52. Art Cologne – Streifzug – Kunst, als Antwort des Menschen auf die Natur, färbt, bricht, unterhält, schmückt, intensiviert und verrückt unseren AllTag – (WehrWolter – ww 309 – Hans Wolter)

Für mich ist die Art Cologne ein schöner großer Spielplatz, auf den ich immer wieder gerne gehe. Ohne Kaufinteresse lasse ich mich durch die Hallen treiben. Mache Fotos, ohne dass mich ein Museumswärter stört, lese Texte, notier mir was, umkreise Skulpturen und genieße die Atmosphäre. Viele interessierte Menschen, mal ernsthaft, viel lachend, mal witzig, mal schlicht gekleidet. Insgesamt fühl ich mich wie auf einer polyglotten Reise durch die Kulturen. Entdeckungslust. Viele Sprachen, Farben, Materialien und ein Reichtum von Ideen um mich herum. Nachfolgend zeige ich mal einige rasch erfasste Bildeindrücke von meinem Treibenlassen durch die Welt recht gegenwärtiger Kunsteindrücke.

Ich stehe auf Kunst, bereits bevor ich die Ticketkontrolle passiere. Im Foyer des Eingangs Süd hat die Künstlerin Zuzanna Czebatul ihr Werk monumental auf 1800 Quadratmetern blauen, bunt bedruckten Teppich ausgebreitet. Sie nennt ihre raumfüllende Arbeit „Higher than the sun“.

Art Teppich

In einer Beschreibung lese ich, dass sich die Künstlerin sich hierbei durch Casinoausstattern hat inspirieren lassen. In den Spielhöllen von Las Vegas liegen wohl solche wild gemusterten Teppiche, um die Spieler zu stimulieren. Ob potentielle Käufer in Köln wohl auch durch die Comicatmosphäre und Schlagworte wie „Cash“ und „Hype“ animiert werden sollen? Ich hätte mir glatt am Ende eine Teppichfliese mitgenommen, aber dafür kam ich leider zu spät.

 

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Egal, insgesamt sehe ich hier auf der 52. Art Cologne wieder hohe Qualität auf allen Ebenen.

Die Messe macht einen angenehm aufgeräumten Eindruck

In diesem Jahr haben sich 243 Aussteller, darunter rund 210 Galerien aus 31 Ländern auf der Art Cologne versammelt. Keine vollgestopften Ausstellungsflächen mehr, seit Daniel Hug die Schau als Direktor vor mittlerweile zehn Jahren übernahm.

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Bernd Schwarzer, Europa-Baby, 2017-2018

Deutlich zu sehen auf der Ebene 3, wo die jüngste Szene in den Sektoren „Neumarkt“ und „Collaborations“ versammelt ist. Derzeit wird offenbar derzeit gerne gebastelt.

Auf der Hallenebene 2 zeigt sich die Gegenwartskunst. Hier sieht man eindrucksvoll wie die Art Cologne sich als die führende Kunstmesse in Deutschland selbstbewusst positioniert.

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Auf der Ebene 1 der Halle 11 hat die Klassische Moderne traditionell ihren Platz.

Da ich mir auch zwischendurch Vorträge angehört habe, bin ich den Ebenen nicht systematisch gefolgt. Daher ist die nun kommende Bilderfolge vielleicht auch etwas sprunghaft.

 

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Martin Willing, Dreibandscheibe, 1997/2013, 58.000 €

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Christo & Jeanne-Claude, Mein Kölner Dom Wrapped, 1980/92

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Art Richter

Gerhard Richter, FAZ-Übermalung, 2002

 

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Felix Droese, Brennpunkt, 1978, Papierschnitt aus der FAZ, Titelseite 6. Mai 1978

 

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Paul Klee, Perversion, 1939

 

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Art Dix

 

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Andy Warhol, Lesley Frowick, 1985

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A.R. Penck, Stalingrad (1991)

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Jonathan Waterigde, Couple, 2017

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Art Beuys

 

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Fabrizio Plessi, Energy (2017)

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Max Ernst, Endlose Spiele bereiten sich vor, 1972

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(einfach auf die jeweiligen Überschriften klicken)

Art Cologne – Kunst als Sex der reifen Jahre? – (WehrWolter – ww 245 – Hans Wolter)

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art Titel

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