Category Archives: Frauen

Weltfrauentag. Internationaler Frauentag. „OneDayIWill“: ein Google-Doodle: ganz Inter-Nett. – Frauen & Männer sind nicht gleich. Das ist auch gut so. Wir verdienen aber das Gleiche: Recht, Geld & Ansehen! – (WehrWolter – ww 132 – Hans Wolter)

Ich war und bin immer schon ein überzeugter Verfechter von Gleichberechtigung. Männer und Frauen sind nicht gleich. Das ist auch gut so. Wir verdienen aber das Gleiche: Recht & Geld & Ansehen! – Bekommen tun wir es (noch) nicht.  Nach einer Einordnung, stelle ich kurz die Google-Aktion „OneDayIWill“ vor. Ganz Inter-Nett. Dann beleuchte ich in drei eigenen Texten, aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven, das Gleiche und die Unterschiede zwischen Frauen und Männern.

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Geht von Männern mehr Gewalt aus, als von Frauen, von Terroristen mehr als von Bürokraten? – Oder zeigen sich die Aggressionen nur anders? – Von Mobbing, Seelenverletzungen, narzisstischen Kränkungen, subtiler & technokratischer Gewalt. – (WehrWolter – ww 126 – Hans Wolter)

„Es ist nicht nötig jemanden zu schlagen, um ihm wehzutun. Schweigen, Verrat, Verachtung, Gleichgültigkeit, Kaltherzigkeit tun weh.“ (Hexenkessel)
Inhaltlich gehe ich auf folgende Dinge kurz ein: Der Glanz im Auge der Mutter ist die halbe Miete zum Glück. Nur, gilt der Glanz uns oder unserer Leistung? Liebesentzug & Gleichgültigkeit sind Schläge auf die Seele. Sie können uns mehr verletzen, als vordergründige Gewalt. – Wieso sind Mütter häufig mächtiger als Väter? – Wie funktioniert Mobbing und wie können wir uns wehren? – Die neuen Rechten bewegen sich mit ihrem Cyber-Bashing geschickt an der Grenze zur Straftat. – Vom Drama des begabten Kindes, dem falschen Selbst, labilem oder gesteigertem Selbstwertgefühl.
Mobbing

Ausgangspunkt für meine Texte kommen häufig aus dem Tagesgeschehen und dem was mir zufällt. Heute sah ich diesen Post bei Facebook zu dem ich Stellung beziehen wollte. Als es immer mehr wurde, machte ich schließlich diesen Beitrag für meinen Blog daraus.

Es ist nicht nur die, häufig männliche, offensichtliche Gewalt die uns verletzt. Schon Eltern können ihre Kinder, häufig subtil, viel stärker über den sogenannten „Liebesentzug“ oder die Abwertung strafen. Die Wunden auf der Seele bemerkt der Sportlehrer am Montag in der Schule nicht. Aggression & Destruktion machen nicht Halt an den Grenzen: der Geschlechter, Kulturen, Staaten, Nachbarn & Familien. Narzisstische Verwundungen vollziehen sich häufig im Verborgen. Beispielsweise Mobbing, üble Nachrede, dauerhaftes Ignorieren des Anderen, haben alle einen gemeinsamen Plan: unliebsame Menschen, Rivalinnen, Konkurrenten usw., so zu vergiften, dass die Täterin, der Täter scheinbar unschuldig bleiben.

 

Mobbing? – Raus aus der Opferrolle!

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Frauen sind anders. Männer auch. – Auch in der Körperwahrnehmung. – Von dicken Tränen, Heidi Klum, Germany’s next Topmodel und dem Triumphgefühl der Magersucht. – (WehrWolter – ww 66 – Hans Wolter)

Der Körper wird der Scharfrichter der Seele (Jean Paul)

Am Wochenende hab ich mich satt ins Fettnäpfchen gesetzt. Während eines Geburtstagsessens witzelte ich immer mit meiner, bis dahin unbekannten, Tischnachbarin, dass wir uns nicht zu viel am Buffet holen, damit wir noch am jeweils anderen vorbei kommen. Vielleicht lag es auch etwas am guten Rotwein, dass ich in meiner humorigen Art, zur fortgeschrittenen Stunde, zu ihr lachend sagte: „oh, da kommt ja wieder die dicke Sauerländerin“. Die Frau war schlank, sympathisch und … geschockt. Auf der Tanzfläche belehrte mich meine Frau, dass ich so etwas einer Frau nie, nie sagen könnte. Okay! Ich bin kein Freund des Kategorischen, glaube auch dass es einen Unterschied macht, ob sich das in einer Beziehung entwickelt oder hinten rum passiert, aber irgendwo scheint sie richtig zu liegen.

