Tag Archives: AfD

Mut zur Führung schafft Gemeinschaft – Was machen Heynckes, die Rolling Stones & Messi anders? – Die Magie der Berührung – Mangelnde Führung & Gestaltungsdefizite geben Populisten Auftrieb – (WehrWolter – ww 276 – Hans Wolter)

Gute Führung geht über Berührung. Das zeigt schon Michelangelo in seinen Fresken zur Erschaffung des Menschen. – Plötzlicher QualitätsRuck. Beim FC Bayern weckt der Führungswechsel schlummernde positive Energie im Team. Jupp Heynckes kann lebendig gestalten. Bei Ancelotti war es eher das blasse Verwalten. Beiden steht der gleiche Kader zur Verfügung. Einzelne Menschen können viel bewegen, wenn sie es schaffen, uns richtig zu berühren. Die Rolling Stones sind ein gutes Beispiel dafür, dass vier Männer ausreichen, um ein Stadion mit hunderttausend Menschen zu elektrisieren und in eine große musikalische Gestalt ein- und gleichzustimmen. Lionel Messi schafft es nahezu im Alleingang, dass Argentinien nach seinen drei Toren und dem damit verbundenen Last-minute-WM-Ticket, einen kollektiven Glücks-Tsunami erlebt. Auch Politpopulisten nutzen die Sehnsucht nach Einheit in einer komplizierter und unübersichtlich werdenderen Welt. Über die emotionale Berührung der Menschen erreichen sie mehr als über Sachlichkeit. Daher greifen auch die Vorwürfe des Postfaktischen am Ziel vorbei. Zahlen schießen keine Tore. Weiterlesen …

Wahlen werden nicht über das Faktische entschieden: Psycho-Logik funktioniert anders, als es dem öffentlich-rechtlichen Denken recht ist – Von Trumpisierung, europäischem Populismus und der Abdankung des alten Parteiensystems – (WehrWolter – ww 271 – Hans Wolter)

Überblick: So wie es nicht DIE Wirklichkeit gibt, so gibt es auch nicht DAS Faktische – Internet als Beschleuniger – Manipulation setzt häufig an den Ängsten der Menschen an – Populisten spielen ungenierter auf der Klaviatur der Gefühle – auch die steigenden Forderungen nach Selbstoptimierung verunsichern – Sehnsucht nach einfachen Lösungen – Das Parteiensystem der Nachkriegszeit scheint an sein Ende gelangt – Vom Guten im Schlechten

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Gewalt als Abwehr von Angst & Benachteiligung – Opfer-Täter-Verkehrung als Nachwirkungen der totalitären DDR – Studie zu „Ursachen des Rechtsextremismus in Ostdeutschland“ (Iris Gleicke) – Versuch einer psychologischen Einordnung – (WehrWolter – ww 251 – Hans Wolter)

Auch wenn die Mauer sichtbar schon vor fast 30 Jahren gefallen ist, in der Seele, vor allen Dingen in der Seele des Ostens, wirkt sie noch deutlicher nach, als wir es wahrhaben wollen, stärker als es uns lieb ist. So wie die Menschen dort früher Opfer autoritärer Gewalt und Benachteiligung waren, so gibt es heute offensichtlich eine verstärkte Neigung zur Rollen-Verkehrung in die Position der Täter. Weiterlesen …

„Bunt statt Bla“: Kölner Bürger & Künstler im Schulterschluss gegen das „Geschäft mit der Angst“ der Rechtspopulisten – Liveticker von den Protesten rund um den AfD-Parteitag in Köln – Lebendige Vielfalt gegen radikale Einfalt – (WehrWolter – ww 244 – Hans Wolter)

Man kann sich auf den Standpunkt stellen, dass ein Parteitag einer regulären Partei jederzeit reibungslos möglich sein muss. Problematisch finde ich, dass führende Köpfe dieser sogenannten „Alternative für Deutschland“, kurz:  AfD, immer wieder Öl ins Feuer der Radikalisierung und Aufspaltung gießen. Weil sie sich erhoffen, am Ende von dieser Zuspitzung zu profitieren. Sie möchten gerne als Opfer dastehen, arbeiten im Hintergrund aber selbst als Täter. Das ist ja die Masche aller Populisten, die gegenwärtig damit tatsächlich auch Stimmen gewinnen. Sei es Le Pen in Frankreich, Erdogan in der Türkei oder vor kurzem Donald Trump in den USA. Weiterlesen …

Politisch aktiv werden & gemeinsam dem Rückgang der Demokratie entgegenwirken! – AfD-Parteitag – „Köln stellt sich quer“ & „Köln gegen Rechts“ – Doppel-Demo auf dem Heumarkt – Christen beteiligen sich mit: „Unser Kreuz hat keine Haken“ – (WehrWolter – ww 243 – Hans Wolter)

Erschreckende Zunahme des Rechtspopulismus, nationale Alleingänge, Brexit, America first: wäre es dazu gekommen, wenn die Wähler, wenn die Mitte unserer Gesellschaft, wachsamer und aktiver gewesen wären? Relativer Wohlstand und mehr passiv mediales als aktiv reales Engagement scheinen uns müde gemacht zu haben. Die Jungen in England sind erst nach der Brexit-Entscheidung aufgewacht. Selbst amerikanische Wahlforscher hätten den Sieg eines Donald Trumps nicht für möglich gehalten.

