Hat Deutschland ein Demokratieproblem? – Das Kreuz mit den Haken und Ösen des Lebens – Ohne Flüchtlinge ginge es AfD und Pegida schlecht -Die Konstruktion des Fremden stärkt das Vertraute. Nebenwirkung: Angst. – Auf dem Rücken der Schwachen ritten Extremisten schon immer gut nach oben. – (WehrWolter – ww 191 – Hans Wolter)

Es hakelt etwas in unserem Land. Ein merkwürdiger Tag der deutschen Einheit liegt hinter uns. Ich war mal wieder recht zentral im Geschehen. Nicht bei den offiziellen Feierlichkeiten in Dresden, sondern in der Hauptstadt. In der sächsischen Hochburg bildete sich mal wieder eher die dunkle Seite Deutschlands ab. Berlin zeigte sich dagegen angenehm weltoffen und lebensbejahend.

„Licht verbindet“ ist der Slogan auf der gut zweiwöchigen Aktion „Berlin leuchtet“. Der zentrale Auftakt am Brandenburger Tor hatte schon etwas ansprechend, einladend weltmenschliches. Hier ging’s natürlich nicht um Politik im engeren Sinne. Im weiteren Sinne steht das Brandenburger Tor natürlich schon für Politik und für ein geschichtsträchtiges Ringen zwischen Demokratie und Diktatur.

Kommt in den über 70 illuminierten Gebäuden und Denkmälern Berlins eher die vitale Buntheit des Lebens zum Ausdruck, sieht es an anderen Stellen der Metropole natürlich auch durchaus anders aus. Wie in jeder Weltstadt nehme ich auch Armut und Elend an den Rändern wahr. Der auf den Rheinländer eher ruppig anmutende Menschenschlag hier, nimmt aber die Mühen des Alltags mehrheitlich beherzt in die Hand. So zeigt es mir zumindest mein waches Auge beim Umherstreifen.

Über eine Skulptur zur deutschen Wiedervereinigung auf dem Berliner Ku’damm hab ich längere Zeit nachgedacht. Sie ist ähnlich stumm, wie die Gedächtniskirche im Hintergrund. Mich zieht dieses drahtige Werk auf Anhieb nicht in seinen Bann. Es sagt mir aber: Entwicklungen laufen häufig weniger glatt, als wir es uns wünschen.

Aber wir können daran arbeiten. Auch mit den Mitteln, die für unser Land stehen. Spätestens seit dem Wirtschaftswunder nach den Weltkriegen haben die Dichter und Denker ja das Staffelholz an die Techniker und Ingenieure weitergegeben. Bislang hatte „Made in Germany“ immer einen ansehnlichen Klang in der Welt. Auch wenn Volks-Wagen & Co. dieses Image derzeit karikieren.

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Demokratie als Minimalkonsens im real existierenden Leben

 

Für ein gutes Arbeitenkönnen ist ein einigermaßen sicherer Rahmen notwendig. Demokratie ist in meiner Einschätzung ein unverzichtbarer Minimalkonsens. Ein Rahmen, indem die Gestaltung eines qualitativ guten Lebens für alle in unserem Land möglich ist. Es wird immer irgendwo hakeln und nie dauerhaft glatt laufen. Weil Leben halt nicht immer einfach ist.

Das sehen wir schon am Wetter. Wir sehen es aber auch an der Börse. Unternehmen investieren da, wo die Lage sicher ist. In Sachsen gehen durch die Pegida- und AfD-Unruhen nicht nur die Zahlen des Fremdenverkehrs deutlich zurück. Wenn sich hier die Lage nicht wieder normalisiert, wird es hier wieder dunkler. Allem Wiederaufbau und üppigen Solidaritätszahlungen zum Trotz.


Erschreckende Ausschreitungen aus der Pegidabewegung in Dresden

 

Die Berichterstattung zum Tag der deutschen Einheit finde ich erschreckend. Populisten wollen uns nicht nur suggerieren, es hätte mal das einfache, „saubere“ Leben gegeben und das es einfach wäre, dorthin zurückzukehren. Sie haben auch noch eine gewisse Anhängerschaft, die immun gegen die Erfahrung der Geschichte und vernünftige Argumente zu sein scheinen. Es wirkt doch wie ein Märchen, mit denen man kleine Kinder zu manipulieren sucht, dass alles Übel an Merkel und Gauck hängen würde. Politisch kann und sollte man nicht immer einer Meinung sein. Vermeintlich „saubere Ergebnisse“ schaffen nur Parteien der Diktaturen wie die damalige SED oder zuvor die NSDAP.

