Terror & Stürme im September: Olympia-Attentat, Schleyer-Entführung, 09/11 – RAF bis IS-Terror heute– Hurrikan Irma und Gedanken zu menschlich gemachten Naturkatastrophen – (WehrWolter – ww 269 – Hans Wolter)

Es geht um: Terroranschläge, damals und heute – September als Umbruchsmonat – „In Terror steckt Error“ – Das Unbehagen in der Kultur – Diktatoren, Kriminelle und Suchtkranke tendieren zu Outlaws mit kindlichem Allmachtsdenken -Terror ist eine Abkürzung – Islamische Attentäter sind vom Tod fasziniert – nicht intakte Familien und der Hass auf die Väter – Radikalisierung in der Entwurzelung der Religion von ihrer Kultur – junge Menschen mit apokalyptischem Blick auf die Zukunft – Nihilismus und Paradies – Hurrikane wie Irma können von jetzt auf gleich den stabil geglaubten Rahmen der Menschen radikal wegpusten. Vergleichbar mit Terror, der menschlich hergestellten Katastrophe – Wir brauchen hoffnungsvolle Zukunftsperspektiven die nicht nur am Konsum orientiert sind.

05.09.2017: Hurrikan Irma, der stärkste je gemessener Sturm, bedroht die Karibik. Der September ist ein Umbruchsmonat. Heftige Polarisierungen erzeugen Spannungen, die sich unserer Kontrolle entziehen. In der Natur kommt es zu Herbststürmen im Übergang zwischen Sommer und Herbst. In dieser Jahreszeit scheinen sich auch die menschengemachten Naturkatastrophen zu häufen.

Am 5. September ereigneten sich gleich zwei schlimme Terroranschläge. 1972 war das Olympia-Attentat in München. Fünf Jahre später – am gleichen Tag –wurde in Köln-Braunsfeld der Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer unter dem Kugelhagel von RAF-Terroristen entführt. 2001 kommt es ebenfalls im September zu Nine/Eleven, den Terroranschlag in New York, der die Welt bis heute spürbar veränderte.

Hurrikane wie Irma können von jetzt auf gleich den stabil geglaubten Rahmen der Menschen radikal wegpusten. Terror ist vergleichbar. Der Unterschied ist, dass er menschlich gemacht ist. Terror ist ein Anschlag auf uns und unsere langjährig erschaffenen Lebensbedingung. Terror ist ein Abkürzungsversuch jenseits der Verhandlungsstrukturen unserer zivilisierten Kulturen. Terror ist eine Machtprobe auf archaischer Grundlage. Terror rückt heute immer näher an uns ran und zieht erschreckend weitere Kreise in unserem Alltag. Vergewaltigung, Hooligangewalt in Fußballstadien, Übergriffe in der U-Bahn, Brandstiftung in Flüchtlingsheimen, etc. … : auch das sind Terror-Akte.

05.09.1977: Heute vor 40 Jahren peitschten 119 Schüsse durch den Stadtwald. Hanns Martin Schleyer wird entführt, sein Fahrer und drei Polizisten sterben noch am Tatort. Sechs Wochen später wird Schleyer – nach der Stürmung der gekaperten Landshut-Maschine und den Selbstmorden in Stuttgart-Stammheim – mit zwei Kopfschüssen hingerichtet. Historisch beschreibt man den 05.09.1977 heute als Auftakt des Deutschen Herbstes. Täglich komme ich auf dem Weg zur Arbeit an diesem Tatort vorbei. Heute halte ich mal inne, um über Terror an sich und unsere alltägliche Gegenwart ein wenig tiefer nachzudenken.

Terror RAF B

„In Terror steckt Error“

Dieses Wortspiel von Ursula Schachtschneider könnte uns dazu verleiten, die destruktive menschengemachte Gewalt als „Fehler“ im System des Lebens einzuordnen. Ist diese Abschiebung des Bedrohlichen nicht schon ein Verarbeitungsversuch, ein Abwehrmechanismus? Ich denke schon. Irgendwie müssen wir ja mit unseren Ohnmachtsgefühlen umgehen. Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, vermutete -auch durch die Erfahrung der beiden Weltkriege – dass es einen Todestrieb in der menschlichen Seele gäbe. Er beschrieb das grundsätzliche Spannungsverhältnis zwischen Eros und Thanatos, also verbindenden und zerstörenden Kräften im Leben. Freud diskutierte damals mit Einstein die Frage, ob und wie Kriege zukünftig verhindert werden könnten. Freuds Antwort fiel für die einen pessimistisch, für die anderen realistisch aus.