Die Karten werden gegenwärtig neu gemischt und wir müssen mitmischen. Ansonsten gehen uns Errungenschaften unserer Demokratie verloren. Fatalerweise passiert das auf demokratischen Wegen. Weiterlesen …

Köln schafft im Karneval den Spagat zwischen Heimat und Integration – Besonders in seinen Liedern – Alternative Fakten: zum Rosenmontagszug 2017 – „Mer Kölsche danze us der Reih“ lautet das Motto 2018 – Aktion: Kein Parteitag der AfD im Maritim – (WehrWolter – ww 232 – HansWolter)

Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Genau deshalb können wir Kölner den Karneval auch besonders intensiv genießen. Der Blick auf das Ende lässt die Menschen intensiver leben. Im Angesicht der Endlichkeit des Lebens, erscheint uns Vieles klein und unbedeutend, was uns im Alltag vielleicht stört und aufregt. Köln ist eine Stadt, in der es sich irgendwie leichter leben lässt, als in vielen anderen deutschen Städten. Konrad Beikircher war nicht der erste, der Köln als die nördlichste Stadt Italien betitelt hat. Für die Römer war Colonia das schon von Anfang an. Sicher gibt es in Köln auch eine ganze Menge italienisches Blut. Sei es noch von den Römern oder den damaligen Gastarbeitern, die die ansässigen Fordwerke hier in den 60er und 70er Jahren angeworben hatten. Weiterlesen …

Ängste nehmen zu: daher auch Gewalt und die Sehnsucht nach starken radikalen Lösungen – Kleine Werbung für mehr BINDUNG – Gegen das Geschäft mit der Angst: Radikaler Islamismus, Flüchtlingsnot und Rechtspopulismus liegen in ihren Unsicherheiten nahe beieinander – Psycho-Logik und Bindungstheorie – (WehrWolter – ww 231 – Hans Wolter)

Kurz zusammengefasst: Meine These lautet: Die Abnahme von Bindungsqualität führt zu mehr Ängsten. Daraus resultieren: eine Abnahme der Einfühlungsfähigkeit, die Zunahme von Gewalt und die Sehnsucht nach einfachen radikalen Lösungen.

Meine Forderung: Wir müssen mehr in gute Bindungen, in qualitativ gute Zeit für unsere Kinder investieren

Zunahme von Ängsten – Sehnsucht nach dem starken Mann – Die Unberechenbarkeit eines Billy the Kid – Bindungsunsicherheiten nehmen zu, nicht nur bei traumatisierten Flüchtlingen, auch bei Menschen, die in ihrer frühen Kindheit weniger mitfühlende Bindung erfahren haben – Menschen, die mit sicheren Bindungen aufwachsen, sind bei Belastungen stabiler, das weiß man dank langjähriger Forschung – gibt es Zusammenhänge zwischen den Krippen der ehemaligen DDR und den größeren Fremdenängsten in Sachsen? – ausführliche Darstellung der psychologischen Bindungstheorie

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Wer zieht den autoritären Traum einem liberalen vor? – Jürgen Becker:“Der autoritäre Traum mag ja attraktiv sein, für Menschen, denen Freiheit zu kompliziert ist“ – Von Trump, über die AfD zu Erdogan – Politische Bilder von Thomas Baumgärtel – (WehrWolter – ww 230 Hans Wolter)

Vom autoritären versus dem liberalen Traum

Der Kabarettist Jürgen Becker hielt Ende September letzten Jahres eine lustige, aber auch tiefgründig scharfe Einführungsrede auf der Vernissage zu den politischen Bildern des Künstlers Thomas Baumgärtel in Langenfeld. Die Ausstellung benötigte schon nach kurzer Zeit Polizeischutz und wurde dann vorzeitig beendet. Grund war eine Erdogan-Karikatur. Die Autoritäten dieser Welt dulden keinen Humor. Das unterscheidet sie letztlich von echten Autoritäten.