Exkurs: Die Konstruktion des Fremden stärkt das Vertraute.

Nebenwirkung: Angst.

Die Philosophen und Psychologen wissen es schon lange: das Individuum braucht den Anderen als Gegenüber, um zu sich selbst zu finden. Fremdes kann uns das Vertraute erst bewusst machen. Der Verweis auf das Fremde kann die Identiät von Gruppen erst spürbar machen und ein Gemeinschaftsgefühl enorm stärken. Das sehen wir ja bei unseren Fußballmannschaften. Unsere Mannschaft kann noch so mulitkulturell zusammengewürfelt sein, der FC Bayern bleibt immer der FC Bayern und Schalke ist natürlich immer gänzlich anders als der BVB … usw..

Diese Dynamik nutzen auch Populisten und Extremisten. Gäbe es in Deutschland keine hohen Flüchtlingszahlen, würde dann einer die AfD oder Pegida wahrnehmen?

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Donald Trump trifft auf Frauke Petry

Donald Trump gilt nicht gerade als Frauenversteher. Karl Lagerfeld hat sich ausgemalt, was passiert, wenn Populist Donald Trump auf Populistin Frauke Petry trifft. (Quelle: http://www.faz.net/aktuell/stil/mode-design/2.2576/lagerfelds-karikatur-trump-trifft-auf-frauke-petry-14174344.html)

Demokratie ist nicht einfach. Aber machbar.

Der Verlauf unserer deutschen Geschichte zeigt uns, dass Demokratie nicht einfach ist. Im engeren Sinne schafft diese Staatsform auch keine harmonischen Lösungen. Kleiner Strömungen unterliegen den größeren Strömungen. Die Ergebnisse sind auch nicht immer die besten. Dafür gibt es einfach zu viele Motive, zu viele Perspektiven, zu viele unterschiedliche Persönlichkeiten. Die alten Griechen entwickelten die Form auf die unsere heutige Demokratie zurückgeht. Zentral sind das Mehrheitsprinzip, freie Wahlen und der Grundsatz, dass die Herrschaft vom Volke ausgeht. Dieses wird, entweder unmittelbar oder durch Auswahl entscheidungstragender Repräsentanten, an allen Entscheidungen, die die Allgemeinheit verbindlich betreffen, beteiligt.

Die Populisten setzen immer an der Stelle an, dass sie die Menschen aufzuwiegeln versuchen nach dem Muster: „die da oben vertreten Euch gar nicht. Die machen was sie wollen. Die müssen weg. Wir machen das besser.“ Unzufriedene Menschen nehmen ihnen das leichter ab, als zufriedene. Dann kann es sogar passieren, dass man es einem milliardenschweren Wirtschaftsboss wie Donald Trump abnimmt, dass er „die da oben“ verteufelt. Gefühlsmäßig kann man ihn in den eigenen Reihen erleben.

Noch mal zu uns. Wir in Deutschland haben in den letzten 60 Jahren die Erfahrung gemacht, dass die Demokratie nach den Weltkriegen uns auf Dauer einen guten verlässlichen Rahmen geboten hat. Das gilt zunächst in Westdeutschland. Aber auch der überwiegende Teil der Menschen aus Ostdeutschland hat in den letzten 25 Jahren nach dem Untergang der DDR-Diktatur die Erfahrung machen können, dass die demokratische Staatsform auf Dauer mehr Wohlstand und insgesamt auch mehr Zufriedenheit im Sinne von Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung geben kann, als die Einmauerung.

 

Natürlich könnte die Entwicklung besser sein

In einer Gruppe gibt es immer unterschiedliche Motivlagen. Da passiert es immer wieder, dass manche Strömungen sich mehr durchsetzen als andere. Die Demokratie versucht dies in Form von Wahlen immer wieder zu regulieren. Das gelingt mal mehr mal weniger gut. Bei der Einkommensverteilung in Deutschland, in Europa und weltweit ist es in den letzten Jahren und Jahrzehnten zu immer deutlicheren Polarisierungen gekommen. Bleiben wir bei Deutschland. Setzten beispielsweise noch die Sozialdemokraten unter der Führung von Gerhard Schröder noch auf die Stärkung der Mitte – unter diesem Slogan ist Schröder immerhin Bundeskanzler geworden – so kann man gegenwärtig von einem immer stärkeren Rückgang einer starken Mittelschicht sprechen. Dies führt natürlich zu wachsendem Unmut. Da die Schere der Vermögensverteilung weltweit immer heftiger auseinandergeht, wächst der Unfrieden derzeit weltweit. Kriege und Flüchtlingsbewegungen sind die Folge. Wenn es uns auf Dauer nicht gelingt, für eine gerechtere Verteilung zu sorgen, wird sich die Gesamtlage noch deutlich verschlechtern. Da helfen auf Dauer auch keine Mauern mehr.

