Geht von Männern mehr Gewalt aus, als von Frauen, von Terroristen mehr als von Bürokraten? – Oder zeigen sich die Aggressionen nur anders? – Von Mobbing, Seelenverletzungen, narzisstischen Kränkungen, subtiler & technokratischer Gewalt. – (WehrWolter – ww 126 – Hans Wolter)

„Es ist nicht nötig jemanden zu schlagen, um ihm wehzutun. Schweigen, Verrat, Verachtung, Gleichgültigkeit, Kaltherzigkeit tun weh.“ (Hexenkessel)
Inhaltlich gehe ich auf folgende Dinge kurz ein: Der Glanz im Auge der Mutter ist die halbe Miete zum Glück. Nur, gilt der Glanz uns oder unserer Leistung? Liebesentzug & Gleichgültigkeit sind Schläge auf die Seele. Sie können uns mehr verletzen, als vordergründige Gewalt. – Wieso sind Mütter häufig mächtiger als Väter? – Wie funktioniert Mobbing und wie können wir uns wehren? – Die neuen Rechten bewegen sich mit ihrem Cyber-Bashing geschickt an der Grenze zur Straftat. – Vom Drama des begabten Kindes, dem falschen Selbst, labilem oder gesteigertem Selbstwertgefühl.
Mobbing

Ausgangspunkt für meine Texte kommen häufig aus dem Tagesgeschehen und dem was mir zufällt. Heute sah ich diesen Post bei Facebook zu dem ich Stellung beziehen wollte. Als es immer mehr wurde, machte ich schließlich diesen Beitrag für meinen Blog daraus.

Es ist nicht nur die, häufig männliche, offensichtliche Gewalt die uns verletzt. Schon Eltern können ihre Kinder, häufig subtil, viel stärker über den sogenannten „Liebesentzug“ oder die Abwertung strafen. Die Wunden auf der Seele bemerkt der Sportlehrer am Montag in der Schule nicht. Aggression & Destruktion machen nicht Halt an den Grenzen: der Geschlechter, Kulturen, Staaten, Nachbarn & Familien. Narzisstische Verwundungen vollziehen sich häufig im Verborgen. Beispielsweise Mobbing, üble Nachrede, dauerhaftes Ignorieren des Anderen, haben alle einen gemeinsamen Plan: unliebsame Menschen, Rivalinnen, Konkurrenten usw., so zu vergiften, dass die Täterin, der Täter scheinbar unschuldig bleiben.

 

Mobbing? – Raus aus der Opferrolle!

Wie damit umgehen? – Raus aus der vemeintlichen OpferRolle gehen! – Den Täter, die Täterin direkt ansprechen. Fragen, weshalb sie glauben, einen angreifen zu müssen. – Schlagfertigkeit üben. – Mobber wollen uns mit Worten & Handlungen (er)schlagen, zum Rückzug, zum Verstummen zwingen. Passiert das im öffentlichen Raum, kann man versuchen, aktiv Öffentlichkeit herzustellen. Z.B. indem man (lächelnd) sagt: „Danke für Ihre Sichtweise, sehen das alle anderen auch so?“ – Täterinnen & Täter scheuen nämlich, wie Vampire, nichts so sehr, wie das Sonnenlicht, die Öffentlichkeit. Eltern schlagen ihre Kinder nicht bei Aldi, sondern zu Hause. Weniger ins Gesicht, mehr an unscheinbaren Körperstellen. Seelenschläge sind schwer nachweisbar und stehen auch seltener unter Strafe. („Das war ein Missverständnis, sei nicht so empfindlich … Du bist aber sensibel! „)

 

Cybermobbing: eine neue Form der Gewalt

Das Gift der Selbstwertattacken, der narzisstischen Kränkungen ist häufig verborgen und hinterhältig. – Heutzutage nimmt auch das Cyber-Mobbing immer mehr zu. – Die neuen Rechten z.B. bewegen sich meist geschickt am Rande der Legalität. Wie z.B. „Ich wünschte Frau Merkel wäre mit der Germanwings abgestürzt.“ (als Reaktion auf einen meiner BlogBeiträge) –

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Die Polizei-Beratung beschreibt die Thematik wie folgt: „“Klassisches“ Mobbing ist ein aggressives Verhalten, mit dem ein anderer Mensch absichtlich körperlich oder psychisch über einen längeren Zeitraum geschädigt wird. Mobbing ist in der Regel kein individuelles Problem zwischen Täter(in) und Opfer, sondern muss als Prozess betrachtet werden, an dem eine ganze Klasse oder Gruppe in verschiedenen Rollen beteiligt ist. Die Ursachen für Mobbing sind vielfältig, es kann sich praktisch überall entwickeln, wo Menschen zusammen leben, lernen oder arbeiten. Die Anlässe für Mobbing sind häufig banal, mitunter genügt es, dass ein späteres Opfer „anders“ als die anderen ist. Dies können äußere Merkmale sein (Kleidung, Style, Sozialstatus etc.). Aber auch Verhaltens- oder Arbeitsweisen, politische, kulturelle oder religiöse Zugehörigkeiten können einen Anlass für Mobbing geben.

