Der PsychoLoge fragt sich & Dich: – Hatte Sebastian Edathy wirklich Bilder vom Jungen Edward Snowden?

Der PsychoLoge fragt sich & Dich: Hatte Sebastian Edathy wirklich Bilder vom Jungen Edward Snowden & James Dean?

Was treibt Angela Merkel mit großen Hunden?

Wie hängt das mit Wladimir Putins Doggyphilie zusammen?

EnthüllungsSkandal: Der Kaiser ist in Wahrheit nackt!

  1. a) ICH bin der Meinung, dass WIR Edward Snowden Asyl gewähren sollten.

Deutschland kann sich das leisten. Die USA werden uns nicht sanktionieren. Zumindest nicht dauerhaft. Das können DIE sich nicht leisten. Ich finde es höchst merkwürdig, dass Edward Snowden, ein Mann der die Wahrheit gesagt hat, dafür dauerhaft bestraft wird. Hätten wir diese Einbuße an Lebensqualität auf uns genommen? Junge Menschen haben noch Ideale. Gott und/oder Allah? Sei Dank! Enttäuscht sind wir nur da, wo wir uns vorher getäuscht haben. Die Täter sind die NSA. Wenn die Täter jetzt dem mutigen Kämpfer für mehr ZivilenUngehorsam hinterherrufen: „haltet den Dieb!“, verstehe ich dies, als Verschiebung des Sachverhaltes, Projektion und Ablenkungsmanöver. Das sind Mechanismen, die auch im Fall Edathy erstaunlich gut funktioniert haben. Edathy hatte übrigens auch vorher Obama kritisiert und angeregt, dass man Snowden nach Deutschland einladen solle. Kurze Zeit später kam der Kinderpornoverdacht. Wenn ich einen „bedrohlichen Menschen“ wirkungsvoll ausschalten möchte, dann mache ich das vorzugsweise über einen sexuellen Skandal. Irgendetwas findet sich da schon. Ein sexuelles Fehlverhalten ist hier heute wesentlich effektiver, als auf den Verdacht von Steuerbetrug hinzuweisen. Effektiver, weil öffentlichkeitswirksamer. Ein Steuerhinterzug ist nicht wirklich spannend. Bei Hoeneß war die Summe spektakulär und die Vorstellung, dass einer, der sich gerne als GutMensch gibt auch noch eine BreakingBadSeite hat. Sebastian Edathy gab sich nie als GutMensch. Er hatte Bilder von nackten Jungs, was allerdings noch keine Straftat ist. Eine Statistik über Pornokonsumenten im Bundestag könnte einen gewissen Unterhaltungswert haben. Kurzzeitig. Wie die Geschichte von Alibaba und den 50 Schatten. Dass der reine Besitz von Nacktbilder kein Straftatbestand ist, wurde ja auch von deutschen Gerichten bestätigt. Ich frage mich, wieso man gerade zu diesem Zeitpunkt auf diese, in Kanada bestellten, Fotos aufmerksam wurde. Hat das mit seinem forschen Auftreten gegenüber den USA zu tun oder war er als Vorsitzender des NSU-Ausschusses auch für das BKA oder den BND ungemütlich? Über die Pädophilie-Diskussion konnten diese, vielleicht vorhandenen „Gefahren“, wirkungsvoll in den Hintergrund gedrängt werden. Wenn der Oktopus Angst bekommt, schießt er mit Tinte, um das Wasser zu verUNKLARen. Für Fortgeschrittene: „Hören Sie gespannt zu, während andere ein Problem diskutieren. Mischen Sie sich mit einer banalen Behauptung ein, und beenden Sie das Thema.“ (Spark’s zehn Regeln für den Betriebsleiter)- MICH macht es einfach misstrauisch, dass ich zu diesen Zusammenhängen nichts mehr in der Presse und den Medien finden konnte.