Auszüge aus Einführungsrede: „Die neuen Autoritären, propagieren die Reinheit der Völker und sehen Frauen in traditionellen Rollen und beurteilen immer die Homosexualität. Das ist der Lakmustest. Daran können sie es festmachen. Der autoritäre Traum mag ja attraktiv sein, für Menschen, denen Freiheit zu kompliziert ist: ‚Der Putin sorgt dafür, dass wir nicht alle schwul werden!‘ – Dafür sorgt in Köln keiner. Weiterlesen …

Schulterschluss der Kölner Karnevalisten gegen geplanten AfD-Parteitag im Maritim-Hotel – Karneval-Stars und Gesellschaften wollen einer menschenverachtenden Gesinnung kein Gehör verschaffen – Die AfD soll im Schatten des Doms nicht an der Spaltung unserer schützenswerten Gesellschaft arbeiten können – (WehrWolter – ww 229 – Hans Wolter)

Köln war durch die Silvesternacht 2015 weltweit als Stadt der Übergriffe in den Medien. Hier wurden Fehler der Stadtverwaltung und Polizei begangen. Köln ist eigentlich schon immer als tolerante Stadt bekannt. Besonders die Kölner Kulturszene setzt sich seit Jahrzehnten wirkungsvoll und wehrhaft gegen Rechtsradikalismus ein. Daher hatten auch Ableger der Pegida hier nie ernstzunehmende Chancen.

Köln ist und war immer eine bunte Stadt, in der die Vielfalt des Lebens, der Menschen, der Kulturen gefördert wurde und wird. Der Karneval ist seit Generationen Aushängeschild der Stadt Köln und lebendige Umsetzung der Lebensfreunde und Buntheit. Die Auftritte im großen Saal des Maritim-Hotels am Heumarkt gehören während der knapp dreimonatigen Session für die Musiker der Kölner Karnevalsbands genauso zum beinahe täglichen Programm wie Auftritte im Gürzenich, im Sartory oder im Kristallsaal der Messe.

Allerdings soll im Maritim, wo die Karnevalisten derzeit „den Menschen im Saal das bunte Köln so präsentieren, wie wir es lieben,“ im April der Bundesparteitag der AfD stattfinden. Das geht den Künstlern gehörig gegen den Strich: „Der Moment ist gekommen, an dem alle der Stadt Köln verbundenen Menschen fest geschlossen und Arm in Arm dagegen protestieren,“ verkünden sie in einem Brief und fordern vom Hotel, den Vertrag mit der rechtspopulistischen Partei aufzulösen.

Der offen Brief der Karnevalstars im Wortlaut:

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Mut zum NEUEN. JA! 2017 – Mancher Mensch hat ein großes Feuer in der Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen. (Vincent van Gogh) – Ja zum stärkenden Mut für Vielfalt – Nein zur schwächenden Angst der Rechtspopulisten – (WehrWolter – ww 220 – Hans Wolter)

Es gibt Menschen, die sehen mehr als andere. Andere sehen das aber vielleicht nicht. Der Künstler Vincent van Gogh ist ein gutes Beispiel. In dem kleinen Film wird uns das noch einmal erlebbar. Dieses Phänomen begegnet uns natürlich nicht nur in der Kunst. Die Geschichte der Wissenschaft ist auch voll von solchen Beispielen. Auch Jesus wurde ja zu seinen Lebzeiten nur bedingt gesehen und wertgeschätzt. Vielmehr wurde er gedemütigt. Daraus entstand eine neue Bewegung, die seit nunmehr über 2000 Jahren das Kreuz, also das Symbol der Demütigung, vor sich herträgt.

Vielleicht kennen wir auch den einen oder die andere, die anders sind. Das kann Angst machen. Aus diesem Motiv heraus reagieren Menschen häufig mit Abwehr. Das geschieht nahezu reflexartig. Diese Abwehr bringt häufig Abwertung mit sich. Weiterlesen …

Barack Obama geht. Kommt nach Demokratie und Vielfalt jetzt: „Under my Trump?“ – Highway to the Post-truth era – Allzu einfache postfaktische Polarisierungen zwischen Oben und Unten. Unter dem (Facebook-) Daumen, frei nach den Rolling Stones? – (WehrWolter – ww 206 – Hans Wolter)

Das passt. Am internationalen Tag der Toleranz kam Barack Obama ein letztes Mal als Präsident nach Berlin. Er verabschiedete sich. Seine Statements zur Demokratie, zu Europa sind wichtig. Auch wenn Reden noch nicht Handeln ist. Visionen sind dennoch wichtig. Ohne Visionen haben wir zu wenig Kraft, das was vor uns liegt, beherzt anzupacken. Weiterlesen …

11/9 – Eleven nine: Trump wird Präsident der USA (2016). Kommt es jetzt zum Uxit? 09.11: ein Tag voll Licht & Schatten: Mauerfall: (1989), Reichskristallnacht (1938), Novemberrevolution (1918) – Wachsamer werden: DER Führer war (auch) kein Polit-Profi, musste nicht lesen, regierte „aus dem Bauch“ und war ein charismatischer Rattenfänger – (WehrWolter – ww 204 – Hans Wolter)