 

Was können wir bewirken?

Es gibt die große und die kleine Politik. Letztere können und sollten wir täglich (aus-)üben. Ansonsten können wir aktiv wählen gehen. Darüber hinaus können wir natürlich auch direkt oder indirekt politisch aktiv werden. Ich werde es u.a. mit solchen Beiträgen wie diesem.

 

Zum Thema Rechtspopulismus habe ich in letzter Zeit schon einiges geschrieben. Wer hier weiterlesen will, dem empfehle ich auf diesen Beitrag zu klicken:

„Der Rechtspopulist Trump ist ein unehrlicher Demagoge, der das Land auf einen sehr gefährlichen Weg führt“ (Meg Witman, Republikanerin und Chefin des IT-Konzerns Hewlett Packard) – Worin liegen Macht und Gefahr des Rechtspopulismus für Demokratie und Pluralismus? – Antworten aus der wissenschaftlichen Forschung (RWTH-Aachen & Humboldt-Universität Berlin, Paula Diehl). – (WehrWolter – ww 175 – Hans Wolter)

 

Zum Thema Rechtsextremismus in Deutschland zitiere ich nachfolgend noch einmal einen Beitrag, den ich Ende Februar diesen Jahres hier veröffentlicht habe.

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WIR sind das Volk! – Seien wir ehrlich: Sachsen hat ein Naziproblem! – Gutmenschen zahlen Steuern & Solidaritätsbeiträge – Leben ist Vielfalt – Warum las der Künstler Hitler kaum?- (WehrWolter – ww 127 – Hans Wolter)

Eigentlich ist die Argumentation 1fach. Nur: Hitler hat nicht gelesen. Als Führer, Künstler und begnadeter Demagoge brauchte er das offensichtlich auch nicht. Radikale werden auch diesen Beitrag hier nicht lesen. Aber ein (Vor-) Urteil fällen. Nachher werden sie den Stempel „Lügenpresse“ drunter setzen. Ist das intelligent? – Kommt drauf an, wie man Intelligenz versteht. Es ist zunächst einmal effektiv. „Der Handelnde ist immer gewissenlos …“(Goethe) –

 Kurzüberblick meiner Ausführungen:

  • Eigentlich müssen wir nicht sonderlich tief denken, um das rechte Zentrum von Pegida zu verstehen AnpassenKönnen, an die Vielfalt des Lebens, ist eine Stärke
  • Wir haben uns doch nicht umsonst über Jahrzehnte einen Rechtsstaat aufgebaut.
  • Im Internetzeitalter verändert sich der öffentliche Diskurs erschreckend
  • Leben ist nicht sauber
  • Städte können nur in Vielfalt überleben
  • Dörfer sind ideal autonom. Städte & Länder trocknen aus, wenn wir sie einmauern
  • Die DDR ist letztlich in Ermanglung von Vielfalt & Austausch zugrunde gegangen
  • Demokatie ist schwerer, aber letztlich lebendiger als Diktatur
  • Hitler war nicht wirklich sexy – aber ein virtuoser Einschüchterer & Erniedriger
  • Je schwächer sich ein Mensch fühlt, je größer seine Sehnsucht nach dem Führer
  • Rübezahl wusste: Tief im deutschen Volk gab es schon lange eine Sehnsucht nach Vereinheitlichung nach Entlastung durch Vereinfachung
  • Hitler führte – salopp gesagt – aus dem Bauch heraus
  • Mich erschreckt die Rückentwicklung unserer menschlichen und kulturellen Errungenschaften
  • Hört endlich auf mit den Ausreden – Sachsen hat ein Nazi-Problem!
  • Warum haben wir nicht so genau hingesehen?
  • Wie haben wir uns in Deutschland zu einer gewissen Weltoffenheit entwickelt?
  • Fazit: Starke Demokraten in der alltäglichen Begegnung sind gefragter denn je!

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„Der Handelnde ist immer gewissenlos; es hat niemand Gewissen als der Betrachtende.“ (Goethe)

Effektiv ist das bei der Kriegsführung. Denkt der Soldat darüber nach, dass sein Gegner im Schützengraben gegenüber auch ein Vater ist, dessen Kinder und Ehefrau zu Hause auf ihn warten, dann kann er ihn schwerer abknallen. Hätten die Wächter der Konzentrationslager darüber nachgedacht, dass die Juden genau den gleichen Alltag wie er selbst gehabt haben, wäre ihnen ihr Job schwerer gefallen. Daher manipulierten die psychologisch geschulten Nazis die öffentliche Meinung so, dass die Juden nach und nach ent-menschlicht wurden. Gegen Ratten muss jeder ordnungsliebende Mensch radikal vorgehen. Vor allen Dingen, wenn die es auf unser Geld unsere Frauen unsere Arbeitsplätze abgesehen haben.