Cybermobbing ist eine Sonderform des Mobbings.

Cybermobbing weist im Grunde die gleichen Tatumstände auf, es bedient sich lediglich anderer Methoden. Die Täter(innen) nutzen Internet- und Mobiltelefondienste zum Bloßstellen und Schikanieren ihrer Opfer. Hierzu zählen im Internet E-Mail, Online-Communities, Mikrobloggs, Chats (Chatrooms, Instant Messenger), Diskussionsforen, Gästebücher und Boards, Video- und Fotoplattformen, Websites und andere Anwendungen. Mobiltelefone werden für Mobbingaktivitäten genutzt, um die Opfer mit Anrufen, SMS, MMS oder E-Mails zu tyrannisieren. Die multimediale Ausstattung der Mobiltelefone mit Foto- und Videokamera, Sprachaufzeichnungsmöglichkeit und Internetzugang gibt jungen Menschen im Kontext des Mobbings leicht nutzbare Technologien an die Hand.

Das Internet scheint die Hemmschwelle für Mobbingaktivitäten zu senken. Viele Kinder und Jugendliche trauen sich in der scheinbar anonymen virtuellen Welt eher, eigene Angriffe gegen andere, Beleidigungen oder Bloßstellungen von Menschen zu vollziehen. Dabei gibt es einen fließenden Übergang von „Spaß“ oder „Neckereien“ zur Gewaltausübung im Sinne von Mobbing. Mit Aussagen wie „Das war doch nicht ernst gemeint, das war nur Spaß“ verdeutlichen junge Menschen, dass ihnen häufig das notwendige Unrechtsbewusstsein, die erforderliche Sensibilität für ihr eigenes Handeln fehlt. Andererseits erleben sie in Schule, sozialem Umfeld, Medien und Politik Erscheinungen und Personen, die durch vergleichbares Handeln den Eindruck entstehen lassen, dass es „in Ordnung“ sei, andere bloßzustellen oder zu beleidigen.

Beim Cybermobbing können die Täter(innen) rund um die Uhr aktiv sein, das heißt, ihre Aktivitäten erfordern keinen direkten Kontakt zum Opfer. Die Täter(innen) finden im Internet zudem ein großes Publikum: Tausende Menschen können die Taten verfolgen, sie kommentieren oder unterstützen. Die veröffentlichten Texte, Fotos oder Videos werden durch andere Personen weiterverbreitet und somit weiteren Menschen zugänglich gemacht. Umfang und Auswirkungen der Veröffentlichungen zum Nachteil des Opfers sind somit weder zu steuern, noch sind sie überschaubar. Da das Internet nichts vergisst, also selbst gelöschte Inhalte immer wieder auftauchen können, ist es möglich, dass das Opfer selbst nach einer Beendigung des Konfliktes mit dem Täter immer wieder mit den Veröffentlichungen konfrontiert wird.“ – Weiterführender Link: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/cybermobbing.html

 

Welches Motiv haben die Menschen, die uns abwerten?

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Ich frage mich in all den Fällen immer: was haben diese Frau, dieser Mann eigentlich für ein Motiv? Warum müssen die mich angreifen? – Häufig geht es um Dinge wie: Neid, enttäuschte Liebe, Rache & Konkurrenz etc.. Also Dinge, in denen sich diese Täter einem selbst gegenüber unterlegen fühlen. Dies wollen sie natürlich den anderen, häufig auch sich selbst, nicht zeigen. –

„Die schärfsten Kritiker der Elche, waren früher selber welche“

Es kann natürlich auch um Projektionen gehen: dass wir den Tätern etwas spiegeln, was sie bei sich selbst ablehnen. Z.B.: wenn eineR gerne auf der Bühne stehen würde, sich das aber selbst verbietet, dann kann er es im mutigen Auftritt des anderen, bei sich selbst bekämpfen. „Die schärfsten Kritiker der Elche, waren früher selber welche“. –

Wie auch immer: Wehren ist häufig besser als schlucken!

 

Cybermobbing – Die Tränen, die geweint werden, sind echt!