Donald Trump und Barack Obama sind Antipoden. Sie haben wenig gemein. Aber als Medien-Profis sind der Friedennobelpreisträger und der Immobilienmakler auf Augenhöhe. Beide wurden gewählt, weil sie als Hoffnungsträger überzeugten. Auch den kleinen Mann, die kleine Frau. Obama versprach: „Yes we can!“ Trump verspricht: „Make America Great Again!“. Mit solchen Bildern lassen sich Feuer entfachen. Vorausgesetzt, sie werden authentisch vorgetragen. Bei Angela Merkels „Wir schaffen das“ sprang der Funke nicht über. Mittlerweile führt sie. Charisma hat sie allerdings wenig. Weiterlesen …

Politik: Wettrennen trojanischer Pferde (Lec) – Die USA wählt – Egal wer gewinnt: das WIR hat bereits verloren – Die Mehrheit ist unzuFrieden – Populismus lähmt oder zündet durch gefährliche Polarisierung – (WehrWolter – ww 203 – Hans Wolter)

Das Ende naht. Heute wird in den USA gewählt. Mit Obama geht ein Großer. Polarisierender Populismus schwächt letztliches Gemeinschaftsgefühl und Gemeinwesen. Wer 270 Wahlmänner auf seine Seite zieht hat gewonnen. Aber was? Die Mehrheit ist unzufrieden. Egal wer gewinnt. Voranschreitende Spaltung schwächt alle. Wenn zwei sich streiten, freut sich nicht nur der Dritte. Entwicklung braucht Triangulierung. Populismus arbeitet mit der zweidimensionalen Logik des Radikalen. Trump karikiert das Leitbild der „Political correctness“. Es ist schon erschreckend mitanzusehen, wie einfach das funktioniert. Weiterlesen …

„Freiheit ist nichts, das man besitzt, sondern etwas, das man tut.“ Carolin Emcke findet eine klare Versprachlichung gegen ein Klima von Fanatismus und Gewalt. Dankesrede zur Verleihung des Friedenspreis, im Anschluss an die Frankfurter Buchmesse 2016 – (WehrWolter – ww 200 – Hans Wolter)

„Wow. So sieht es also aus dieser Perspektive aus“ eröffnet Carolin Emcke ihre Dankesrede. Vor meinem inneren Auge erscheint unmittelbar das Bild von Robin Williams als charismatischem Lehrer im „Club der toten Dichter“. Wie er auf dem Pult stehend seinen Schülern veranschaulicht, dass Leben durch Perspektivwechsel vielfältiger, tiefer und letztlich reicher wird.

Sie spricht darüber, dass Verschiedenheit kein Grund für Ausgrenzung, Ähnlichkeit keine Voraussetzung für Grundrechte darstellen. Sie stellt klar, dass Menschenrechte voraussetzungslos sind und diese nicht verdient werden können und müssen. Weiterlesen …

Radikale fühlen sich oft im Recht – Anfällige Persönlichkeiten finden in radikalen Statements von Populisten Nahrung für schräge Weltbilder – Ein Jahr nach dem versuchten Mord an der Kölner OB Henriette Reker – Einblicke in das digitale Leben des Täters – (WehrWolter – ww 196 – Hans Wolter)

Am 17. Oktober 2015 stach der 44-jährige arbeitslose Kölner Lackierer Frank S. der OB-Kandidatin Henriette Reker auf dem Braunsfelder Wochenmarkt mit einem Rambo-Messer zehn Zentimeter tief in die Kehle. Einen Tag später wurde die parteilose Kandidatin zur Oberbürgermeisterin gewählt. Sie lag zu der Zeit noch im Koma. Die Operationen hat sie den Umständen entsprechend gut überstanden, so dass sie ihr Amt im Dezember tatsächlich antreten konnte. Das fand ich damals schon recht beachtlich. Weiterlesen …

Trump’s Quick & Dirty-Strategie geht nach hinten los: „Du kannst ihnen zwischen die Beine greifen“ – Die Selbst-Dekonstruktion eines tragikomischen Präsidentschaftskandidaten in den USA. – Nicht alle markigen Äußerungen der Populisten lassen sich wieder ungeschehenmachen – (WehrWolter – ww 193 – Hans Wolter)

Eigentlich fahren die aktuellen Rechtspopulisten häufig gut mit der Strategie, politisch inkorrekte, teils menschenfeindliche Statements in den Raum zu schleudern, um sie dann rasch wieder diffus verwirrend aufzulösen. Diese Masche wird häufig strategisch eingesetzt, um die Freunde radikalen Gedankenguts zu befriedigen. Ihnen gewissermaßen quick & dirty  einen „runterzuholen“, um darüber weitere Stimmen aus der sogenannten Mitte zu fischen. Weiterlesen …

Hat Deutschland ein Demokratieproblem? – Das Kreuz mit den Haken und Ösen des Lebens – Ohne Flüchtlinge ginge es AfD und Pegida schlecht -Die Konstruktion des Fremden stärkt das Vertraute. Nebenwirkung: Angst. – Auf dem Rücken der Schwachen ritten Extremisten schon immer gut nach oben. – (WehrWolter – ww 191 – Hans Wolter)

Es hakelt etwas in unserem Land. Ein merkwürdiger Tag der deutschen Einheit liegt hinter uns. Ich war mal wieder recht zentral im Geschehen. Nicht bei den offiziellen Feierlichkeiten in Dresden, sondern in der Hauptstadt. In der sächsischen Hochburg bildete sich mal wieder eher die dunkle Seite Deutschlands ab. Berlin zeigte sich dagegen angenehm weltoffen und lebensbejahend.

