Tag Archives: Angst

Aachen- Tihange: Die Ausgabe von (Jod)Tabletten gegen die Angst hat auch ohne radioaktiven Ernstfall bereits eine psychologische Wirkung – (WehrWolter – ww 268 – Hans Wolter)

Die Angst vor einer radioaktiven Verseuchung ist groß in Aachen. Angst ist überlebungstechnisch gesehen der wichtigste Affekt den Menschen und Tiere haben. Nur sind diese Ängste sinnlich nicht direkt wahrnehmbar. Fakt ist, das es die belgischen Verantwortlichen bisher noch nicht geschafft haben, die Pannenreaktoren vom 60 km entfernten Tihange stillzulegen. Trotz zahlreicher Beschwerden aus dem betroffenenUmkreis. Deshalb hat man in Aachen und den angrenzenden Kommunen begonnen dafür sorgen, dass wenigstens die Bürger einen kleinen Schutz in Form von Jodtabletten im Haus bereit liegen haben. Weiterlesen …

Das JA-Wort zur Ehe für alle – Trauen hat mit Mut zu tun – Ein Sieg für Bindung und Toleranz – Von kalten zu heißen Kulturen – Die Psyche ist gesünder im MitBewegen – (WehrWolter – ww 260 – Hans Wolter)

Das erste Halbjahr 2017 geht mit einer historische Stunde im Bundestag zu Ende. Nach jahrzehntelangem Streit hat das Parlament die Ehe für Homosexuelle beschlossen. Das war möglich, nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Vorschlag der Gewissensentscheidung den Weg hierzu freigemacht hatte. Sie selbst stimmte mit Nein. Das ist Demokratie. Neben SPD, Linken und Grünen stimmte auch ein Viertel der CDU/CSU-Fraktion für die völlige rechtliche Gleichstellung von Lesben und Schwulen.
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Gewalt als Abwehr von Angst & Benachteiligung – Opfer-Täter-Verkehrung als Nachwirkungen der totalitären DDR – Studie zu „Ursachen des Rechtsextremismus in Ostdeutschland“ (Iris Gleicke) – Versuch einer psychologischen Einordnung – (WehrWolter – ww 251 – Hans Wolter)

Auch wenn die Mauer sichtbar schon vor fast 30 Jahren gefallen ist, in der Seele, vor allen Dingen in der Seele des Ostens, wirkt sie noch deutlicher nach, als wir es wahrhaben wollen, stärker als es uns lieb ist. So wie die Menschen dort früher Opfer autoritärer Gewalt und Benachteiligung waren, so gibt es heute offensichtlich eine verstärkte Neigung zur Rollen-Verkehrung in die Position der Täter. Weiterlesen …

Köln schafft im Karneval den Spagat zwischen Heimat und Integration – Besonders in seinen Liedern – Alternative Fakten: zum Rosenmontagszug 2017 – „Mer Kölsche danze us der Reih“ lautet das Motto 2018 – Aktion: Kein Parteitag der AfD im Maritim – (WehrWolter – ww 232 – HansWolter)

Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Genau deshalb können wir Kölner den Karneval auch besonders intensiv genießen. Der Blick auf das Ende lässt die Menschen intensiver leben. Im Angesicht der Endlichkeit des Lebens, erscheint uns Vieles klein und unbedeutend, was uns im Alltag vielleicht stört und aufregt. Köln ist eine Stadt, in der es sich irgendwie leichter leben lässt, als in vielen anderen deutschen Städten. Konrad Beikircher war nicht der erste, der Köln als die nördlichste Stadt Italien betitelt hat. Für die Römer war Colonia das schon von Anfang an. Sicher gibt es in Köln auch eine ganze Menge italienisches Blut. Sei es noch von den Römern oder den damaligen Gastarbeitern, die die ansässigen Fordwerke hier in den 60er und 70er Jahren angeworben hatten. Weiterlesen …

Ängste nehmen zu: daher auch Gewalt und die Sehnsucht nach starken radikalen Lösungen – Kleine Werbung für mehr BINDUNG – Gegen das Geschäft mit der Angst: Radikaler Islamismus, Flüchtlingsnot und Rechtspopulismus liegen in ihren Unsicherheiten nahe beieinander – Psycho-Logik und Bindungstheorie – (WehrWolter – ww 231 – Hans Wolter)

Kurz zusammengefasst: Meine These lautet: Die Abnahme von Bindungsqualität führt zu mehr Ängsten. Daraus resultieren: eine Abnahme der Einfühlungsfähigkeit, die Zunahme von Gewalt und die Sehnsucht nach einfachen radikalen Lösungen.

