„Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.“ (Hilde Domin) – Die Kölner Silvesternacht war ein Weckruf. Wir müssen unsere freiheitliche Ordnung wirkungsvoller schützen. – Aber nicht über kopflose Angstreaktionen, nicht über eindimensionales Denken wie: Pegida oder mit rechtsradikaler, verEngender Wut. – WIR schaffen das. Anders! – Mit Intelligenz, Kreativität und Mut. – (WehrWolter – WW-109 – Hans Wolter)

„Nicht müde werden, sondern dem Wunder

leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.“ (Hilde Domin)

Das Jahr ist noch jung und schon sind wir durch einen massiven Weckruf geschüttelt worden. Erschreckend, was jetzt noch so alles über die Silvesternacht in Köln berichtet wird. Intensivtäter die sich respektlos gegenüber unserer Ordnung und deren Hüter verhalten, müssen eingegrenzt, deutlich bestraft und wo notwendig, auch ausgewiesen werden. Hier ist klares Handeln notwendig, damit unsere freiheitliche Gesellschaft weiter funktioniert.

sicher

 

Zugleich sollten wir uns nicht einschüchtern lassen. Unser Leben geht weiter. In Köln geht es stramm auf den Karneval zu. Wir sollten also einerseits wachsam sein, andererseits aber auch weiter leben & weiter feiern. – Gestern habe ich zu den Vorfällen noch einmal etwas auf meinem Blog geschrieben. Zum Nachlesen einfach auf die Überschrift klicken.

Die Kölner Silvesternacht birgt weiterhin aktiven Sprengstoff. – Nicht nur interkulturell, sondern entscheidend auch: in der eruptiven Ausweitung rechtsfreier Räume. Wenig kontrollierbare Ein-Brüche inmitten unserer bisher freiheitsliebenden westlichen Kultur.

Wir müssen unsere Freiheit schützen und verteidigen. Egal ob Frau oder Mann. Insgesamt scheint die Welt – auch durch die Völkerwanderungen – rauher geworden zu sein. Die Wanderbewegungen werden wir letztlich auch nicht verhindern können. Eine Mauer würde uns – auch ökonomisch – im Abseits aussterben lassen. Was im Umkehrschluss natürlich nicht bedeutet, dass sich wahllos jeder in unserem Land niederlassen kann. Dafür gibt es ja auch Asylverfahren.

 

Ich vermute und befürchte, dass der Verteilungskampf auf unserem Globus weiter zunehmen wird.

Im Zeitalter des Internets und der nahezu grenzenlosen Mobilität kann jeder sehen, was der andere macht, was der andere hat, verglichen zu einem selbst. Verdient der das? Was verdiene ich? Was erwarte ich von meinem Leben? Auch ich lebe. Nur einmal!

 

Ungleichheit wird für jeden nachvollziehbar

Im September letzten Jahres habe ich schon einmal einen Bericht zur allzu ungleichen Verteilung der Vermögenswert auf meinem Blog veröffentlicht. Zum Nachlesen einfach auf die Überschrift klicken.

Ändere die Welt! – Jean Ziegler: 1. Alle 5 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger. – 2. Totale Ungleichheit: 1 Prozent der Weltbevölkerung besitzt so viele Vermögenswerte wie die restlichen 99 Prozent zusammen. – Nein zu TTIP!

Kurzer Auszug: Der Schweizer Soziologe, Politiker und Sachbuch- und Romanautor Jean Ziegler, 80 – einer der weltweit profiliertesten Kritiker der Globalisierung und der Finanzmärkte – spart in seinem neuen Buch “Ändere die Welt” nicht mit harscher Kritik an der globalen Finanzoligarchie.

ZieglerTTIP

WirtschaftsBlatt: Der Untertitel ihres neuesten Buches heißt “Warum wir die kannibalische Weltordnung stürzen müssen”. Was ist kannibalisch an der Welt?

Jean Ziegler: „Erstens: Die totale Ungleicheit. Laut OXFAM-Bericht besitzen ein Prozent der Weltbevölkerung so viele Vermögenswerte wie die restlichen 99 Prozent zusammen. Zweitens: In den 122 sogenannten Entwicklungsländern stirbt alle fünf Sekunden ein Kind an Hunger, das ist ein tägliches Massaker. Obwohl der World Food Report der UN bestätigt, dass die Landwirtschaft heute zwölf Milliarden Menschen ernähren könnte, also deutlich mehr als die aktuelle Weltbevölkerung. Das sind die Folgen der globalisierten Diktatur des Finanzkapitals, unter der wir leben. Das ist die kannibalische Weltordnung, die ich angreife.“

Leben ist lebensgefährlich

Es sind nicht mehr „nur“ die gewohnten Kriege, die auf der Welt wüten. Das war spätestens am 11. September 2001 in New York zu Ende. Die Katastrophen kommen immer näher: zu uns ins Urlaubsland, in französische Comic-Redaktionen, auf die Kölner-Domplatte, in die Pariser-Diskotheken, auf den Brüsseler Weihnachtsmarkt, in die Fußballstadien, auf den Münchener-Flughafen …

Die Welt verändert sich. Ohne uns zu fragen.

Das ist für uns alle eine große Herausforderung. Die Welt verändert sich. Ohne uns zu fragen. Es hilft nichts: wir müssen uns helfen, indem wir uns mitbewegen.

Klimakonferenz 0

Die Kölner Silvesternacht war ein Weckruf. Wir müssen unsere freiheitliche Ordnung wirkungsvoller und entschiedener schützen. – Aber nicht über kopflose Angstreaktionen, nicht über eindimensionales Denken wie: Pegida oder mit rechtsradikaler, verEngender Wut. – WIR schaffen das. Anders! – Mit Intelligenz, Kreativität und Mut.

 

Wir schaffen das!

Auch wenn wir eigentlich nicht mitspielen wollten.

Hatten wir eine Wahl?

 

(www.HansWolter.com)

Schenken7

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s