„Licht verbindet“ ist der Slogan auf der gut zweiwöchigen Aktion „Berlin leuchtet“. Der zentrale Auftakt am Brandenburger Tor hatte schon etwas ansprechend, einladend weltmenschliches. Hier ging’s natürlich nicht um Politik im engeren Sinne. Im weiteren Sinne steht das Brandenburger Tor natürlich schon für Politik und für ein geschichtsträchtiges Ringen zwischen Demokratie und Diktatur.

Kommt in den über 70 illuminierten Gebäuden und Denkmälern Berlins eher die vitale Buntheit des Lebens zum Ausdruck, sieht es an anderen Stellen der Metropole natürlich auch durchaus anders aus. Wie in jeder Weltstadt nehme ich auch Armut und Elend an den Rändern wahr. Der auf den Rheinländer eher ruppig anmutende Menschenschlag hier, nimmt aber die Mühen des Alltags mehrheitlich beherzt in die Hand. So zeigt es mir zumindest mein waches Auge beim Umherstreifen.

Über eine Skulptur zur deutschen Wiedervereinigung auf dem Berliner Ku’damm hab ich längere Zeit nachgedacht. Sie ist ähnlich stumm, wie die Gedächtniskirche im Hintergrund. Mich zieht dieses drahtige Werk auf Anhieb nicht in seinen Bann. Es sagt mir aber: Entwicklungen laufen häufig weniger glatt, als wir es uns wünschen. Weiterlesen …

„Der Rechtspopulist Trump ist ein unehrlicher Demagoge, der das Land auf einen sehr gefährlichen Weg führt“ (Meg Witman, Republikanerin und Chefin des IT-Konzerns Hewlett Packard) – Worin liegen Macht und Gefahr des Rechtspopulismus für Demokratie und Pluralismus? – Antworten aus der wissenschaftlichen Forschung (RWTH-Aachen & Humboldt-Universität Berlin, Paula Diehl). – (WehrWolter – ww 175 – Hans Wolter)

Der Rechtspopulist Trump hat seine eigenen Emotionen nicht mehr im Griff. Ein gutes Beispiel seines Empathieverlustes ist, dass er jetzt sogar ein schreiendes Baby eigener Parteifreunde aus dem Saal werfen ließ. Ein guter Schauspieler wird nie identisch mit seiner Rolle. Durch die verachtenden Angriffe auf die muslimischen Eltern eines im Irak gefallenen US-Soldaten hat er selbst dazu beigetragen, dass er in den USA keine Mehrheit bei der Präsidentenwahl erzielen wird. Wie alle Rechtspopulisten – auch die von AfD oder Pegida in Deutschland – versucht er über Verschwörungstheorien seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Weiterlesen …

Donald Trump und die Khan Affäre: Endlich gibt es wirkungsvolle, wehrhafte Reaktionen gegen den Populisten. – Mit der Demütigung des US-Kriegsveteranen Khizr Khans hat er sich selbst ins Knie geschossen – Barack Obama bezeichnet Trump als ungeeignet. – Hillary Clinton muss noch weiter die Emotionen der US-Bürger wecken – (WehrWolter – ww 174 – Hans Wolter)

Endlich gibt es wirkungsvolle, wehrhafte Reaktionen gegen den Populisten Donald Trump. Die Kritik an ihm wird lauter und vor allen Dingen emotional wirkungsvoller, nach seinen abfälligen Äußerungen über die Familie des muslimischen US-Kriegsveteranen Khizr Khans. Der Gegenwind kommt nicht nur aus dem konkurrierenden Lager, sondern auch von seinen eigenen Republikanern. Selbst der amtierende Präsident Barack Obama sagt jetzt öffentlich, dass Trump als US-Präsident nicht geeignet sei. Das ist ungewöhnlich für den amerikanischen Wahlkampf. Weiterlesen …

Das Paradox der Kölner Silvesternacht. – Durch die Angst vor Rechtspopulismus inszenierten die Verantwortlichen ein Stück „Lügenpresse“ und erreichten damit das Gegenteil von Schutz. – Viel zu geringe Polizeipräsenz machte die Übergriffe möglich.- Sparen am falschen Fleck – Keiner will es schuld gewesen sein. – Henriette Reker erhebt harte Vorwürfe gegen die NRW-Landesregierung und die damalige Polizeispitze. – (WehrWolter – ww 169 – Hans Wolter)