Sicher gibt es dieses Spannungsverhältnis zwischen Leben und Tod. Die moderne Psychoanalyse sieht hier allerdings nicht mehr angeborene Triebkräfte am Werk. Die aktuelle Schule der Selbstpsychologie sieht Aggression nicht als ursprünglich gegeben, sondern als hergestellt an. Kann der Mensch grundsätzliche Bedürfnisse nicht mehr leben, wird er darin gehindert, kommt es zu aggressiven Impulsen, Affekten und im weiteren Verlauf zu Durchbrüchen dieser Impulse. Die sind dann darauf angelegt, den erlebten Mangel zu beseitigen. Auf dieser Strecke können sie auch eskalieren und gewissermaßen zum Selbstzweck werden.

einstein freud1

Das Unbehagen in der Kultur

Wir haben natürlich viele Wünsche und Bedürfnisse, die wir eigentlich gerne direkt ausleben wollen. Da dies zunächst einmal alle wollen, kann es zu gefährlichen Kämpfen untereinander kommen. Die Menschen haben über die Jahrhunderte die Erfahrung gemacht, dass das Überleben in Gemeinschaften einfacher und auf Dauer sicherer ist. Indem der Einzelne auf direkte Befriedigung verzichtet, lernt diese aufzuschieben, können sich Ordnungen der jeweiligen Gemeinschaft herausbilden. Diese Ordnungen halten umso besser, je gerechter sie letztendlich sind. Wenn der Einzelne die Gewissheit hat, dass er durch aktuellen Verzicht später zu seinem Ziel kommt, kann das funktionieren. Ein einfaches Beispiel ist da unsere Wochenstruktur. In der Hoffnung auf das Wochenende können wir in der Woche besser arbeiten, also mit mehr Einschränkungen leben.

Die Gemeinschaften sind in ihrer Entwicklung immer komplexer geworden. Freud hat in seiner sehr umfassenden kulturtheoretischen Abhandlung „Das Unbehagen in der Kultur“ (1930) die Chancen und Risiken menschlicher Gemeinschaften sehr genau beschrieben. Besonders in den Folgen für den Einzelnen und seine seelische Gesundheit. Ich möchte hier nur kurz auf das zugrundliegende Spannungsverhältnis, den Konflikt zwischen Lust und Verzicht eingehen.

Verzichtet der Einzelne auf die direkte Lustbefriedigung, besteht der Lohn also darin, die Möglichkeiten von Bindungen, also Gemeinschaften zu nutzen. Es gibt noch einen weiteren Vorteil. Die zurückgehaltene Energie kann sublimiert, also verwandelt werden. Wenn ich nicht ständig der Nahrungsaufnahme oder meinen sexuellen Impulsen nachgehe, kann ich beispielsweise ein Haus bauen oder diesen Text schreiben. Die auf diesem Wege entstandenen Werke geben uns dann häufig auch wieder eine Befriedigung.

Diese Konstruktion ist störbar. Die Kultur kann zunehmend zu einer Quelle des Leidens führen, wenn die erlebten Opfer zu groß werden. Dann wird das, was bisher Wohltat war zur Plage. KulturEntwicklung führt zu einem wachsenden Unbehagen, wenn es nicht zwischendurch immer mal wieder „unkultiviert“ zugeht. An dieser Stelle können wir auch die Suchtmittel einordnen. Unsere Gesellschaft akzeptiert bis zu einem gewissen Maße Drogen, wie z.B. den Alkohol, gewissermaßen als Puffer oder „Schmiermittel“, damit die Konstruktion nicht auseinanderfällt. Schon die Römer wussten, dass sich Ordnungen und Machtverhältnisse mit „Brot und Spielen“ besser aufrechterhalten lassen. Es ist ja kein Zufall, dass Sport und Medien eine so große Rolle in unseren Gesellschaften spielen. Aber auch hier steckt ein Paradox. Das was einerseits den Frieden sichert, gefährdet ihn auf der anderen Seite, weil immer mehr Begehrlichkeiten geweckt werden.