Das Bündnis gegen Cybermobbing betreibt Aufklärungsarbeit und gibt Unterstützung im Internet:

„Cybermobbing- beleidigt, gehänselt, bedroht oder lächerlich gemacht, indem z.B. intime oder peinliche Fotos oder Videoclips in sozialen Netzwerken, über Videoplattformen oder Chatrooms verbreitet werden, die wie an einem schwarzen Brett für hunderttausende User einsehbar sind. Besonders unangenehm: Es können auch die besten Freunde oder sogar Lehrer, Eltern oder Arbeitgeber mitbekommen, dass sich Hassgruppen gegenüber einem Jugendlichen gebildet haben oder gefakte Nacktfotos in Chatrooms oder sozialen Netzwerken wie Facebook etc. kursieren. Oft wissen die Opfer nicht, wer dahinter steckt- es könnte auch ein angeblich guter Freund oder der Tischnachbar in der Klasse mitmachen – d.h. oft schwindet durch Cybermobbing auch das Vertrauen in Freundschaften!

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Das besonders perfide gegenüber traditionellem Mobbing in der Schule ist: Das Opfer hat keine Chance zu entkommen, denn die Täter kommen bis ins Kinderzimmer. Die Folge: Opfer von Cybermobbing können sich nicht mehr entziehen, finden keinen Schutzraum mehr, denn selbst ein Umzug oder ein Schulwechsel, was in harten Fällen teils geschieht, nützt nichts – Internet und SchülerVz sind überall! Und: Nichts, was einmal im Netz steht, kann wieder gelöscht werden – jedes peinliche oder gefakte Foto, jegliche falschen Profilinhalte über sexuelle Vorlieben, Geilheit auf einen bestimmten Lehrer etc. können auch Jahre nachdem Cybermobbing stattgefunden hat, z.B. in der Google Suchmaschine der aktuellen Freunde, Ehepartner oder Arbeitgeber auftauchen. Die Traumatisierung eines Opfers ist deshalb in manchen Fällen von Cybermobbing höher als bei Mobbing, das nur in der Schule passiert.

Sensibilisierung ist wichtig- seitens der Täter, damit sie lernen, was sie dem Opfer antun, aber auch seitens der Opfer: Gegen Cybermobbing muss man sich zur Wehr setzen und die Täter müssen zur Verantwortung gezogen werden, denn Cybermobbing ist kein Kavaliersdelikt! Leider wissen die wenigsten über die strafrechtlichen Folgen Bescheid und vielfach wird Cybermobbing noch nicht ernst genug genommen. Viele Schulen, Eltern, aber auch Polizei oder Staatsanwaltschaft, wissen außerdem häufig nicht, wie mit diesen Fällen umgegangen werden soll – das muss sich ändern!“

Weiterführender Link: http://www.buendnis-gegen-cybermobbing.de/index.php?id=18

 

Das Drama des begabten Kindes

(Alice Miller 1979, Neufassung 1994)

Alice Miller (1923 – 2010) war eine schweizerische Autorin und Psychologin. Sie hat in vielen allgemeinverständlichen Werken ihre Einsichten in die Eltern-Kind-Beziehung dargestellt. Sie stand der Psychoanalyse, insbesondere der Triebtheorie kritisch gegenüber. Am bekanntesten wurde ihr erstes Buch Das Drama des begabten Kindes, das zuerst 1979 und seitdem mehrmals in Ergänzungen und Überarbeitungen erschien. Auch wenn ich der Person Alice Miller und ihren Ansichten durchaus kritisch gegenüberstehe, gibt ihr Werk einige gute Ansätze zum Verständnis der Entstehung narzisstischer Störungen. Besonders die These des „falschen Selbst“ finde ich hilfreich. Hiermit meint sie, dass sich das Kind an die Wünsche und Forderungen der Eltern bewusst aber auch unbewusst so weit anpassen kann, dass es später nicht mehr differenzieren kann, was die eigenen Anteile und die Wünsche der Eltern darstellt. Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung von Wikipedia:

„Kinder haben nach Miller ein natürliches narzisstisches Bedürfnis (nach Aufmerksamkeit, Zuwendung). Es ist der ureigene Wunsch des Kindes, als das Zentrum der eigenen Aktivität gesehen, beachtet und ernst genommen zu werden.

Die Erfüllung dieses Bedürfnisses ist zur Bildung eines gesunden Selbstgefühls und Selbstbewusstseins unerlässlich. Im Idealfall wirkt dabei die Mutter als Spiegel der eigenen Gefühle, die auch dann ohne Verlustangst ausgelebt werden können, wenn es sich um negative Affekte handelt (Ängste, Zorn, Trauer etc.), so dass das Kleinkind ein gesundes Selbstempfinden entwickelt. Erst die Möglichkeit, die eigenen Bedürfnisse und Gefühle auszuleben, fördert im späteren Leben ein echtes soziales Verhalten.