Wenn etwas Schlimmes passiert ist, ducken sich Viele reflexartig weg. Hier machen die zahlreichen Übergriffe auf Frauen auf dem Kölner Bahnhofsplatz im Schatten des Domes keine Ausnahme. Eigentlich war uns doch rasch klar, dass die Polizeipräsenz zu gering war. Zunächst ließ die Polizei wegen Gefährdung durch Feuerwerkskörper die Domplatte und den Bahnhofsplatz räumen. Schon da hätte die Polizeipräsenz deutlich erhöht werden müssen.

Den Hintergrund, dass man zunächst einmal ein Aufbrausen des Rechtspopulismus verhindern wollte, verstehe ich ja in seinen Ansätzen. Aber dann stellten sich die Verantwortlichen dermaßen dumm an, dass letztlich das Gegenteil erreicht wurde. Sie setzten ein Stück „Lügenpresse“ in Szene und bestätigten damit eher die rechte Propaganda, statt sie einzudämmen. Hier haben wir also auch wieder einmal mit einem Paradox zu tun.

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Das Böse ist immer und überall. – nicht nur in Orlando, Paris, bei den Hooligans, in Dresden, beim Jo Cox Attentat im Brexit Wahlkampf oder in unmittelbarer Nachbarschaft – Vom Ver/rückten im Normalen – Das Ich und die Abwehrmechanismen – Anna Freud – (WehrWolter – ww 166 – Hans Wolter)

Das Böse gehört mehr zum Leben dazu, als es uns lieb ist. Konnten die Götter in den alten Religionen noch gütig und grausam in Personalunion sein, versucht das Christentum im neuen Testament durch die Erfindung des Teufels eine Ordnung ins Leben der Menschen zu bringen. Spaltungen in Gut und Böse werden einerseits zur Beruhigung eingeführt. Wenn das Böse als ver-/-rückt dargestellt wird, dann ist es von mir weg/ge-/-rückt. Daher versucht man sich bei Amokläufen oder Attentaten auch gerne schnell zu beruhigen, indem man die Täter als verrückt, irre, also nicht normal einstuft. Hierzu stelle ich einige Quer/Gedanken vor. Im Anschluss zitiere ich den hervorragenden Beitrag „BÖSES“ von Carolin Emcke, den sie vor kurzem in der Süddeutsche Allgemeine Zeitung veröffentlicht hat. Abschließend gebe ich noch einen kurzen Überblick über die von der Psychoanalytikerin Anna Freud extrapolierten Abwehrmechanismen des Ich.

 

Ich? – Bin doch nicht ver//rückt!

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Wach und wehrhaft sein: Die Mannschaft mit Boateng auf der EM 2016 in Frankreich – Der öffentliche Diskurs verändert sich – Rechtspopulismus stellt eine Gefahr für Demokratie und Pluralismus dar – Populisten schaden Europa – Synergieeffekte mit den Massenmedien – RWTH Aachen dokumentiert Forschungsergebnisse von Paula Diehl – (WehrWolter – ww 163 – Hans Wolter)

Die Schwelle zur Verachtung, Entmenschlichung und zum Durchbruch aggressiver Impulse wird niedriger. Die Verschiebung des öffentlichen Diskurses macht mir Sorge.

An der RWTH in Aachen läuft aktuell eine Vortragsreihe zu „Populismus, Rechtspopulismus und Massenmedien“. Hierbei handelt es sich um qualitativ sehr gute wissenschaftliche Beiträge zum aktuellen Forschungsstand in den Politikwissenschaften. Ich hatte das Glück vorgestern einem Beitrag von Frau Prof. Dr. Paula Diehl von der Berliner Humboldt Universität beiwohnen zu können. Nachfolgend stelle ich ihre Untersuchungsergebnisse vor. Zuvor erlaube ich mir einige Gedanken zu dieser hochaktuellen und wichtigen Thematik aus meiner persönlichen Perspektive, mit psychologischem Blick.