Nicht jeder kann mitspielen

Kann und will ein Mensch seine Bedürfnisse nicht zurückstellen, kommt er zu keinem Ziel, ist die Verteilung der Möglichkeiten allzu ungerecht aufgeteilt, dann kann dieser Überbau aus geregelter Lustbefriedigung zusammenbrechen. Dann brechen die fundamentalen Impulse und Bedürfnisse durch. Diese tiefen Kräfte sind ja nie ganz weg. Da wo Naturkatstrophen die Städte zerstören setzen auch sofort Übergriffe und Plünderungen ein. Oder wenn die Ordnung in einem Fußballstadion zusammenbricht, können auch zivilisierte Menschen zu Raubtieren werden. An den Börsen dieser Welt verhält es sich nicht anders.

Von Billy the Kid über Che Guevara zur RAF

Diktatoren, Kriminelle und Suchtkranke tendieren zu Outlaws mit kindlichem Allmachtsverständnis

Billy the Kid (1859 – 1881) war auch ein Septemberkind. Das ist wohl weniger ausschlaggebend für seine Karriere als Outlaw. Er litt als Kind unter seinem Stiefvater, hing sehr an seiner Mutter, die er aber, gerade mal 15 Jahre alt geworden, verlor. Den fehlenden Halt ersetzten frühe Erfolge in Spielsaloons und kriminelle Gangs. Er muss eine Mischung aus Kindlichkeit und brutaler Skrupellosigkeit ausgestrahlt haben. Daher erscheint er mir geeignet für meinen Entwicklungsgang. Die modernen Terroristen, die sich auf den IS beziehen, kommen übrigens auch alle aus zerrütteten Familienverhältnissen. Der Hass auf den abwesenden Vater spielt hier eine wichtige Rolle. Dazu später mehr.

Stichwort Entwicklung: Säuglinge haben wenige Möglichkeiten ihre Grundbedürfnisse durchzusetzen. Lächeln und Schreien sind die effektivsten. Dem kann sich kaum einer entziehen. Das ist auch gut so. Sonst wäre die Menschheit vielleicht schon ausgestorben. Der Weg vom Säugling über das Kind und Jugendlichen hin zum Erwachsenen erstreckt sich über gut 20 Jahre. Konnten wir am Anfang dieses Weges uns noch erstaunlich gut durchsetzen, schwindet unsere Macht auf der Strecke. Wobei Kinder in der Trotzphase oder Jugendliche in der Pubertät auf Machtmittel der frühen Zeit gerne zurückgreifen.

Revoluzzer und Terroristen gibt es auch in Kreisen gut-bürgerlicher Herkunft

Revoluzzer und Terroristen kommen aber auch aus bürgerlich gut situierten Verhältnissen. Sie sind in ihrem Herkommen und Entwicklung zunächst gut integriert, erfolgreich und intelligent. Das gilt übrigens streckenweise auch für heutige islamische Attentäter.

Vor 30 Jahren - Urteil im ersten großen RAF-Prozess in Stammheim RAF-Prozess in Stammheim

Die RAF, in ihrem Selbstverständnis eine kommunistische, antiimperialistische Stadtguerilla nach südamerikanischem Vorbild, wurde 1970 gegründet. Vor allen Dingen das Führungsduo Andreas Baader und Ulrike Meinhof stießen in ihren Anfangszeiten durchaus auf Sympathisanten in der damals linkspolitischen Studentenszene. Rückten sie anfangs in der Wahrnehmung in die Nähe eines Che Guevara, bombten sie sich später mit zunehmender Radikalisierung immer deutlicher ins Abseits.

Perspektivlosigkeit, innere Leere und Nihilismus

… scheinen eine zentrale Rolle zu spielen. Die Terroristen von damals verfolgten Utopien einer idealen Gesellschaft. Den Attentäter der Gegenwart geht es nicht ums Politische, sondern um ein diffus erhofftes Paradies.