Das Kind spürt die bewussten oder unbewussten Wünsche der Eltern und passt sich ihnen an, um sich die zum Überleben notwendige Aufmerksamkeit der Eltern zu sichern. Dabei muss es die eigenen Bedürfnisse verleugnen, die durch den Drang nach Anpassung zwecks Sicherung des Objekts (der Mutter) überdeckt werden. Die äußerlichen Anforderungen (z. B. Leistung, Aussehen) werden als Introjekte verinnerlicht und abgespalten. Diese Abspaltung lebt im Menschen unbewusst fort und bestimmt sein Verhalten (u. a. Neid) mit. Aus ihr ergibt sich der für den narzisstischen Menschen typische ambivalente Zustand: Ein Pendeln zwischen Depression einerseits und einem Grandiositätsgefühl andererseits, vergleichbar mit einem manisch-depressiven Zustand.

Begabte Kinder (siehe Titel) sind für diese narzisstischen Störungen eher anfällig als „normale“ Kinder, weil sie verstärkt in der Lage sind, sich, ihre Umwelt und das eigene Verhalten schärfer zu analysieren. Bemerkt das Kind Unterschiede zwischen dem, was es spürt, und dem, was ihm vermittelt wird, reagiert es meistens damit, dass es einen „Fehler“ bei sich selber sucht und auf diese Weise „lernt“, dass die eigene Wahrnehmung nicht richtig sein kann – ein Mangel an Selbstwertgefühl (Kleinheitsgefühl) ist die Folge.

Nach Alice Miller sind keine äußerlichen Anforderungen an das Kind notwendig. Sie wendet sich gegen pädagogische Tendenzen (ähnlich der Hegelschen Kritik der Sollensethik). Ein Kind soll in seinem eigenen Wesen gestützt und gefördert werden. Darf sich das Kind in seiner Eigenart und Besonderheit ausleben, entwickelt es sich von selbst zu einem gesunden und sozialen Wesen.“ – Quelle und weiterführender Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Alice_Miller

Plädoyer für mehr Beziehung in der Erziehung

Im Zusammenleben mit Kindern ist die Beziehung die Basis, das Fundament. Erziehung sollte eher der Oberbau sei. Hierzu habe schon einmal etwas geschrieben. Wer hier weiterlesen möchte, klickt einfach auf die Überschrift:

“Mit einer Kindheit voll Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt aushalten.” (Jean Paul) – Für mehr Beziehung in der Erziehung – Nicht nur den jungen Terroristen fehlt der Sinn im Leben – Experimente der Selbstpsychologie & Bindungsforschung (WehrWolter – ww 85 – Hans Wolter)(21. November 2015)

Was hat es mit dem „Glanz im Auge der Mutter„, dem Narzissmus und seinen Störungen auf sich?

Der Wunsch nach Spiegelung und Selbstwertsteigerung stellt grundsätzlich keine Störung dar. Es ist ein Grundbedürfnis, was schon für den Säugling wichtig ist. Dieser natürliche Anspruch des Kindes wird allerdings lang nicht immer erfüllt. Häufig sind es Eltern, die selbst nicht um ihrer selbst willen geliebt wurden, denen der Glanz in den Augen fehlt und die diese Stärkung nicht an ihre Kinder weitergeben. Hierzu habe ich schon einiges auf meinem Blog geschrieben. Im Zusammenhang mit Mächtigen aus Politik und Medien oder auch zum Co-Piloten, der das Germanwingsflugzeug und seine 149 Insassen mit in den Tod riss. Einen meiner Texte greife ich nachfolgend noch einmal auf, da ich hier auch einiges Grundsätzliche zum Phänomen des labilen oder gesteigerten Selbstwertgefühls bereits beschrieben habe.

 

 

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Einsame Spitze. I can phone … no … satisfaction! – Narzissten ver-1-samen großArtig. – Vom fehlenden Glanz im Auge der Mutter, über die Sucht  zur Macht, zum  falschen Selbst.

(04. August 2015)

„Präsident Blatter ist wie ein Kannibale, der seine Eltern frisst und dann weint, weil er ein Waise ist“

(Chuang Moon-Joon, Fifa-Präsidentschaftskandidat, über den scheidenden Fifa-Boss Joseph S. Blatter)

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Überlegungen zu gesundem Selbstwertgefühl und ungesundem Narzissmus. Bei den Mächtigen und MöchteGernMächtigen in Politik, Wirtschaft, Medien oder den Vereinen und Stammtischen unseres Alltags, lässt sich dieses Phänomen gut beobachten. Insgeheim oder offen, wollen wir doch alle groß- und einzigartig sein. Als wir auf die Welt kamen, hatten wir einen natürlichen Anspruch auf die Prinzen oder Prinzessinnen-Position. Den Anspruch auf das, was wir, in der Sprache der Werbung, mit „Alleinstellungsmerkmal“ bezeichnen.