Meine Forderung: Wir müssen mehr in gute Bindungen, in qualitativ gute Zeit für unsere Kinder investieren

Zunahme von Ängsten – Sehnsucht nach dem starken Mann – Die Unberechenbarkeit eines Billy the Kid – Bindungsunsicherheiten nehmen zu, nicht nur bei traumatisierten Flüchtlingen, auch bei Menschen, die in ihrer frühen Kindheit weniger mitfühlende Bindung erfahren haben – Menschen, die mit sicheren Bindungen aufwachsen, sind bei Belastungen stabiler, das weiß man dank langjähriger Forschung – gibt es Zusammenhänge zwischen den Krippen der ehemaligen DDR und den größeren Fremdenängsten in Sachsen? – ausführliche Darstellung der psychologischen Bindungstheorie

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Mut zum NEUEN. JA! 2017 – Mancher Mensch hat ein großes Feuer in der Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen. (Vincent van Gogh) – Ja zum stärkenden Mut für Vielfalt – Nein zur schwächenden Angst der Rechtspopulisten – (WehrWolter – ww 220 – Hans Wolter)

Es gibt Menschen, die sehen mehr als andere. Andere sehen das aber vielleicht nicht. Der Künstler Vincent van Gogh ist ein gutes Beispiel. In dem kleinen Film wird uns das noch einmal erlebbar. Dieses Phänomen begegnet uns natürlich nicht nur in der Kunst. Die Geschichte der Wissenschaft ist auch voll von solchen Beispielen. Auch Jesus wurde ja zu seinen Lebzeiten nur bedingt gesehen und wertgeschätzt. Vielmehr wurde er gedemütigt. Daraus entstand eine neue Bewegung, die seit nunmehr über 2000 Jahren das Kreuz, also das Symbol der Demütigung, vor sich herträgt.

Vielleicht kennen wir auch den einen oder die andere, die anders sind. Das kann Angst machen. Aus diesem Motiv heraus reagieren Menschen häufig mit Abwehr. Das geschieht nahezu reflexartig. Diese Abwehr bringt häufig Abwertung mit sich. Weiterlesen …

Wir sind Berlin. Wir sind verwundbar. – Anschlag auf unser Lebensmodell – Das Geschäft mit der Angst – Terror / Achtsamkeit – Trauer & Vertrauen – (WehrWolter – ww 215 – Hans Wolter)

Erschütterung – Ohnmacht – Schützen vor Angriffen und Trittbrettfahrern – Plädoyer für Differenzierung – bitte keine einfachen Pauschalantworten – die Welt ist unberechenbarer geworden – Vermeidung ist oft ein zu einfaches Modell – Mit dem Risiko leben lernen – „Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie“ (Erich Kästner)

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Hat Deutschland ein Demokratieproblem? – Das Kreuz mit den Haken und Ösen des Lebens – Ohne Flüchtlinge ginge es AfD und Pegida schlecht -Die Konstruktion des Fremden stärkt das Vertraute. Nebenwirkung: Angst. – Auf dem Rücken der Schwachen ritten Extremisten schon immer gut nach oben. – (WehrWolter – ww 191 – Hans Wolter)

Es hakelt etwas in unserem Land. Ein merkwürdiger Tag der deutschen Einheit liegt hinter uns. Ich war mal wieder recht zentral im Geschehen. Nicht bei den offiziellen Feierlichkeiten in Dresden, sondern in der Hauptstadt. In der sächsischen Hochburg bildete sich mal wieder eher die dunkle Seite Deutschlands ab. Berlin zeigte sich dagegen angenehm weltoffen und lebensbejahend.

„Licht verbindet“ ist der Slogan auf der gut zweiwöchigen Aktion „Berlin leuchtet“. Der zentrale Auftakt am Brandenburger Tor hatte schon etwas ansprechend, einladend weltmenschliches. Hier ging’s natürlich nicht um Politik im engeren Sinne. Im weiteren Sinne steht das Brandenburger Tor natürlich schon für Politik und für ein geschichtsträchtiges Ringen zwischen Demokratie und Diktatur.