Die Pädophilie-Hysterie hat für mich auch in diesem Zusammenhang etwas schwer Nachvollziehbares. Juristisch war schnell klar, dass es sich hier um keinen ernsthaften Straftatbestand handelt. Daher konnte das Verfahren ja letztlich auch durch eine verhältnismäßig geringe Zahlung eingestellt werden. Psycho-Logisch verstehe ich das Phänomen der „Pädophilie-Hexenjagd“ als einen kollektiven Ausdruck von Hysterie. Gut, für den normalen Bürger ist es schon merkwürdig, wenn ein Politiker sich an Bildern von nackten Jungs aufgeilt. Warum tut er das? Viele denken schon aus Angst hier nicht mehr weiter. Wir wehren Vieles ab, weil wir unbewusst befürchten, so etwas auch bei uns selbst entdecken zu können. Also rufen wir bei Facebook laut: „Schwanz ab!“. Pädophilie hat mit der Lust am Macht-Ohnmacht-Spiel zu tun. Fühle ich mich unterlegen, kann ich entweder in die Täter- oder in die Opferposition gehen. Damit spielt ja der SadoMasoKomplex. Dies kann ja auch einen Reiz ausmachen. Nicht nur für 50 Schattige. Als erfolgreicher Banker kann ich mir beispielsweise meine Schuldgefühle von einer Domina wegprügeln lassen. Als psychohygienische Maßnahme ist das weder verwerflich, noch strafbar. Die katholische Kirche(1) sollte sich ruhig verhalten.

Wie – unbewusst gespalten, bis bewusst verlogen – eine Kultur, eine Gesellschaft damit umgehen kann, sehen wir an dem orgiastisch anmutenden Applaus für „Fifty Shades of Grey“. Zeitgleich organisiert man auf der anderen Seite eine Hexenjagd auf einen Mann, der „nur“ Fotos anschaut. Wenn Edathy tatsächlich sexuell missbräuchlich aktiv geworden wäre, wie diverse katholische (1) WürdenTräger in Internaten etc., könnte ich den Aufruhr im Volk besser nachvollziehen. Die Lust am MachtOhnmachtSpiel kann für die Wahl und Ausübung vieler Berufe ausschlaggebend sein. Unbewusst. Als Lehrer, Politikerin, Arzt, Anwältin oder Altenpfleger kann ich das MachtGefälle genießen und mit dieser Motivation – vielleicht unbewusst – diesen Beruf ergreifen. Das ist nicht strafbar. Das ist menschlich. Wer diese These als zu gewagt empfindet, sollte sich mal das Theaterstück oder den Film „Gott des Gemetzels“ ansehen. Hier wird eindrucksvoll dargestellt, dass in jedem von uns, noch ein Barbar lebt, der rasch für ein Gemetzel zu haben ist. Unabhängig von Kultivierungsgrad & Intelligenz. In diesem Zusammenhang finde ich es immer wieder erstaunlich, dass Sigmund Freud um 1900 das Unbewusste entdeckte, erforschte und wie wenig die Meisten von uns, unbewusste Motive bei sich und anderen sehen bzw. tatsächlich in Betracht ziehen. „Der will nur spielen!?“ Ein Satz, der selbst auf der Hundewiese nicht der Wahrheit entspricht. Okay, wenn ein SMler seinem Quältrieb nachgeht, macht er das ja auch manchmal in seinem „Spielzimmer“. Dagegen ist ja auch nichts zu sagen, solange sich nicht alle als GutMenschen zu verkaufen suchen und natürlich, solange keiner zu Schaden kommt.

 b) Die Tragik des Falles Edathy liegt für mich auf drei Ebenen.