Über ein narzisstisches Versprechen lässt es und ließ es sich zu jeder Zeit, bestens verkaufen.

 

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Ob Du dich mit Produkten von L’ORÉAL PARIS einbalsamierst, weil Du es Dir wert bist oder einen individuell, auf Dich zugeschnittenen SUV der Marke Audi fährst, Du bezahlst – und zwar gerne – eine Menge dafür, dass Du das Gefühl von Einzigartigkeit hast.

Nicht nur in der Welt des Geldes, auch in unseren alltäglichen Sozialkontakten geht es darum.

Be-Sonders in der Liebe. Hier vertragen wir keine Austauschbarkeit. Grundsätzlich ist das ja auch gut so und nicht pathologisch. Aber: Dieser Wunsch kann sich von Sehnsucht in Sucht verwandeln. Besonders die Menschen, die als kleine Kinder nicht bedingungslos geliebt und wertgeschätzt wurden, sind anfällig für Surrogate. Das kann zur Gier nach einem Ersatz werden, dem Ersatz für ein Lücke im Lebenslauf bis hin zum Stopfen für ein riesiges „Loch in der Seele“.

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Das „goldene Kalb“, um das die Menschen schon zu Moses Zeiten tanzten, ist so etwas wie ein Versprechung auf Wiedergutmachung.

Der Hunger nach Wertschätzung, Besonderheit und Liebe kann sich steigern. Steigern bis zu einem nimmersatten Wettlauf nach Gold, Ruhm und Ehre. Menschen auf diesem Wettlauf verstehen die Sätze vom Toten-Hosen-Frontmann  Campino „warum werde ich nicht satt“ oder dem großen Mick Jagger: „I can get no – satisfaction“.

Hier wirkt ein Teufelskreis. Mir kommt es vor, wie eine, sich  immer schneller drehende, Spirale. Gerade der aufsteigende Mittelstand erliegt heute stärker der Versuchung, sich selbst und sein Leben zu optimieren. Da werden Kinder schon mit 12 Monaten ganztags in den Werkskindergarten der BAYER-Werke (ab-)geschoben. Nicht weil die Eltern materiell am Hungertuch nagen. Eher emotional.

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Welche Botschaft bekommen diese kleinen Prinzen und Prinzessinnen mit auf ihren Lebensweg? Sicher nicht die Botschaft der Einzigartigkeit, wenn sie sich die Erzieherin mit 12 anderen Prinzen teilen müssen. Da hatten es frühere Generationen bei den Großeltern oder Ammen leichter. Die konnten sich noch als ErsatzBesondere erleben. Häufig konnte es für Kinder auch besser sein, nicht bei den genetischen Eltern aufzuwachsen, wenn diese keine Zeit und/oder kein wirkliches Interesse an ihnen aufbrachten. Das erklärt den Erfolg von Formaten wie „Germany’s next Topmodell“ oder „Deutschland sucht den Superstar“. Wenn schon der eigene Vater keine Zeit für einen hatte, konnte man sich vor kurzem noch bei „Schlag den Raab“ mit einem spielfreudigen großen Bruder messen.

Macht ist das stärkste Aphrodisiakum. (Henry Kissinger)

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„Mein Schaaatz“ hauchte nicht nur Golum im „Herrn der Ringe“. Auch der FIFA-Boss Sepp Blatter verkörperte diese Gier auf der letzten Wahlversammlung des mächtigsten Fußball-Imperiums. Der 79-Jährige ließ sich für vier weitere Jahre wiederwählen und machte nach nur vier Tagen eine überraschende Kehrtwende. Wahrscheinlich weil ihm klar wurde, dass die amerikanischen „Bluthunde“ ihn kriegen werden. Um der demütigen Abführung in Handschellen zuvor zu kommen, kündigte er seinen Rücktritt an. Die grandiose Fehleinschätzung des „Sepp von Gottes Gnaden“, nehme ich zum Anlass, einmal auf die Psycho-Logischen Fehlentwicklungen bei den Mächtigen hinzuweisen.

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Majestätsbeleidigung stand zu Zeiten des Absolutismus der Aberkennung der vom Gesetz und Gott gegebenen Ordnung gleich. Als der von Gottes Gnaden herrschende Monarch noch das Symbol des Staates selbst war, war Majestätsbeleidigung ein Staatsverbrechen, das dem heutigen Hochverrat entsprach und häufig mit der Todesstrafe geahndet wurde.