Kommt in den über 70 illuminierten Gebäuden und Denkmälern Berlins eher die vitale Buntheit des Lebens zum Ausdruck, sieht es an anderen Stellen der Metropole natürlich auch durchaus anders aus. Wie in jeder Weltstadt nehme ich auch Armut und Elend an den Rändern wahr. Der auf den Rheinländer eher ruppig anmutende Menschenschlag hier, nimmt aber die Mühen des Alltags mehrheitlich beherzt in die Hand. So zeigt es mir zumindest mein waches Auge beim Umherstreifen.

Über eine Skulptur zur deutschen Wiedervereinigung auf dem Berliner Ku’damm hab ich längere Zeit nachgedacht. Sie ist ähnlich stumm, wie die Gedächtniskirche im Hintergrund. Mich zieht dieses drahtige Werk auf Anhieb nicht in seinen Bann. Es sagt mir aber: Entwicklungen laufen häufig weniger glatt, als wir es uns wünschen. Weiterlesen …

Kleines Plädoyer für die Mutprobe – Von Angst, Neugier und Ausweitung des Möglichkeitsraumes – Experimente im Alltag – Jeden Tag ein bisschen Urlaub – (WehrWolter – ww 186 – Hans Wolter)

„Der da, in der roten Badehose, ist gerade einfach in den Rhein rein …“ … höre ich einen kleinen Jungen sagen, auf der Zufahrt zur Fähre Rolandseck. Mit Blick auf’s Siebengebirge. Ja, heute habe ich eine kleine Mutprobe gemacht. Hab schon seit einiger Zeit damit geliebäugelt. Dann hab ich mir einfach die rote Badehose eingesteckt und bin mit dem Moped den Rhein runter gefahren. Mittwochs mach ich nämlich immer schon früher frei und ein wenig Urlaub. Die Badehose hab ich schon im Zürcher Limmat getestet. Dieser teils kanalisierte Fluss hat auch was von einem Strömungskanal. Der Rhein ist natürlich viel breiter. Besonders in Köln. Daher hat der Kölner auch einen gehörigen Respekt vor dem starken „Vater Rhein“.

Respekt ist ein gutes Stichwort. Respekt ist Ausdruck einer sinnvollen Angst. In meinem beruflichen Alltag begegne ich vielen, vielen Ängsten. Wobei Männer ja eigentlich keine Angst haben. Zumindest im Erstgespräch. Dabei ist doch Angst unser wichtigster Überlebens-Affekt. Weiterlesen …

Prozess zum Attentat auf die Kölner Oberbürgermeisterin. Henriette Reker wurde lebensgefährlich verletzt, lag 5 Tage im Koma, hat immer noch Albträume und betont, dass sie keine psychologische Hilfe in Anspruch genommen hätte. – Befürchtet sie, dass man es ihr als Schwäche auslegen könnte? Schade, dass Psychotherapie in der Öffentlichkeit nach wie vor tabuisiert wird. – (WehrWolter – ww 149 – Hans Wolter)

Die Kölner Oberbürgermeisterin saß im heutigen Prozess ihrem Attentäter erstmals gegenüber. Dies sei kein Problem für sie. Als sie sagt, dass sie wenig später wieder am Schreibtisch sein wolle, frage ich mich, warum sie das betont. Sie erzählt dass sie noch unter Albträumen leidet und dass sie unmittelbar nach dem Attentat große Sorge gehabt hätte, für immer gelähmt zu sein. Das kann ich gut nachvollziehen. Hat sie doch ein richtig großes Jagdmesser vom 44 jährigen Täter Frank S. kräftig in den Hals gestoßen bekommen. Vorher hätte sie der Mann „sehr freundlich“ um eine Rose gebeten. Das hat ja schon Qualitäten eines Horrorfilms. Als sie im Zusammenhang mit den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Kölner Silvesternacht als Abwehrmassnahme vorschlägt, eine Armlänge Abstand zu halten, wird ihr dies deutschlandweit vorgeworfen und als Naivität ausgelegt. Meine Einschätzung hierzu ist, dass diese wirklich naiv anmutende Äußerung darauf hinweist, dass sie das traumatische Ereigniss noch nicht umfassend psychologisch bearbeiten konnte.
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Andere Gurken, andere Sitten. Können Würste mit Bananen zusammenleben? Brauchen wir ein Leitgemüse? Sind Wutbürger, Hass, Pegida & Transitzonen die angemessene Antwort auf Kriege, Flüchtlinge & Vertreibung? – Auch die Evolution stellt die Frage: Wer schafft was? – Nur Angela Merkel oder wir auch?