  1. Die politischen Hintergründe im Fall Edathy werden auffällig wenig diskutiert. Aber ich denke, dass wir uns von dem Gedanken verabschieden sollten, dass die Politik die Geheimdienste kontrolliert. Faktisch ist es wohl (leider) umgekehrt.Der Mensch und Politiker Sebastian Edathy ist massiv und m.E. unverhältnismäßig beschädigt worden. Hierzu fällt mir spontan Heinrich Böll und „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ (2) ein. Okay, Edathy hat leider, durch seine arrogante Haltung, zum großen Teil auch selbst dazu beigetragen. Wäre er weniger narzisstisch gewesen, hätte er sich mit einem guten Psychologen beraten. Verstehen kann man das etwas mehr, wenn man sich einmal mit seiner Biographie und der darin zu Tage tretenden Behinderung seiner SozialKompetenz auseinandersetzt. Aber so weit geht kaum einer.
  2. Unsere Gesellschaft reagiert, in diesem vorliegenden Pädophilie-Sachverhalt, erstaunlich heftig. Wie können wir das verstehen? Ich denke, dass es damit zu tun hat, dass Missbrauch und Misshandlung von Kindern, ein massives Tabu darstellt. Zu Recht! Mir fiel in den sozialen Medien auf, dass tendenziell Frauen, härter und rigoroser in ihren Beurteilungen von Sebastian Edathy waren, als Männer. Natürlich ist es auch ein Tabu, sich eine Mutter, als sexuell übergriffig vorzustellen. Dabei ist jeder fünfte pädophile Täter eine Frau. Hinzu kommt noch die sogenannte Dunkelziffer. Das lässt sich offenbar schwer denken, noch schwerer fühlen. Einfacher geht es offensichtlich, in diesem Zusammenhang, an perverse Männer zu denken. In der Fachliteratur gibt es auch noch erstaunlich wenige Veröffentlichungen zum Thema „Perversion der Frau“. An Tabus trauen wir uns einfach weniger ran: Weil es eben nicht einfach ist. Auch in der Forschung. Das macht uns Angst. Darauf reagieren wir mit Abwehrmechanismen. Wie z.B. der Projektion, in der der potentielle Täter laut ruft: „Haltet den Dieb!“
  3. Die politischen Hintergründe im Fall Edathy werden auffällig wenig diskutiert. Aber ich denke, dass wir uns von dem Gedanken verabschieden sollten, dass die Politik die Geheimdienste kontrolliert. Faktisch ist es wohl (leider) umgekehrt.

Wer A sagt muss auch B sagen. – Noch einmal kurz zum Fall Edward Snowden:

Es Snowdenkann doch eigentlich nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn ein Mensch, der die Wahrheit gesagt hat, in Sachen: Machenschaften der USA-Überwachung, wie ein SchwerstVerbrecher gejagt wird. Für mich ist es ein besonderer Hohn, dass dieser Mensch nur Asyl bei einem weltbekannten Lügner findet. Und das unter den Augen der gesamten Weltöffentlichkeit. Hierzu verweise ich auf das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“, in dem NUR ein Kind sich traut, zu rufen: „Der Kaiser ist ja nackt!“ Alle Anderen schweigen, weil sie keine Nachteile in Kauf nehmen möchten. In der Märchengeschichte galt es ja als Zeichen mangelnder Intelligenz, wenn man des Kaisers unsichtbaren Kleider nicht sieht. Unter Hitler war es auch gesünder, NICHT zu laut zu sein. Aber da stehen wir nicht! Noch? Putins Verhalten zeigt Parallelen. Hitler hatte sehr viele Deutsche hinter sich, als er sie zum Austritt aus dem Völkerbund überredete. Nahezu 90% der deutschen Bevölkerung stimmten 1933 in einer Volksabstimmung dem Vorschlag Hitlers zu. So wie der Charismatiker Hitler vielen Deutschen damals aus der Seele sprach, dass sie nach dem verlorenen Weltkrieg von vielen Staaten ungerecht behandelt würden, so redet Putin vielen Russen aus der Seele, dass der Westen Schuld daran trage, dass das Imperium UdSSR auseinandergefallen ist. Mit der Wahl Michail Gorbatschows 1985 zum Generalsekretär änderte sich langsam die Politik in der UDSSR. Gorbatschows Reformen, Perestroika (Umbau) und Glasnost (Offenheit) sollten das stalinistische System in der Sowjetunion erneuern. Entscheidend dabei war die Aufhebung der „Breschnew- Doktrin“. Damit sicherte Gorbatschow den Ostblock-Staaten außerhalb der UdSSR zu, deren Eigenständigkeit zu achten sowie in keinem Fall militärisch einzugreifen und öffnete faktisch den Weg zur Demokratisierung dieser Staaten. So erzwangen diese Reformen des Visionärs Gorbatschow, die Wirtschaftskrise, die Massenflucht der Menschen in den Westen und die friedlichen Demonstrationen der DDR-Bürgerinnen und -Bürger das Ende der DDR-Diktatur. Das Schimpfwort „Lügenpresse“ traf auf die DDR-Presse tatsächlich zu. Sie verbreitete Erfolgsmeldungen, die mit der persönlichen Erfahrung der Bürger nicht mehr übereinstimmte und darum als Lüge und Propaganda verstanden wurde. Das führte zum massiven Vertrauensverlust der Menschen in die Regierung der DDR. Danke „Gorbi“, dass UNSERE Mauer 1989 ohne Blutvergießen fallen konnte. Unbewusst war die Zeit reif. Bewusst haben wir es der Unklarheit des DDR-Pressesprecher Günter Schabowski zu verdanken: 09.11.1989, 18.53 Uhr: Der italienische Journalist Ricardo Ehrmann fragt nach einem neuen Reisegesetzentwurf. Schabowski beugt sich über die Papiere und sagt: „Es ist heute, so viel ich weiß, eine Entscheidung getroffen worden.“ Der Ministerrat habe beschlossen „heute, äh, eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht, äh, über Grenzpunkte der DDR auszureisen.“ „Ab wann?“, hakt Ehrmann nach. Schabowski stottert. Dann sagt er: „Das tritt nach meiner Kenntnis . . .“. Er macht eine Pause, „ist das sofort unverzüglich“. Was er nicht sagt: DDR-Bürger müssen einen Antrag stellen. – Das Leben überrollt die grausame GefängnisDiktatur. Friedlich. Hier wurde – einmalig – eine massive Spaltung aufgehoben! Da bekomme ich heute noch eine Gänsehaut. Gegenteilig ist meine Stimmung, wenn PEGIDA über 10.000 Dresdener für „neue Mauern“ mobilisieren kann. Wäre Putin damals Generalsekretär der UdSSR gewesen, wäre die Welt wahrscheinlich immer noch in einen Ost- und Westblock gespalten. Viele beruhigen sich damit, dass sie sagen, auch er könnte das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen. Der Blick auf große Teile der islamischen Welt und der Rückfall ins Mittelalter, seit Ayatollah Khomeini, macht mich (leider) auch hier eher skeptisch. Da Gorbatschow nicht gestorben ist, wurde er nicht zum Held. In Russland wird er heute eher als „Verräter“ eingestuft. Das Leben ist (leider) nicht fair. James Dean war hier schlauer, aber zu einem recht hohen Preis. Immerhin ist Edward Snowden schon sieben Jahre älter, als der amerikanische Rebell.

 Gut, der ehemalige KGB-Chef, Wladimir Putin, hat heute offenbar so viel Macht, dass Edward Snowden, vor einem Übergriff der Cowboys aus dem Wilden Westen, einigermaßen sicher sein kann. Aber: Putin ist ein Lügner! Dies wird nicht nur in seiner Ukraine-Aggression und Krim-Annektion deutlich. Für mich, als Psychologen, wird sein Manipulationstalent auch an einer anderen kleinen Begebenheit deutlich, die wahrscheinlich wenig bekannt ist. Angela Merkel hat Angst vor großen Hunden. Natürlich ist es kein Zufall, dass Putin zu einem Treffen im kleinen Rahmen, seinen großen Hund frei rumlaufen ließ. Das ist billig, dreist aber wirkungsvoll.