 

Viele Menschen in Dresden, die Montag für Montag auf die Pegida-Kundgebungen gehen und rufen: „Wir sind das Volk!“ werden auch immer abgestumpfter. Leider. Flüchtlinge, Ausländer, kurz: alles Fremde wird auch zunehmend, nicht nur als Bedrohung angesehen, es wird auch zunehmend entmenschlicht. Hier würden nicht Wenige wieder gerne ein Denkverbot ansetzen. So in dem Stil: „nicht alle Sachsen sind Nazis, das gibt es woanders auch, komm nicht immer mit der Hitlerkeule“ usw.. Nur dieses Nichtweiter- Nichttiefer-Denken bringt uns nicht weiter.

 

„Das habe ich getan“, sagt mein Gedächtnis.“Das kann ich nicht getan haben“, sagt mein Stolz und bleibt unerbittlich. Endlich – gibt das Gedächtnis nach.
(Friedrich Nietzsche)

 

Eigentlich müssen wir nicht sonderlich tief denken, um das rechte Zentrum von Pegida zu verstehen

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Einerseits ist die gesamte Dynamik der Reaktion auf die Flüchtlingsdramatik aus einer Überforderung und Bedrohung durch die Vielfalt zu verstehen. Wenn Menschen, wenn Gemeinschaften sich am Rande ihrer Lebens-Möglichkeiten erleben, wenn eine Vielfalt als Gefahr des Haltverlustes erlebt wird, dann gibt es drei Auswege: Flüchten, Standhalten, Kämpfen.

  1. Flüchten, das macht die eine Seite, die wir dann folgerichtig auch Flüchtlinge nennen.
  2. Standhalten, das macht die große Mitte Deutschlands.
  3. Kämpfen, das machen engagierte Bürger und Politiker – mehr oder weniger intelligent, menschlich und effektiv.

Andererseits mischen sich da aber auch ganz andere, nennen wir sie mal „niedere Instinkte“ ein. Affekte wie (Futter-) Neid, Wut und Rache z.B. – Bilder von: Größenphantasien, Allmacht und radikalem Perfektionismus und Sauberkeit. Wenn ich unmittelbar nach dem totalitären Regime der Nationalsozialisten in einem totalitären Regime der DDR gelandet wäre, nach wenigen Jahren für fast 40 Jahre eingemauert worden wäre und mir dann ein Politiker aus dem „goldenen“ Westen „blühende Landschaften“ versprochen hätte, dann hätte ich das vielleicht auch als „Gutmensch“ naiv geglaubt. Dann hätte ich aber nach kurzer Zeit auch selbst mein Glück versucht. Auch wenn mich mein Bundesland als „Wirtschaftsflüchtling“ angesehen hätte, hätte mich das nicht gehindert, dort hinzugehen, wo ich einen attraktiveren Arbeitsplatz, wo ich mehr Lebensqualität erwartet hätte. Das haben auch viele ehemalige DDR-Bürger erfolgreich getan.

 

AnpassenKönnen, an die Vielfalt des Lebens, ist eine Stärke

In der Natur gehen diejenigen Tiere und Populationen ein, die sich nicht an veränderte Lebensbedingungen anpassen können. Die die es können ziehen weiter, anderen gelingt es ihre Nahrungsgewohnheiten zu ändern. Einigen gelingt das nicht. In unserer menschlichen Zivilisation geht es eigentlich nicht so hart zu.

 

Viele kranke Menschen, Arbeitslose und sogenannte „Wendeverlierer“ profitieren von unserer Solidargemeinschaft. Nun kann es aber sein, dass sogenannte „besorgte Bürger“ selbst über Jahre die Annehmlichkeiten der menschlichen Solidargemeinschaft in Anspruch genommen haben, die aber auf einmal anderen Menschen nicht zugestehen wollen. Es kann sein, dass sie das Gefühl haben: „wir sind die Richtigen, die anderen sind die Falschen“. Selbst wenn das real so wäre, geht es ja hier erschreckenderweise noch einen Schritt weiter. Da werden Häuser angezündet und es wird in Kauf genommen oder gar beabsichtigt, dass Menschen darin sterben. Das dürfen WIR nicht zulassen.

