Mut zum NEUEN. JA! 2017 – Mancher Mensch hat ein großes Feuer in der Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen. (Vincent van Gogh) – Ja zum stärkenden Mut für Vielfalt – Nein zur schwächenden Angst der Rechtspopulisten – (WehrWolter – ww 220 – Hans Wolter)

Es gibt Menschen, die sehen mehr als andere. Andere sehen das aber vielleicht nicht. Der Künstler Vincent van Gogh ist ein gutes Beispiel. In dem kleinen Film wird uns das noch einmal erlebbar. Dieses Phänomen begegnet uns natürlich nicht nur in der Kunst. Die Geschichte der Wissenschaft ist auch voll von solchen Beispielen. Auch Jesus wurde ja zu seinen Lebzeiten nur bedingt gesehen und wertgeschätzt. Vielmehr wurde er gedemütigt. Daraus entstand eine neue Bewegung, die seit nunmehr über 2000 Jahren das Kreuz, also das Symbol der Demütigung, vor sich herträgt.

Vielleicht kennen wir auch den einen oder die andere, die anders sind. Das kann Angst machen. Aus diesem Motiv heraus reagieren Menschen häufig mit Abwehr. Das geschieht nahezu reflexartig. Diese Abwehr bringt häufig Abwertung mit sich.

Dieses Phänomen finden wir nicht nur in dem Spruch vom Bauern, der nur das isst, was er kennt. Wir finden es auch in der Fremdenangst, die sich häufig als Fremdenfeindlichkeit äußert.

Populisten, seien sie von der AfD oder Pegida, sei es ein Donald Trump oder eine Jean Marie Le Pen, machen sich dieses Phänomen zu eigen, um die Demokratie für ihr Machtstreben zu missbrauchen.

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Sie schüren die Angst der Menschen und manipulieren sie dann für ihre Machtmotive. Ein Trump hat im Wahlkampf viel angekündigt, was er wahrscheinlich gar nicht alles umsetzt. Er hat auf dieser Klaviatur nur gespielt, um Stimmen zu fangen. Erstaunlich ist, dass die Wähler dies hinnehmen, vielleicht nicht sehen oder rasch wieder vergessen.

Künstler stellen Fragen und finden Antworten außerhalb des Mainstreams. Diktatoren fürchten Künstler. Hitler ließ Bücher verbrennen und erklärte Kunst, die ihm zu gefährlich schien, als „entartet“.

Eigentlich hilft uns die Kunst, Dinge immer mal wieder anders zu betrachten. Das kann zunächst einmal mit Verstörung einhergehen. Häufig haben wir es im Leben mit einem Paradox zu tun: Das was uns stört, kann sich in Heilung verwandeln. Eigentlich wussten das schon die alten Medizinmänner, wenn sie uns Schlangengift verabreichten, damit unser Körper zur Gesundung provoziert wurde. Auch das Symbol der Christen folgt dieser Paradoxie. Wir hängen uns ja kein Kreuz in unsere öffentlichen und privaten Räume, um uns runterzuziehen.

Die Angstmacher nutzen das Paradox für sich. Sie schaden uns, damit wir Angst bekommen. Um diese Angst in der Griff zu bekommen, sollen wir sie wählen. Eigentlich eine simple Logik. Je größer die Angst eines Menschen ist, je empfänglich wird er für 1fache Lösungen.

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Sigmund Freud hatte Recht mit dem Satz:

„Angst macht dumm.“

 

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Zum Anderssehen

braucht es allerdings Mut,

Bereitschaft und Beweglichkeit

 

 

Wer geistig und gefühlsmäßig wenig beweglich ist, wird von Kunst wenig profitieren. Er wird das Feuer, von dem Van Gogh spricht, weder spüren noch schätzen.

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Lasst uns auch 2017:  

Vielfalt und Beweglichkeit

erhalten,

verteidigen und fördern!

 

Mit mehr SelbstVertrauen

können wir den Gefahren des Lebens besser begegnen

 

 

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Der Schritt zur Seite – Ideen für 2017(+) – Weniger Besitz, mehr Beziehungen – Marc Hieronimus stellt in seinem neuen Buch die französischen Wachstumskritiker vor – (WehrWolter – ww 219 – Hans Wolter)

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Rainer Maria Rilke starb vor 90 Jahren – Das Paradox: vom Defizit zur Kreativität – Vom Sohn der die Tochter ersetzen sollte, über den bindungsängstlichen jungen Mann zum frauenumschwärmten Dichter mit gewaltigem Tiefgang – (WehrWolter ww 218 – Hans Wolter)

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Weh-Mut – Leonard Cohen – Versuch einer kunstanalogen Annäherung – Über Melancholie, Trauer & Depression in seinem Werk – Zwischen Brüchiger Heilung & Geheilten Brüchen erklingt ein leiden-schaftliches: Halleluja! – (WehrWolter – ww 208 – Hans Wolter)

 

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2 Kommentare

  1. Danke Michael für Deine positive & produktive Rückmeldung. Ich denke auch, dass wir mit Mut & Selbstvertrauen an die schwierigen Anforderung unserer gegenwärtigen Situation rangehen müssen. Dann finden wir auch lebbare Lösungen unter Beibehaltung von Freiheit & Lebensqualität.

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  2. ja, ich denke auch: Kreativ denkende Menschen helfen uns, die uns aktuell präsentierten dumpfen Parolen zu entzaubern. Unsere aktuelle Herausforderung sehe ich darin, Menschen wieder für die langweilig, kompliziert und spießig daherkommende Mitte unserer Gesellschaft zu begeistern. Als Alternative zu scheinbaren Lösungsangeboten vom linken oder rechten Rand. Als Alternative für Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Situation einfach verunsichert sind. Das wird uns gelingen, wenn wir locker, kreativ und souverän bleiben.

    Gefällt 2 Personen

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