Fazit: Die Welt ist wesentlich komplexer, als Viele von uns denken. Komplexer und teils diametral entgegengesetzt von dem, wie dies in den offiziellen Medien dargestellt wird. Entweder, weil (zu) einfache Journalisten zu begrenzt denken oder die Medienzunft hat auch Angst vor Benachteiligungen. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker. Allerdings weiß ich, nicht nur aus meiner langjährigen beruflichen Erfahrung als Psychotherapeut, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Motive haben. Es gibt sie nicht, DIE Wirklichkeit. Somit gibt es auch nicht DIE Wahrheit. Eigentlich dürfen WIR auch über Alles lachen. Auch über Allah. Ehrlich? Wirklich! Ist das nicht gefährlich? Vielleicht. Leider! Die Gedanken sind frei. Spätestens jetzt, interessiert sich die NSA nicht nur für: „Das Leben der Andern“. Aber das, ist ein anderer Film 😉

Dipl.-Psych. Hans Wolter, Dürener Str. 87, 50931 Köln (praxiswolter@web.de)

 Für WeiterLeser:

  1. „Die verlorene Ehre der Katharina Blum oder Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann ist eine 1974 erschienene Erzählung von Heinrich Böll. Ein Vorabdruck der Erzählung – mit Illustrationen des Berliner Grafikers Klaus Vogelgesang – erschien ab 29. Juli 1974 im Wochenmagazin Der Spiegel. Gegen die Veröffentlichung der Illustrationen ging der Springer-Verlag gerichtlich vor.[1]Die Erzählung beschreibt, wie eine bisher unbescholtene Frau wegen ihrer Freundschaft zu einem Straftäter Opfer der menschenverachtenden Berichterstattung der Boulevardpresse wird, besonders eines bestimmten Blattes, das nur „ZEITUNG“ genannt wird. Sie wird über einen längeren Zeitraum mehrfach in verschiedenen Varianten als eiskalte, berechnende „Terroristenbraut“ verunglimpft und damit vor ihrem gesamten Umfeld bloßgestellt. In der Folge erhält sie zudem eine Vielzahl von obszönen, hasserfüllten und beleidigenden anonymen Anrufen und Briefen. Nachdem als Folge der Ereignisse auch noch ihre bereits zuvor schwerkranke Mutter stirbt, tötet sie schließlich aus Wut und Verzweiflung den verantwortlichen Reporter. In einer Vorbemerkung erläutert Böll:
    „Personen und Handlung dieser Erzählung sind frei erfunden. Sollten sich bei der Schilderung gewisser journalistischer Praktiken Ähnlichkeiten mit den Praktiken der Bild-Zeitung ergeben haben, so sind diese Ähnlichkeiten weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich.“
    In diesem Sinne betrachtete Heinrich Böll seine Erzählung tatsächlich als ein Pamphlet, wie er in seinem Nachwort erläutert. Er wollte damit auch auf die seiner Meinung nach negative, konfliktverstärkende Rolle des Sensationsjournalismus im Zusammenhang mit dem linken Terrorismus der 1970er Jahre (besonders der Rote Armee Fraktion) hinweisen. Böll sah sich selbst wegen früherer, missverstandener Publikationen als Opfer einer Medienkampagne, die ihn als Sympathisanten der Terroristen darstellte.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Die_verlorene_Ehre_der_Katharina_Blum)
  2. „Für das Christentum stellt sich – gerade mit Blick auf den interreligiösen Dialog – die Frage, ob Allah und der Gott der Bibel identisch sind. Die Römisch-Katholische Kirche beispielsweise verabschiedete am 28. Oktober 1965 im Zuge des Zweiten Vatikanums die für alle römischen Katholiken verbindliche Erklärung Nostra Aetate, in der es in Teil 3, der allerdings erst nach arabischen Protesten gegen die alleinige Ausrichtung der Erklärung auf das Judentum hinzugefügt wurde, heißt:
    „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft. Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen. Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes, an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergibt. Deshalb legen sie Wert auf sittliche Lebenshaltung und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten. Gemeinsam glauben Christen und Muslime an den Schöpfergott, der ihrem Glauben nach Himmel und Erde schuf.
    Viele Christen evangelikaler Prägung lehnen die Gleichsetzung des in der Bibel sich offenbarenden Gottes mit dem koranischen Allah ab. Eine der Begründungen dieser Sichtweise ist das zentrale Bekenntnis des Islam, dass Allah keinen Sohn habe. Dazu im Gegensatz – so die Meinung vieler evangelikaler Christen – steht das Grundbekenntnis des Neuen Testaments, das Gott als den „Vater unseres Herrn Jesus Christus“ identifiziert.

    Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche: „Nach Skandalen in Irland und den USA wurden seit Anfang 2010 auch in Deutschland Sexualdelikte in katholischen Einrichtungen in größerem Umfang bekannt. Zum großen Teil hatte keine Strafverfolgung der Täter durch Staatsanwaltschaft oder Polizei stattgefunden. Opfer erhielten keinen oder unzureichenden Schutz. Daher steht das Verhalten kirchlicher Institutionen in der Kritik (siehe auch: Kirchenkritik), auch wenn diese Delikte von höchster kirchlicher Stelle wiederholt öffentlich verurteilt wurden und schwere Vergehen gegen Recht und Moral der römisch-katholischen Kirche darstellen.
    Juristisch werden sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch die jeweilige gesetzliche Festlegung des Schutzalters voneinander abgegrenzt. Zu den Formen zählen unmittelbar geschlechtliche Handlungen mit und ohne Geschlechtsverkehr und auch das Zeigen pornografischer Medien. Zu den in Frage kommenden Tatbeständen gehören ferner Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen oder Widerstandsunfähigen sowie Straftaten im Zusammenhang mit Exhibitionismus, Jugend- oder Kinderpornografie.
    Die Missbrauchshandlung kann sich über Jahre erstrecken. Opfer sexuellen Missbrauchs können auch hierarchisch Untergebene sein, etwa Nonnen und Seminaristen oder im Rahmen des Beichtsakramentes Pönitenten. Eine weitere Gruppe von Opfern können hilfsbedürftige Menschen in Einrichtungen sein. Die Täter entstammen nicht nur der Gruppe der Kleriker, sondern auch der der Laien wie zum Beispiel Lehrern und weiteres Personal, in Heimen auch Mitzöglinge.
    Bei der Diskussion des Hintergrunds werden allgemein Sexualität, sexuelle Orientierung sowie wie Verdrängung von Sexualität und der Zölibat angesprochen, im engeren Rahmen auch
    Pädophilie (seltener auch als „Pädosexualität“ bezeichnet),
    Präferenzstörungen und
    Hebephilie (sexuelle Vorliebe für pubertierende Mädchen oder Jungen).
    Ersatzobjekttäter vergreifen sich an Ersatzobjekten (beispielsweise Opfern die nicht hinreichend Widerstand leisten können), die nicht ihrer eigentlichen sexuellen Präferenz entsprechen (dissexuelles Verhalten).
    Empirische Daten für Missbrauch durch katholische Geistliche oder andere Mitarbeiter der katholischen Kirche gibt es kaum; die vorhandenen Schätzungen aus verschiedenen Ländern kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen, die besagen, dass zwischen 1 und 5 % der Kleriker durch Missbrauch aufgefallen sind. Manche gehen davon aus, dass überdurchschnittlich viele Kleriker pädophil veranlagt sind, andere hingegen, dass der Anteil unter dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung liegt.
    Die Dunkelziffer wird bei Taten sexuellen Missbrauchs allgemein als sehr hoch eingeschätzt.“
    (http://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_r%C3%B6misch-katholischen_Kirche)


Der damalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber, vertritt die Ansicht, dass keine Aussage darüber getroffen werden kann, ob der Gott, den Christen anbeten, mit dem Gott, den Muslime anbeten, identisch ist. Huber sieht nur eine Aussage über das Bekenntnis zu Gott als möglich. Hier vertritt er die Ansicht, dass Christen sich zu einem anderen Gott als Muslime bekennen. Zitat: „Ob Gott derselbe Gott ist, muss man ihm selber überlassen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Allah)

 

3 Kommentare

  1. Zu Edathy fiel mir damals auch Katharina Blum ein. Die Parallelen sind schon erschreckend.

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    1. Das stimmt, wirklich erschreckend.

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