 

  • 95 Abs.1 des Reichsstrafgesetzbuchs: „Wer den Kaiser, seinen Landesherrn oder während seines Aufenthalts in einem Bundesstaate dessen Landesherrn beleidigt, wird mit Gefängniß nicht unter zwei Monaten oder mit Festungshaft bis zu fünf Jahren bestraft.“ Im Deutschen Reich wurde nach dem Strafgesetzbuch von 1871 die Tat mit lebenslangem Zuchthaus oder lebenslanger Festungshaft, in minder schweren Fällen mit zeitlicher Zuchthausstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft, die einfache Beleidigung mit Gefängnis von zwei Monaten bis zu fünf Jahren oder mit Festungshaft bis zu fünf Jahren. Unter Kaiser Wilhelm II. wurde die Majestätsbeleidigung in Deutschland offiziell abgeschafft.

 

In Thailand vermeiden es die Menschen heute noch über ein Portemonnaie zu steigen, weil da Banknoten mit dem Kopf des Königs drauf sind. Sie würden dann über den Kopf des Herrschers steigen, was dann Majestätsbeleidigung wäre. Welche Verrenkungen sie tatsächlich dafür in Kauf nehmen, konnten wir auf unserer Zugfahrt vor zwei Jahren miterleben, als wir quer durchs Land fuhren. Ich denke, dass in den Köpfen der Deutschen auch noch etwas davon weiter wirkt. Wenn ich im Fall Blatter – schon seit der Entscheidung: die WM im heißen Katar durchzuführen – massive Kritik äußerte, erlebte ich häufiger merkwürdiges Kopfschütteln. Auch im Freundeskreis. Ich kam mir dann aufeinmal vor, als würde ich einen alten Vater verunglimpfen.

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Psychologisch betrachtet hat Majestätsbeleidigung m.E. mit dem Tabu des Vatermordes zu tun. Hierzu hatte ja bereits Sigmund Freud intensiv geforscht. Ein kleiner Auszug aus seinen Behandlungsmaterialien: Hier beschreibt er einen jungen Mann, der seine Geliebte nicht heiraten kann, weil damit Schuldgefühle gegenüber dem Vater einhergehen: „Wenn mein Vater stirbt, töte ich mich auf seinem Grabe.“ sagt der junge Mann. Daraufhin erklärt Freud ihm, dass solche Angst einem ehemaligen, nun verdrängten Wunsch entsprechen kann, so dass man das Gegenteil von seiner Beteuerung annehmen müsse. Das Unbewusste steht häufig im diametralen Gegensatz zum Bewusstsein. Freud: „Gerade intensive Liebe ist in diesem Fall die Bedingung des verdrängten Hasses.“ (Quelle: S. Freud, Gesammelte Werke 1893-1909, Bemerkung über einen Fall von Zwangsneurose)

 

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Entwicklungsgeschichte der Mächtigen

 

Beim Studium des Verhaltens der Mächtigen, bemerkt man deutliche, teilweise abnorme Veränderungen im Laufe der Jahre. Nicht viele Menschen können mit einer Machtposition dauerhaft verantwortungsvoll umgehen. Mangelnde persönliche Reife kann zu gefährlichen Suchtverläufen führen. Hierbei können ganze Völker vernichtet werden.

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Der Volksmund sagt: Geld verdirbt den Charakter. Die Gefahr geht auch vom Phänomen der Macht aus. Hauptgefahr ist, dass sich eine Suchtdynamik und damit ein zunehmender Verlust der Realitätswahrnehmung entwickelt. Nicht jeder strebt nach Macht, nur wenige drängen ganz nach oben und gelangen z.B. in höchste Regierungspositionen. Häufig werden sie legal gewählt oder sie schwingen sich mit Gewalt zu Diktatoren auf.

In Hierarchien trifft man häufig das sogenannte Radfahrerprinzip an. Hier funktioniert der Mechanismus der Macht auf jeder Ebene: nach oben buckeln, nach unten treten. Und wenn es kein »Oben« mehr gibt, umso besser, dann wird nur noch getreten.

(Foto: weil Putin weiß, dass Merkel eine Hundephobie hat, überrascht er sie im Vieraugengespräch mit seinem Hund)

Narzisst5Je größer die Macht ist, die der Machtmensch auf sich vereint, desto mehr weicht er in der Regel von der Norm ab. Dann kann er bereit sein, Handlungen durchzuführen oder zu veranlassen, die er zuvor niemals erwogen hätte. Er kann dann zum Süchtigen werden, der immer wieder den Kick des Rausch der Anerkennung, der Macht erleben muss. Das ist auch das Ergebnis aktueller Untersuchungen zu Veränderungen, wie sie sich im Gehirn jener abspielen, die in entsprechend einflussreiche Positionen gelangt sind und dabei über Leben und Tod entscheiden. „Neurobiologische Studien zeigen, dass nichts das Motivationssystem so sehr aktiviert, wie von anderen gesehen und sozial anerkannt zu werden“, sagt Joachim Bauer, Medizinprofessor aus Freiburg, der seit Jahren den Wunsch nach Anerkennung erforscht.