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Wir haben uns doch nicht umsonst über Jahrzehnte einen Rechtsstaat aufgebaut.

Nach dem Ende der Nazi-Gewaltherrschaft haben wir uns in der Bundesrepublik Deutschland einen Rechtsstaat aufgebaut. Da dieser nie ideal und fertig sein kann, bauen wir ihn immer wieder weiter aus. So war beispielsweise vor 40 Jahren Homosexualität noch strafbar und heute können der Berliner Bürgermeister oder der Außenminister sich offen zu ihrer sexuellen Orientierung bekennen, ohne dass sie Nachteile befürchten müssen.

 

 

Im Internetzeitalter verändert sich der öffentliche Diskurs

 

Konnte man früher noch logisch argumentieren, sind die Menschen hier heutzutage so nicht mehr durchgehend zu überzeugen. Wenn ich z.B. bei Facebook oder in meinem Blog einen Sachverhalt psychologisch zu erklären versuche, bekomme ich Kommentare wie: „Du selbsternannter Küchenpsychologe redest wirres Zeug“ Anfangs dachte ich noch diskutieren zu können. Später musste ich mir eingestehen, dass man einige Leute nur noch melden und blockieren kann. Wenn die dann nachher brüllen: „Wir sind das Volk!“, dann denken die wohl, das Lautstärke und Präsenz entscheiden. Wie gesagt: Hitler hat auch nicht gelesen. Er war allerdings – auf eingeschränkte Weise – raffinierter als die selbsternannte Enkelgeneration.

 

Leben ist nicht sauber.

Zumindest nicht im Sekundärtugend-Sinn. Leben ist vielfältig. Wenn ein Mensch sich vor Allergien zu schützen versucht, indem er alles um sich herum desinfiziert, dann wird der über kurz oder lang genau das bekommen, wovor er sich zu schützen versucht. Die Menschen, die gelernt habe mit dem Schmutz des Lebens umzugehen, die haben eine stärkere körpereigene Abwehr und werden daher auch weniger krank. Auch Medikamente enthalten ja deshalb oft Gift, damit der Körper sich dagegen wehren und stärker werden kann.

Karneval KölnArena

Städte können nur in Vielfalt überleben.

Seit dem Mittelalter etablieren sich Städte bei uns. Deutschland ist ein Städteland. Wenn so viele Menschen zusammenkommen, ist das nur lebbar, wenn es zu zahlreichen Arbeitsteilungen kommt. Wenn jeder selbst seine Kleidung herstellen, sein Getreide anbauen, seine Schweine versorgen, seine Kinder erziehen, sein Haus bauen würde, dann würde eine Stadt nicht funktionieren. Hier brauchen wir die Vielfalt der Arbeitsteilung, der Ideen, des Wissens. Wir brauchen die Müllmänner, die Chirurgen, Politessen, Köche, Metzger, Lehrerinnen usw..

 

Dorfgemeinschaften können Vielfalt als bedrohlich erleben.

Im klassischen Dorf gehen viele Menschen den gleichen Berufen nach. Da haben wir mehrere Bauern, einen Pastor, einen Arzt, einige Lehrerinnen, einen Schuster, eine Schneiderin und vielleicht noch einen Frisör. Je mehr Bauern vielfältiger leben wollen, vielleicht das Malen oder Singen schöner finden als die Feldarbeit, je mehr ist die Autonomie des Dorfes bedroht. Wenn da ein Fremder den Marktplatz betritt, verfinstert sich der Blick, natürlich eher der Männer-Blick.

 

Dörfer sind im Idealfall autonom. Städte und Länder trocknen aus, wenn wir sie einmauern.

Fatalerweise sind die neuen alten Rechtsextremen dort gehäuft zu finden, wo früher die Mauer stand. Wenn ich den Stadt-Dorf-Vergleich hierauf anwende, zugegeben sehr vereinfacht, dann war die DDR letztlich ein Dorf. Wir könnten sie auch als eingemauerte Stadt verstehen, die allerdings nach und nach eintrocknete und verGraute. Die Vitalitätszufuhr aus der UdSSR reichte auf Dauer nicht aus.

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Die DDR ist letztlich an mangelnder Vielfalt, an mangelndem Austausch zugrunde gegangen.

In diesem groß angelegten Experiment des „real existierenden Sozialismus“ sind viele, viele Menschen Opfer geworden. Ich habe mich, gemeinsam mit vielen (Gut-) Menschen im Westen enorm gefreut, als diese Menschen endlich aus ihrer Einmauerung flüchten konnten. So haben wir auch jahrelang den Wiederaufbau mit einem kräftigen Solidaritätsbeitrag finanziert. Und: es hat sich gelohnt!