Terror ist eine Abkürzung

Der Begriff Terror kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Schrecken“. Hierbei geht es darum durch die Verbreitung von Angst und Schrecken durch ausgeübte oder angedrohte Gewalt, Menschen gefügig für die Durchsetzung eigener Wünsche zu machen. In unserer zivilisierten Kulturen und Gesellschaften nehmen Rücksichtslosigkeit, gewaltsame Übergriffe und Terror in letzter Zeit deutlich zu.

Es gibt auch versteckte Gewalt

Die Menschen setzen ihre Ziele nicht immer offen durch. Vor allen Dingen in Hockkulturen gibt es auch zunehmende indirekt ausgeführte Gewalt. Bürokratisierung, Digitalisierung, Institutionalisierung können einerseits Erleichterungen sein, andererseits aber auch Ausdruck struktureller Gewalt. Hier unterscheide ich noch dazwischen ob es sich um Motive zur Aufrechterhaltung von Gemeinschaften geht oder ob es um die Bereicherung von Wenigen. Wenn ich heute mehr als eine halbe Stunde in der Warteschleife der Telekom oder neuerdings auch einer Krankenkasse hänge, fühle ich mich ins Mittelalter versetzt. Als kleiner Rufer bekomme ich kaum Gehör außerhalb der hohen Burgmauern. Wenn ich dann noch bemerke, dass ich an den finanziellen Einsparungen als Kunde nicht beteiligt bin, mir aber ein X für ein U verkauft werden soll, dann regt sich Wut in meinen tiefen Schichten.

Die Kehrseite von Transparenz durch Globalisierung und Internet

Durch die heute mögliche Mobilität und Internet-Fenster erleben die Menschen die ungleiche Verteilung von Lebensmöglichkeit schärfer denn je. Wenn die Antwort der Wohlhabenden nur aus Schutz und weiterer Abschottung besteht, werden die Wirbelstürme und Flüchtlingsströme weiter zunehmen und teils erschreckende Ausmaße annehmen.

Islamische Attentäter sind vom Tod fasziniert

Politikwissenschaftler Prof. Oliver Roy gilt als bester Kenner des europäischen Islam. Er forscht seit Jahren zu den Ursachen des Terrorismus und stellt fest, dass sich die Täterprofile in den letzten 20 Jahren nicht verändert haben. Die Täter sind jung, wie etwas in Barcelona, wo einer gerade 17 Jahre alt war. Es sind sogenannte „Homegrown-Terroristen“. Sie sind also dort aufgewachsen, wo sie töten. 60 Prozent der Attentäter gehören zur zweiten Generation der Einwanderer an. Zunächst waren sie eher gut integriert. Über kleinere Delikte erfolgte eine Radikalisierung im Gefängnis, worauf Attentate und letztlich der Tod folgten. Jeder vierte ist ein Konvertit. Das einzig neue Element in den letzten vier Jahren ist die steigende Zahl von Frauen.

Prof. Roy weist darauf hin, dass die meisten der jungen Attentäter kein oder nur wenig religiöses Wissen haben. „Attentäter durchlaufen keinen Prozess der Islamisierung und anschließender Radikalisierung, sondern gehen sehr schnell nach der Radikalisierung – nach ein paar Monaten – in den Dschihad. Viele der zweiten Generation kommen aus der Arbeiterklasse, einige haben Diplome und Jobs. Sie haben Familie. Es ist also nicht soziale Entbehrung, die sie in die Radikalität treiben … Es kann schon mal vorkommen, dass es in einer Moschee passiert, ist aber eher selten der Fall. Es geschieht eigentlich nie im Rahmen einer religiösen Organisation. Der erste Ort der Radikalisierung ist das Gefängnis. Oder sie findet in kleinen Gruppen von Freunden und Brüdern statt. Eine örtliche Gruppe ist gewöhnlich mit Al-Kaida oder dem IS durch einen dritten Mann verbunden. So war es auch in Barcelona … Es sind immer junge Leute, die sich aufgrund des Einfluss eines Dritten – etwa über das Internet radikalisieren.“