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Friedrich Nietzsche sah etwas „Dämonisches“ am Werk: „Der Dämon der Macht – Nicht die Notdurft, nicht die Begierde – nein, die Liebe zur Macht ist der Dämon der Menschen. Man gebe ihnen alles: Gesundheit, Nahrung, Wohnung, Unterhaltung – sie sind und bleiben unglücklich und grillig: Denn der Dämon wartet und wartet und will befriedigt sein. Man nehme ihnen alles und befriedigen diesen: So sind sie beinahe glücklich – so glücklich, als eben Menschen und Dämonen sein können.“

 

Doch überall dort, wo Menschen Machtpositionen inne haben, besteht auch die potentielle Gefahr, dass sie diese ganz ungehindert ausüben im Dienste ganz privater narzisstischer Bedürfnisse.

 

Machtmenschen bringen einerseits teils schon etwas Genetisches mit, andererseits entwickeln sie sich auch in ihrem Umfeld. Häufigste Quelle einer pathologischen Machtentwicklung ist ein frühes narzisstisches Defizit.

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Kohut, der Begründer der psychoanalytischen Selbstpsychologie, würde sagen, dass diesen Menschen als Kindern der „Glanz im Auge der Mutter gefehlt hat.“ Den holen sie sich im Machtgefälle zurück.

 

 

Der Wunsch nach Spiegelung und Selbstwertsteigerung stellt grundsätzlich keine Störung dar. Es ist ein Grundbedürfnis, was schon für den Säugling wichtig ist.

 

Zunächst einmal ist jeder Mensch auf Spiegelung seiner selbst, seines Wertes angewiesen. Das brauchen wir wie Sonne und Tageslicht. Diese Bedürfnis und auch der Narzissmus sind grundsätzlich nicht pathologisch. Wir alle haben ein Selbst, ein Selbstwertgefühl, welches wir ständig behaupten, neu gewinnen und aufbauen müssen. Hierfür brauch wir täglich Rückmeldungen und Anerkennung. Dieses normale Grundbedürfnis kann allerdings entgleiten. Macht kann dazu benutzt werden, Anerkennung zu erzwingen. Damit hängen Narzissmus und Macht zusammen.

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Claas-Hinrich Lammers, Psychiater an derCharité Berlin meint dazu: „Das heißt, solange ich Macht über andere ausüben kann, habe ich ein gewisses Bedeutungserleben, das heißt, dass ich wichtig bin. Ich kann die anderen auch in Schach halten, das heißt ich muss mich nicht der Kritik und dem prüfenden Blick der anderen aussetzen. Und gleichzeitig hat Macht auch so etwas Aggressives, das heißt es ist eine extrem gute Form, um sich von anderen Menschen abzugrenzen, die sich gewissermaßen vom Leib zu halten.

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Das Problem bei Narzissten mit der Macht ist bloß, dass sie dazu neigen ihre Macht zu missbrauchen.“

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Medien, Leistungssport, die Musikszene, Schauspiel, Kino und die Politik stellen hervorragende Bühnen zur Befriedigung narzisstischer Bedürfnisse dar. Die Suche kann umkippen in die die Sucht nach Anerkennung.

Helmut Kohl hatte sein Selbstwertgefühl sehr stark mit Macht verknüpft. Er hatte dann das Problem, die Macht wieder loszulassen. Entgegen den Ratschlägen seiner Parteifreunde hat er noch ein letztes Mal kandidiert, obwohl eigentlich für alle abzusehen war, dass er die Wahl nicht mehr würde gewinnen können. Hier war also das eigene narzisstische Bestreben an der Macht zu bleiben größer als die politische Einsicht abzutreten. Zu Fall kam er, als er glaubte, dass er über die Gelder in den schwarzen Kassen der CDU keine Rechenschaft ablegen müsse. So konnte ihn Angela Merkel stürzen.

NarzissmusBlogDali

Narziss fehlte echte Rückmeldung. Die Nymphe Echo konnte nur nachplappern.

In der griechischen Sage kann die Nymphe Echo zu Narziss keinen Kontakt, keine echte Beziehung aufnehmen, da sie von den Göttern dazu verdammt wurde nur die gleichen Worte zu wiederholen. Narzissten werden nach einiger Zeit nur noch von Ja-Sagern und Bewunderer umgeben, die natürlich nicht mehr qualifiziert beraten können. Dann fehlt die kritische Resonanz, die jeder braucht, der in so einem herausgehobenen Amt ist.