Demokatie ist schwerer, aber letztlich lebendiger als Diktatur.

Das System des sozialen Kapitalismus ist auch nicht immer gut. Hier muss ständig dran gearbeitet werden. Wie in einer guten Ehe. Machtverhältnisse drohen sich immer wieder zu vereinseitigen. Einzelne versuchen einen größeren Nutzen auf Kosten der Solidargemeinschaft aus diesem System zu ziehen. Einzelne und/oder Interessengemeinschaften versuchen immer wieder egoistische Tendenzen zu verschleiern. Firmen können sich nach außen als demokratisch zeigen, im Innenverhältnis aber faktisch Diktaturen sein. Das beobachten wir nicht nur in Deutschland. Das zeigt sich weltweit. Demokatie ist selten ein Idealfall. Von der Grundidee hat sich dieses System aber bisher am besten bewährt. Hitler sah das anders, aber sein tausendjähriges Reich währte ja noch nicht mal bis zur silbernen Hochzeit.

 

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Hitler war nicht wirklich sexy.

Er war aber ein virtuoser SMler, also: Einschüchterer & Erniedriger

 

Wahrscheinlich stimmt es ja, dass Hitler nur einen Hoden hatte. Sexuell schien er auf jeden Fall eingeschränkt und unerfahren zu sein. Aber er konnte fatalerweise einen großen Teil des Volkes mit seiner Magie entmündigen und zu kleinen Kindern machen. Hier wurde die Massenpsychologie perfektioniert. Hier hatte nach wenigen Jahren das Volk nicht nur gerufen: Wir sind das (Nazi-) Volk, hier haben die Massen sich dazu bringen lassen, auszurufen: Ja, wir wollen den totalen Krieg!

 

Je schwächer sich ein Mensch fühlt, je größer kann seine Sehnsucht nach dem Führer werden

Deutschland war nach dem ersten Weltkrieg menschlich, wirtschaftlich und psychologisch am Boden. Viele fühlten sich verraten und gedemütigt. Die Politiker der Weimarer-Republik lebten eine Vielfalt vor, die einen großen Teil des Volkes weder erreichen noch überzeugen konnte. Eigentlich neigte der Deutsche ja über Jahrhunderte zur „Vielfalt der Egoismen“. Jeder Fürst hatte seine eigenen Gesetze, seine eigenen Mauern, seine eigene Währung. Teile davon treffen wir heute noch im deutschen Bildungssystem an. Der in Köln ausgebildete Lehrer kann nicht ohne weiteres in Nürnberg unterrichten und umgekehrt.

 

Rübezahl wusste: Tief im deutschen Volk gab es schon lange eine Sehnsucht nach Vereinheitlichung nach Vereinfachung.

Rübezahl

Komm zu uns an das lodernde Feuer,
An die Berge bei stürmischer Nacht.
Schütz die Zelte, die Heimat, die teure,
Komm und halte bei uns treu die Wacht.

Höre, Rübezahl, laß dir sagen,
Volk und Heimat sind nimmermehr frei.
Schwing die Keule wie in alten Tagen,
Schlage Hader und Zwietracht entzwei.

(Auszug aus dem Volkslied: Hohe Tannen)

Dies konnte der gescheiterte Künstler Adolf Hitler gut für sich nutzen. Er war, das muss man ihm lassen, ein charismatischer Menschenfänger. Man sagt, dass er tatsächlich wenig gelesen habe. Er hat weder Politik, noch Wirtschaft, noch Jura studiert. Dennoch stieg er im rasanten Tempo zur obersten Stufe der Macht in Deutschland auf. In den Anfängen sogar noch legal und demokratisch. Vor kurzem hab ich mir den Film „Er ist wieder da“ angeschaut. Da bestätigte sich meine These: würde Hitler heute bei Pegida in Dresden sprechen, er würde einer Partei, wie z.B. der AfD, im Nu zu zweistelligen Prozentzahlen bei den nächsten Wahlen verhelfen.

 Hitler

Hitler führte – salopp gesagt – aus dem Bauch heraus.

Auch wenn nachher alles fürn Arsch war: die Nazis waren über viele Jahre ein Erfolgsmodell. Das mit dem Arsch könnte ich sogar noch wissenschaftlich untermauern. Da hab ich jetzt aber weder Zeit noch Lust zu. Verweisen kann ich dabei allerdings auf Sigmund Freud und die Psychoanalyse. Beispielsweise auf seine zahlreichen Ausführungen zur Logik des Analen und des analen Charakters. Überhaupt gibt es in der Psychoanalyse viele ausgereiften Gedankenmodelle, von denen wir heute noch profitieren könnten. Manches müsste natürlich in die Bilder der Gegenwart übersetzt werden. Spontan fallen mir hier die Schriften zur „Massenpsychologie“ von Wilhelm Reich ein.