Stichworte: Das Paradox vom schlechten „Gutmenschen“- Die Ambivalenz des Internets zwischen Transparenz und Tunnelblick – Runter mit der Maske: Populisten schaden Europa – Nur scheinbar demokratisch – Populismus und Massenmedien – Ein Weg aus der Spirale: Dekonstruktion rechtsextremer Darstellungen statt Anbiederung

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Ideen zur Psycho-Logik von Radikalität – Die AfD bewegt sich zurück in eine autoritäre, unfreie, obrigkeitsstaatliche Rechtsordnung. Ein Weg zurück, vor die globalisierte, mobile und multikulturelle Welt wäre nicht sinnvoll. – Die neuen rechten Zauberlehrlinge haben mehr mit dem radikalen Islam gemeinsam, als es ihnen klar und lieb sein kann. Ayatollah Khomeini hat 1979 einen gewaltigen ZivilisationsRückschritt geschafft. Aber das war vor dem Internet. – (WehrWolter – ww 161 – Hans Wolter)

Kurzüberblick: Ich vergleiche die Motive der AfD mit denen der radikalen Ayatollahs, zeige die Funktionsweise und Psycho-Logik von Radikalität auf und zitiere abschließend den Beitrag „Klartext bitte“ von Jürgen Rüttgers

  1. Gegensätze liegen oft näher beieinander als es ihnen klar und lieb ist
  2. Radikale haben immer eine Sauberkeitslogik im Kopf
  3. Dem übertriebenen Sauberkeitsideal liegt ein fundamentaler Irrtum zu Grunde
  4. Anpassungs-Künstler sind die wirklich Starken
  5. „Wer ist die AfD? Es wird Zeit für Klartext“ (Gastbeitrag von J. Rüttgers, KSTA, 02.06.16)

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Revolution in Deutschland? Gleichheit & Freiheit für Alle!? – Die Antike betonte Ungleichheit als naturgegeben. – AfD drängt Genderforschung zurück. – Bequemlichkeit als Entwicklungsbremse in einer digitalen Welt. – Ist heute alles gerechter? Oder haben wir uns nicht nur allzu gemütlich eingerichtet, in unserem Nanny-State? – 1. Mai: Tag der Arbeit. Weltweit ein müder Tiger. – (WehrWolter ww 150 – Hans Wolter)

Revolutionen gibt es noch gar nicht so lange. Es ist eine Idee des 18. Jahrhunderts. Die Ursprünge können wir in den Verhältnissen vor und nach der französischen Revolution sehen. Eine Revolution ist eine Umwälzung. Sie stürzt bisherige Strukturen und Machtverhältnisse. Häufig gewaltsam. Der Zusammenbruch der UdSSR, sowie der Fall der Berliner Mauer stellen mit ihrer relativen Gewaltfreiheit sicher eine Ausnahme dar. Wobei Putin fast 30 Jahre später dann doch versucht, die Gewalt wieder ins Spiel zurück zu bringen. Weiterlesen …

Prozess zum Attentat auf die Kölner Oberbürgermeisterin. Henriette Reker wurde lebensgefährlich verletzt, lag 5 Tage im Koma, hat immer noch Albträume und betont, dass sie keine psychologische Hilfe in Anspruch genommen hätte. – Befürchtet sie, dass man es ihr als Schwäche auslegen könnte? Schade, dass Psychotherapie in der Öffentlichkeit nach wie vor tabuisiert wird. – (WehrWolter – ww 149 – Hans Wolter)

Die Kölner Oberbürgermeisterin saß im heutigen Prozess ihrem Attentäter erstmals gegenüber. Dies sei kein Problem für sie. Als sie sagt, dass sie wenig später wieder am Schreibtisch sein wolle, frage ich mich, warum sie das betont. Sie erzählt dass sie noch unter Albträumen leidet und dass sie unmittelbar nach dem Attentat große Sorge gehabt hätte, für immer gelähmt zu sein. Das kann ich gut nachvollziehen. Hat sie doch ein richtig großes Jagdmesser vom 44 jährigen Täter Frank S. kräftig in den Hals gestoßen bekommen. Vorher hätte sie der Mann „sehr freundlich“ um eine Rose gebeten. Das hat ja schon Qualitäten eines Horrorfilms. Als sie im Zusammenhang mit den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Kölner Silvesternacht als Abwehrmassnahme vorschlägt, eine Armlänge Abstand zu halten, wird ihr dies deutschlandweit vorgeworfen und als Naivität ausgelegt. Meine Einschätzung hierzu ist, dass diese wirklich naiv anmutende Äußerung darauf hinweist, dass sie das traumatische Ereigniss noch nicht umfassend psychologisch bearbeiten konnte.
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Emotionalisierung punktet! Sachlichkeit ist out. Trump und Clinton erobern New York: „If I can make it there, I’ll make it anywhere! It’s up to you … New York, New York“ (Frank Sinatra) – Öffentlicher Diskurs im Wandel. (WehrWolter – ww 143 – Hans Wolter)

Der Trompeter auf dem Siegeszug:

„If I can make it there, I’ll make it anywhere! It’s up to you … New York, New York“ (Frank Sinatra).

Trump und Clinton erobern New York. – Öffentlicher Diskurs im Wandel: Emotionalisierung punktet mehr als rationale Argumente. 