NarzissmusBlogBlume

Irgendwann bricht das narzisstische System in sich zusammen. In der Mythologie fiel Narziss selbstverliebt in sein Spiegelbild. Er ertrank und an der Stelle wuchs eine strahlende, sonnenähnliche Blume: die Narzisse.

 

Narzisst 3

I can get no satisfaction

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 Kohut2

Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung können Erfolge nicht richtig integrieren. Sie werden gewissermaßen nicht mehr satt. Da sie ewig hungrig bleiben, müssen sie ständig neue Anerkennung suchen.

Männer sind häufiger in Machtpositionen, da sie ihre Aggression stärker nach außen richten und damit selbstbewusster auftreten. Das kann durch Erziehung und Sozialisation begründet sein. Frauen richten Ärger und Wut häufiger nach innen. Sie richten dann die Aggression, die mit mangelndem Selbstwertgefühl einhergeht, eher gegen sich selbst. Daher neigen sie eher zu sogenannten Borderline-Störungen. Dies geht mit extremem Selbsthass einher.

 

Diese pathologischen Narzissten waren in ihrer Kindheit häufig so etwas wie Marionetten der Eltern.

Kohut3Sie entwickelten kein eigenes Selbst, sondern ein sogenanntes „Falsches Selbst“. So wie die Eltern sie haben wollten. Daher wirken diese Menschen auf uns weniger authentisch. Sie stellen sich nach außen anders dar, als sie sich eigentlich innerlich fühlen müssten.

Narzisst9Alice Miller hat in ihrem Buch „Das Drama des begabten Kindes“ beschrieben, dass Narzissten häufig als Kind besondere Fähigkeiten hatten, für die sie nichts tun mussten, die sie sich nicht erarbeiten mussten. Dazu kann eine Verwöhnung der Eltern, die auch ein Lebensgefühl unterstützen kann, dass man nichts für Erfolg tun muss.

 narzisstische SpaltungNarzisst7

 

Die narzisstische Spaltung

 

Die Kehrseite einer narzisstisch gestörten Persönlichkeit ist die hohe Kränkbarkeit. Sie haben enorm sensible Antennen für Kränkungen. Dann kommt sozusagen die Seite des kleinen verletzlichen Kindes zum Vorschein. Menschen mit narzisstischen Persönlichkeiten leben sozusagen mit einer „vertikalen Spaltung“ (Heinz Kohut) ihres Selbstwertgefühls. Auf der einen Seite sind sie grandios und unbesiegbar, aber auf der anderen Seite der innerseelischen Mauer sind sie Versager, ein „Haufen Scheiße“ sozusagen. Diese beiden Seiten werden durch so etwas wie eine innerseelische DDR-Mauer getrennt gehalten. Behandlungsziel ein einer Psychoanalyse oder Psychotherapie ist, diese Mauer durchlässig zu machen, damit es auf Dauer nicht mehr zu diesen extremen inneren Achterbahnfahrten kommt.

 AmokFlug als grandiose Inszenierung

 

Von innere Leere und

ungestilltem Liebesbedürfnis

Alkohol und Drogen können die innere Leere, diese Unzufriedenheit füllen. Wenn diese Menschen mit der Zeit suchtkrank werden, vielleicht ihre Arbeit und damit an Bedeutung verlieren, narzisstische Betätigungsfelder ausfallen, dann können latente Süchte manifest werden.

 

Narzisst 4Das tiefe Bedürfnis eines Narzissten ist eigentlich: bedingungslos geliebt zu werden. Anerkennung und Macht können wir uns erarbeiten, Liebe nicht. Liebe ist ein Geschenk.

Der narzisstisch gestörte Mensch hat Angst vor Abhängigkeit und Nähe. In der Nähe würde er in das Gefühl des kleinen und abhängigen Selbst zurückrutschen. Ein zentrales Therapieziel wäre die Entwicklung von Liebesfähigkeit.

Kohut4

 (Mick Jagger’s „kleine Seite“)

 

Gewalt kann auch im Deckmantel von Bürokratie oder Technik auftreten

Technik

Bewusst eingesetzt oder als „Nebenwirkung“ der Vereinfachungsversuche von Prozessabläufen, kann es auch zu Gewalt und Ausübung unverhältnismäßiger Macht kommen. Hierzu habe ich schon einmal etwas in meinem Blog geschrieben. Weiterlesen durch Klicken auf die Überschrift:

Das Ende ist nah

Männer sind anders. Frauen auch.

In der Einleitung bin ich auch auf Unterschiede zwischen Männer und Frauen, Müttern und Vätern eingegangen. Wer hierzu gerne noch etwas lesen möchte, kann auf die folgende Überschrift klicken:

Männer jagen gern im Rudel. Katzen pflegen gut ihr Selbst. (WehrWolter -ww 44- Hans Wolter)

 

Freud Instanzenmodell1

 

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