 

Mich erschreckt die Rückentwicklung unserer menschlichen, sozialen und kulturellen Errungenschaften

Vorgestern habe ich auf Facebook einmal -bewusst – affektbelassen – meinen Unmut formuliert. Daraufhin kam es zu einer angeregten und natürlich streckenweise auch polaren Auseinandersetzung im Netz.

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Mein Post: „Mich erschreckt es, mich macht es wütend und letztlich traurig, dass sich unsere menschlichen, sozialen und kulturellen Errungenschaften ganz deutlich rückentwickeln. Nicht nur im fernen Osten. Auch und besonders im nahen Osten. Bei uns in Deutschland. Sogenannte besorgte Bürger? Es gibt doch mehr Menschen in unserem Lande, die Nachhilfeunterricht in Demokratie brauchen! Was für eine Anmaßung, den guten alten Wendespruch „Wir sind das Volk!“ für Menschenverachtung zu missbrauchen.

Viele PegidaAnhänger sind diktaturgeschädigt. Direkt nach den Nazis kam die SED. Bei Dresden und den Sachsen spricht man ja deshalb von „Dunkeldeutschland“, weil die größtenteils kein „Westfernsehn“ empfangen konnten. Natürlich macht das etwas mit einem. – Das ist nicht nur Fremdenangst, dass ist auch FutterNeid. Wir hatten streckenweise ein Scheißleben, dann sollen die es nicht besser haben. – Dieser Mob verhält sich so, wie sie es früher von ihrer Staatsgewalt erlebt hatten: brutal, undemokratisch, unmenschlich. – Sie waren jahrzehntelang Opfer und drehen den Spieß jetzt um.

Vieles scheint mir hier eigentlich mit Nachwirkungen zu tun zu haben: die haben tatsächlich das Gefühl, sich gegen eine Diktatur auflehnen zu müssen. In der DDR konnten sie es nicht. Die haben heute tatsächlich das Gefühl, es sei rechtens Flüchtlinge so massiv einzuschüchtern, dass die sich noch nicht einmal aus dem Bus trauen. – Erschreckend mit anzusehen, dass hier so wenig Intelligenz beteiligt ist.

Erschreckend wie wenig geistige Beweglichkeit hier vorliegt. Von Empathie, Nächstenliebe und Menschenwürde brauchen wir ja erst gar nicht anzufangen.Egal was man sagt, letztendlich kommt dann das Zauberwort: „Lügenpresse“ Psychologisch würde ich das streckenweise als „paranoid“ einstufen. Einen Wahnkranken kann man auch kaum von der Realität überzeugen. „

Wie gesagt: Mich erschreckt es, mich macht es wütend und letztlich traurig, dass sich unsere menschlichen, sozialen und kulturellen Errungenschaften ganz deutlich rückentwickeln.

 

Hört endlich auf mit den Ausreden –

Sachsen hat ein Nazi-Problem!

Für den Untergang des sächsischen Abendlandes kann man weder Flüchtlinge noch Ausländer noch die wenigen Muslime dort verantwortlich machen. Verantworten müssen sich die, um ihr eigenes Wohl besorgten Bürger. WutBürger, die sich als Zukurzgekommene erleben, verwechseln freie Meinungsäußerung mit unkontrolliertem freiem Lauflassen innerer Impulse und äußerer Gewalt. – Ich möchte hier keine neuen Schuldzuweisungen aufnehmen, sondern ärgere mich darüber, dass ich, so wie viele von uns – als überzeugte „Gutmenschen“ – offensichtlich nicht so genau hingeschaut haben, was sich nach dem Mauerfall in Sachsen zeigte.

 Arsch huh Brecht

Warum haben wir nicht so genau hingesehen?

 

Weil ich, weil wir wollten, dass es den lange unfreien Menschen aus dem Osten Deutschlands gut gehen sollte. Deshalb habe ich, haben wir auch brav unsere Solidaritätsbeiträge gezahlt. – Natürlich betrifft das lange nicht alle Sachsen. Allerdings seien ca. 30 % tendenziell rechtsextrem orientiert, wie die Tage ein Politologe im WDR 5 sagte. –

 

„Die Leisetreterei muss aufhören“

Bei Pegida handelt es sich nicht um unbescholtene Bürger, sondern um Rechtsextreme, sagt der Polizist Wolfgang Gunkel. Er fordert mehr Prävention und mehr Polizei.