Die Demokratin Hillary Clinton und der Republikaner Donald Trump haben mit klaren Siegen im US-Bundesstaat New York die Anwartschaft auf die Präsidentschaftskandidatur für ihre Parteien untermauert. Trump siegte bei den Republikanern mit einer klaren absoluten Mehrheit der Stimmen vor John Kasich und dem abgeschlagenen Ted Cruz. Clinton setzte sich klar gegen ihren Widersacher Bernie Sanders durch. Die frühere Außenministerin lag nach Auszählung von rund 60 Prozent der Stimmbezirke bei rund 59 Prozent der Stimmen, Sanders bei 41 Prozent.

Vor allen Dingen der Wahlkampf des „Trompeters“ Trump zeigt, dass der Stimmenfang weniger über rationale Argumentation stattfindet. Er erreicht die Menschen durch gezielt emotionalisierte Aussagen und Auftritte. Damit trifft er den Nerv des veränderten öffentlichen Diskurses. Weiterlesen …

„Ich bin kein Nazi. Ich bin ein wertkonservativer Rebell“, sagt Frank S. zum Prozessauftakt in Düsseldorf. Er ist angezeigt wegen versuchten Mordes der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. – Erschreckend, wie die neuen Rechten sich im Recht fühlen. – Menschenverachtendes Klima in den sozialen Medien führen zur Selbstbestärkung radikal denkender Menschen und zu Impulsdurchbrüchen. – (WehrWolter – ww 141 – Hans Wolter)

Kurzüberblick: Erschreckende Gewaltzunahme im Alltag. In Deutschland und weltweit. Eröffnung des Gerichtsverfahrens gegen Frank S., den Täter der Messerattacke auf die heutige Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (59) einen Tag vor der Wahl. Der arbeitslose 44-jährige Kölner Lackierer erklärt, dass er kein Nazi sei, sondern ein „wertkonservativer Rebell“ sei. Er habe ein Zeichen gegen die Asylpolitik setzen wollen. Reker überlebte das Attentat und wurde einen Tag später zur Oberbürgermeisterin gewählt. Menschenverachtendes Klima in den sozialen Medien führt zur Selbstbestärkung radikal denkender Menschen. Besorgniserregend ist, dass es nicht nur beim Denken und Reden bleibt. Die Messerattacke auf die Politikerin Henriette Reker zeigt, dass es mittlerweile verstärkt zu gewalttätigen Impulsdurchbrüchen kommt.

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Paradoxien der Landtagswahlen: 1. Politische Inszenierung mit unpolitischem Ausgang. Kennen die Wähler der AfD wirklich das Programm? 2. Die CDU verliert, die Flüchtlingspolitik von Merkel gewinnt. 3. Das Opfer der Depolitisierung der Politik sind die Parteien. – Verhältnisse wie in den USA – (WehrWolter – ww 134 – Hans Wolter)

Die zunehmende Emotionalisierung im öffentlichen Raum und der Politik, lassen rationalen Argumenten und verstehendem Austausch immer weniger Raum. Hierin sehe ich eine ernste Gefährdung für die Pluralität unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Kurz zusammengefasst: VerEngung macht Angst – und umgekehrt. / Nach dem Super-WahlSonntag gehe ich mit gemischten Gefühlen in den Frühling. / Polarisierung nimmt zu: Terroranschlag in Ankara; Erschreckend unpolitisch wirkende Wahlen in drei Bundesländern Deutschlands/ Wirkungs- Wandel: Nicht mehr die Parteiprogramme entscheiden. Einzelne Menschen & Bilder werden gewählt. / Emotionalisierung wirkt stärker als rationale Argumente. / Im Umgang mit der AfD hilft keine Dämonisierung / Merkel gestärkt …

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Ein Jahr PEGIDA – Dresden, 19. Oktober 2015 – Psychologische Erklärungsansätze (WehrWolter – ww 76 – Hans Wolter)

Pegida begeht heute ihren Jahrestag. Das Klima in Deutschland hat sich in diesem Jahr deutlich verändert. Gestern habe ich meine Stimme zur Wahl des Kölner Oberbürgermeisters abgegeben.

Die parteilose Henriette Reker wurde im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit gewählt. Ihren Sieg bekam sie nicht mit, da sie zu dieser Zeit auf der Intensivstation der Kölner Universitätsklinik lag. Sie wurde einen Tag zuvor Opfer eines Attentats. Ein 44jähriger deutscher Mann wollte sie umbringen und glaubte im Sinne der Allgemeinheit zu handeln. Frau Reker war bisher als Dezernentin für die Unterbringung von Flüchtlingen in Köln verantwortlich. Der Täter sagte, er müsse die Gemeinschaft vor solchen Menschen retten. Was für eine Fehleinschätzung. Das Gegenteil trifft zu.

WIR müssen gemeinsam uns gegen die ansteigende Gewalt in Deutschland auflehnen. Gewalt beginnt häufig zunächst verbal und psychisch, um dann plötzlich in Taten umzuschlagen.

Mehr als 30.000 Menschen demonstrieren in Dresden

FlüchtlingePegida2 Weiterlesen …