Category Archives: Totensonntag

Deutschland nimmt Abschied von einem seiner ganz Großen. Letztes Geleit für Helmut Schmidt im Hamburger Michel. – (WehrWolter – ww 88 – Hans Wolter)

Loki, Helmut Schmidts Ehefrau, wurde auch auf dem weltgrößten Parkfriedhof im Grab der Familie beigesetzt. Sie starb bereits am 21. Oktober 2010. Helmut Schmidt war am 10. November im Alter von 96 Jahren in seinem Haus in Hamburg gestorben. Der Staatsakt findet heute, am Montag um 10.30 Uhr im Hamburger Michel mit etwa 1800 Gästen statt. Dabei ist das Zeremoniell in einen kurzen kirchlichen und einen längeren weltlichen Teil mit den jeweiligen Reden gegliedert. Als Redner sind Michel-Hauptpastor Alexander Röder, Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), der frühere US-Außenminister Henry Kissinger sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgesehen.

Schmidt Trauerfeier

Nach dem Staatsakt zu Ehren des verstorbenen Altkanzlers Helmut Schmidt (SPD) , erhalten auch die Hamburger Gelegenheit, sich von ihrem Ehrenbürger zu verabschieden. So gab der Senat am Mittwoch die Route vorab bekannt, die der Wagen mit dem Sarg von Helmut Schmidt zur Beisetzung auf dem Friedhof in Ohlsdorf fährt. Die Überführung beginnt nach dem Staatsakt ab etwa 12 Uhr am Michel. Die Fahrt erfolgt dann von der Polizei eskortiert in langsamem Tempo. Weiterlesen …

Verdamp lang her … WW starb vor 25 Jahren … erlebte gerade noch den Mauerfall. Erlebte nicht mehr die Hochzeit seines Sohnes. Lernte nicht mehr seine Enkelkinder kennen. – Totensonntag. – Versuch eines kleinen Nachrufs auf meinen BAP WW. (WehrWolter – WW86 – Hans Wolter)

Verdamp lang her …vielleicht habe ich auch deshalb ₩₩ als Logo, WehrWolter als „Künstlername“ gewählt? Wobei? Mein Vater – WW – war kein Wehrer. Er war ein Stiller. Er war aber mehr, als er der Welt zeigen wollte/konnte. Er war eigentlich ein MehrWolter. Was er zu wenig machte, mach ich heute für ihn heute mindestens doppelherzig mit: Kräftig auf die BuschTrommel klopfen.

Er ging viel zu früh. Nein nicht Früh. Leider nicht zum Frühschoppen ins Früh. Dafür ging er gerne in der Eifel wandern und hatte eine Jahreskarte. Nicht beim FC. Dafür aber in der vierten Reihe der Kölner Philharmonie. Er litt schon darunter nicht studiert zu haben. Das war beim Jahrgang 27 – aufgewachsen in Köln Bayenthal, später Kölner Südstadt, dann Widdersdorf – damals nicht üblich. Nun gut, seine Söhne holten das nach. Peter studierte Maschinenbau und Medizin. Hans studierte Betriebswirtschaft und Psychologie.

Mir bleibt hoffentlich deutlich mehr. Zeit. Leidenschaft. Freude. Carpe diem.

Ich gehe weiter … und weiß, dass Du es gut findest …

Profil Trauer

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