Die Attentäter sind meist in Europa aufgewachsen und integriert

„Es ist keine Frage der Integration“ Oliver Roy führ weiter aus: „Im gewissen Sinne sind sie alle integriert. Wir leben in einer Gesellschaft der Postintegration. Diese Typen sind nicht die ärmsten. Alle die, die sich radikalisieren, sprechen besser europäische Sprachen als etwa orientalische Sprachen. Die Leute in Barcelona sprachen Katalanisch, Arabisch haben sie nicht beherrscht … Das gleiche gilt für den Attentäter in Frankreich, die Attentäter sprechen französisch, sie teilen die gleiche Jugendkultur wie die anderen jungen Menschen in Frankreich. Die Annahme, sie würden eine fremde Kultur leben, ist nicht richtig. Das Gegenteil ist der Fall.“

Radikalität entsteht durch Dekulturation der Religion und häufig nicht-intakte Familienverhältnisse

Roy sieht die Entstehung der Radikalisierung in der Entwurzelung der Religion von ihrer Kultur: „Für Konvertiten ist die neue Religion nicht Teil ihrer Tradition oder Kultur. Sie übernehmen auch niemals eine fremde Kultur. Sie sprechen oder essen nicht arabisch, sie bleiben deutsch oder französisch. Aber sie finden eine neue Religion.

Die Terroristen stammen sehr oft, wenngleich nicht immer, aus nicht-intakten Familien. Oder sie sind Waisen wie die Kouichi-Brüder, oder der Vater hat die Familie verlassen wie es in Katalonien bei den Attentätern der Fall war. Gewöhnlich haben sie einen Hass gegen ihren Vater. Sie lehnen ihn ab, weil er aus ihrer Sicht kein oder nur ein schlechter Muslim ist.

Sie haben einen apokalyptischen Blick auf die Zukunft

Es geht ihnen nicht um Übermittlung und Rechtmäßigkeit, es geht nur ums Paradies, das ist alles. Weil wir diese Verbindung haben zwischen der Dekulturation, einer Faszination für den Tod und der generationellen Revolte gegen die Eltern, gibt es diesen islamischen Terrorismus. Die systematische Verbindung mit dem Tod ist meiner Meinung nach ein Schlüssel für die derzeitige Radikalisierung. Die nihilistische Dimension ist also von zentraler Bedeutung. Es geht nicht um eine Utopie, sondern um die Revolte an sich“ (Oliver Roy, geb. 1949, lehrt und forscht am Robert-Schumann-Institut in Florenz. Der Franzose hat zahlreiche beachtete Monographien zum Islam verfasst) (Quelle: Kölner-Stadtanzeiger, 07.09.2017)

Terror Schleyer 2

RAF Terror damals – IS-Terror heute

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte am Mahnmal zum Attentat auf Hanns Martin Schleyer mit Blick auf den islamistischen Terrorismus von heute:

„Der Terror der RAF hat damals den Staat an seine Grenzen und ins Wanken gebracht, aber er ist nicht gekippt … Der Staat hat sich von den Terroristen nicht erpressen lassen. Diese Kraft brauchen wir auch heute wieder. Deshalb verbinden wir das Gendenken heute mit der Botschaft an all diejenigen, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung angreifen: Wir wissen, warum wir diese Ordnung wollen, und wir wissen, warum wir sie verteidigen.“

Mein Fazit

Wir sollten unsere demokratische Grundordnung schützen. Nach außen, aber auch im Innern. Zur Eindämmung des internationalen Terrorismus wird mehr professionelle Kontrolle notwendig sein. Zugleich sollten wir unsere Ordnungen immer wieder hinterfragen und zu verbessern suchen. Mehr Gerechtigkeit führt zu mehr Frieden. Im Kleinen wie im Großen. Täter kommen hauptsächlich aus nicht-intakten Familien. Wir sollten das Ideal der Familie besser fördern und leben. Wir brauchen hoffnungsvolle Zukunftsperspektiven die nicht nur am Konsum orientiert sind.

Terror Schleyer Titel

 

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