Beide sind eitel. Aber anders eitel. – Beide streben Autonomie und Macht an. Aber anders

Das muss ein extra Kapitel in meinem MännerFrauenBuch bekommen. Frauen sind anders. Männer auch. – Z.B. in der Körperwahrnehmung. Beide sind eitel. Aber anders eitel. Frauen nehmen meist ihren Körper wesentlich deutlicher wahr und können hier auch recht streng mit sich sein. Männer auch. Aber anders. Dass Frauen irgendwie bewusster in ihrem Körper stecken, schützt sie allerdings nicht davor, dass sie Probleme auf ihren Körper verschieben. Unbewusst. Fühlt sich eine Frau z.B. in einer sozialen Situation nicht wohl, kann sie es auf ihren Körper projizieren. Daher ist der Anteil der Essstörungen, als Ausdruck psychischen Unwohlseins, bei Frauen deutlich höher als bei Männern. Bei Männern überwiegen auf der anderen Seite z.B. die harten Suizide. Männer haben auch statistisch eine geringere Lebenserwartung. Weiterlesen …

LichtGestalten im Schattenreich – Stirb und werde! – Fußball? Ganz großes Kino unserer AlltagsKultur! (WehrWolter – ww 48 – Hans Wolter)

Ich liebe Fußball. Auch deshalb, weil es sich hier nicht nur intensiv fühlen lässt, sondern weil wir hier ganz großes Kino geboten bekommen. Ein Bühnenspektakel, von der Qualität – alter oder neuer – griechischer Tragödien.

Beim Fußball können wir mit Brüdern, Söhnen und Vätern raufen, lieben, lachen & weinen.

Klopp5

Mein alter Freund Johann Wolfgang G. aus W. würde dazu sagen:

Und so lang du das nicht hast,
Dieses: Stirb und Werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.

Heute lese ich in der Zeitung, dass der FC-Bayern seinen ersten Titel gewonnen hat. Das bringt mich schon zum Schmunzeln. Wäre ich Stefan Raab, würde ich jetzt einen

BlogFußball7

Song mit dem Titel: „Who the fuck is Audi Cup?“ rausbringen und natürlich gewinnbringend vermarkten. Weiterlesen …

Sei Pippi Lang. nicht Heidi Klu. oder Aa Kurzsocke! – Plädoyer für MutterWitz & Mut. – (WehrWolter – ww24 – Hans Wolter)

„Alle Menschen sollten ihre Kindheit von Anfang bis Ende mit sich tragen.“ Das meint die große kleine Astrid Lindgren (1907 – 2002), deren Tochter Pippi Langstrumpf heute ihren siebzigsten Geburtstag feiert. Die schwedische Schriftstellerin gehört mit einer Gesamtauflage von über 145 Millionen Büchern zu den bekanntesten Kinderbuchautoren der Welt. Ronja Räubertochter ist eine weitere literarische Tochter, mit denen sie Mädchen Mut zur Unangepasstheit macht.

Es gibt nur wenige weibliche Vorbilder in Film und Literatur, die Mädchen und junge Frauen ermutigen, ein eigenes, kreatives, weniger angepasstes Leben zu leben. Mit der Romanfigur Hermine Granger schafft die Schriftstellerin Joanne K. Rowling, meines Erachtens, nur eine Ergänzung zu Harry Potter. Sie verkörpert eher den kulturell gewollten Typus der vernünftigen, fleißigen Frau. Sie ist weniger kreativ, ihre Intelligenz macht einen eher lexikalischen und weniger kreativen Eindruck Weiterlesen …