Die Flüchtlingskrise zeigt also nicht nur: weniger Solidarität in der europäischen Gemeinschaft, es zeigt auch eine innerdeutsche Ent-Fremdung.

Diese Menschen, die jeden Montag zu den Dresdener Pegidaveranstaltungen laufen, obwohl – oder gerade weil – dort Galgen für gewählte Politiker aufgestellt werden, die sind mir fremder, als viele Menschen aus anderen Ländern. – Die Aufarbeitung der DDR-Diktatur scheint in diesen Bereichen steckengeblieben zu sein oder sie hat gar nicht stattgefunden. Vergleichbar mit den damaligen Crash-Maßnahmen der Entnazifizierung. –

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Wie haben wir uns in Deutschland zu einer gewissen Weltoffenheit entwickelt?

Meines Erachtens durch den über viele Jahrzehnte stattfindenden Austausch mit fremden Kulturen. Sei es über die Spanien-, Italien- oder Türkeiurlaube, die Gastarbeiter, die amerikanische Musik und den weltweiten Konsum. Vor dreißig Jahren haben die Deutschen noch nicht auf der Straße gegessen. Heute freuen wir uns bei schönem Wetter auf den Bürgersteigen der Großstadt, wie „Gott in Frankreich“ essen und das „Dolce Vita“ genießen zu können. Das deutsche Sommermärchen hat uns dann noch einmal einen großen Schritt weitergebracht. Wir hatten Freude an der Weltoffenheit und konnten zugleich Hemmungen des Nationalstolzes abbauen. Das war ein gesunder Stolz auf unser Land, der sich nicht aus der Erniedrigung anderer Kulturen speiste.

Fazit: Starke Demokraten in der alltäglichen Begegnung sind gefragt

Mein persönlicher Lösungsansatz für die Problematik ist zunächst einmal Basisarbeit: Wir brauchen starke Demokraten, die im Vieraugengespräch Überzeugungsarbeit leisten – am Arbeitsplatz, im Sportverein, bei der Feuerwehr, im Supermarkt, beim Stammtisch etc. – In Köln haben wir eine jahrzehntelange kreative Initiative die fordert: Arsch huh, Zäng ussenander, was so viel heißt wie: bewegt Euch, mischt Euch ein und sagt deutlich Eure Meinung. – Bei uns standen 500 Kögida-Anhängern, 20.000 Demonstranten gegenüber. – Natürlich gibt es in Köln auch viele Probleme. Aber keine echte Chance für die Ausbreitung von Nazis. – Wir müssen erst einmal in unserem Umfeld anfangen. Da beziehe ich auch mein Statement hier mit ein.

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2 Kommentare

  1. Mich haben in Dresden der demonstrierte Hass, die blinde Wut und die nicht einmal ansatzweise erkennbare Diskussionsbereitschaft zunächst erschreckt, dann aber die Augen geöffnet.Da kannst Du nicht diskutieren, also gibt es auch keinen Diskurs. Wir dürfen daher nicht nachlassen, wo auch immer, also auch hier, für unser Verständnis für Demokratie und sozialen Umgang mit Menschen in Not und auch für unsere Spielregeln für den Austausch von Argumenten und Meinungen einzutreten. Mein Toleranzpegel für gegenläufige Tendenzen ist jetzt sogar gesunken. In die gegenläufigen Tendenzen schließe ich aktuelle Schnappsideen einiger Vertreter unserer Volksparteien wie das diskutierte Burka-Verbot oder einer Obergrenze für Zuwanderer ein. Das ist billiger Opportunismus oder Aktionismus aus Angst vor dem Verlust von Wählerstimmen. Jedoch wenig zielführend und konzeptlos. Angesichts der weltweit wachsenden Flüchtlingsströme (derzeit rd. 65 Mio.) benötigen wir endlich ein Einwanderungsgesetz und evtl. auch einen verantwortlichen Minister – auch um die Bedeutung dieser Herausforderung zu unterstreichen. Und wir benötigen ein Konzept für die Integration unserer sich bisher als Verlierer der Deutschen Einheit fühlenden Mitbürger. Mit der Umsetzung würde ich mindestens einen offiziell ernannten Integrationsbeauftragten beauftragen. Das wäre ehrlich. Nach dem Motto „Ihr habt Euch zwar grenzwertig artikuliert, aber wir haben verstanden.“

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    1. Danke für Deine umfangreiche Rückmeldung Michael. Wir liegen in vielen Dingen auf einer Linie. Die Idee eines Integrationsbeauftragten finde ich gut.

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