Andere Gurken, andere Sitten. Können Würste mit Bananen zusammenleben? Wenn ja, welche Rolle nehmen die Gurken dabei ein. Brauchen wir ein Leitgemüse?

Banane Wurst1

Wie machen das eigentlich die New Yorker? Haben die eine Leitkultur und wenn ja, welche? Oder vergleiche ich jetzt Äpfel mit Birnen? Falls ja, warum kann ich das nicht? Das ist doch beides Obst, was mir schmeckt. Da würde ich eher sagen, ich kann Popcorn nicht so gut mit Steak vergleichen … wobei? Beides kann ich essen.

Wir Menschen sind ja AllesFresser. Daher sind wir auch anpassungsfähiger und evolutionär weiter gekommen. Es gab eine Zeit, da waren wir alle Vegetarier, wie die Gorillas. (Warum sind die eigentlich so kräftig?) Eines Tages haben wir dann begonnen Mammuts zu jagen. Seit dem sind wir Jäger UND Sammler. Männer jagen mehr, Frauen sammeln mehr. Zumindest früher. Was ist besser? Frauen leben im Schnitt länger …

Banane Republik1

… wir leben AUCH von den Unterschieden. Wenn wir alle eine Gurkentruppe wären, dann gäb es ja nur grün. Das wäre auf Dauer auch nicht so lecker. Weiterlesen …

Hogesa-Veranstaltung. Köln im Ausnahmezustand: Reichlich Gegenwind für Hooligans – Tausende „Demonstranten“, noch mehr dagegen, das Polizei-Aufgebot war enorm.

Vor fast genau einem Jahr kam es zu massiven Ausschreitungen während der sogenannten Hogesa „Demonstration“ in Köln. Zu diesem Anlass hatte ich meinen ersten Artikel für meinen am 09.11.2014 begonnen Blog „WehrWolter“ geschrieben. Diesmal war Köln zwar wieder im Ausnahmezustand, aber zum einen hatte die Polizei die Aktion deutlich besser im Griff und die Zahl der Gegendemonstranten war deutlich höher als die Anzahl der rechten Hooligans. Mit dem Verweis auf die Messerattacke gegen die Oberbürgermeisterkandidatin Henriette Reker, herschte in Köln viel Unverständnis, dass diese sogenannte „Demonstration“ überhaupt erlaubt wurde. Das radikale Klima, welches mit solchen Veranstaltungen einhergeht, begünstigt solche Ausschreitungen wie die versuchte Mordattacke des deutschen Arbeitslosen, der glaubte die Gesellschaft „befreien“ zu müssen. Durch Pegida, Hogesa, Kögida etc. glauben radikal gesinnte Menschen im Recht zu sein. Daher müssen WIR deutlich dagegenhalten, wie es heute in Köln der Fall war. Weiterlesen …

Trauerarbeit zum willentlich herbeigeführten Absturz der Germanwings Maschine. Flug 4U9525 – 1 gegen 149 – Rückblick auf den unfassbaren Amokflug. – Angela Merkel in Haltern (WehrWolter – ww 77 – Hans Wolter)

Vor knapp sieben Monaten, genau vor 210 Tagen, zerschellte der Germanwings-Flieger des Fluges 4U9525 in den französischen Alpen. Das ist schon Katastrophe genug. Es erfährt allerdings seine absolute Steigerung dadurch, dass diese Maschine vom Co-Piloten Andreas Lubitz absichtlich zum Absturz gebracht wurde. Ein junger Mann riss mit diesem erweiterten Suizid 149 unschuldige Menschen mit in den Tod. Der Täter teilt schon deutlich vorher seiner Partnerin mit, dass er eines Tages einmal in die Geschichte eingehen wird. Das ist der Hinweis auf seine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Diese Menschen haben ein frühes Defizit. Sie wurden in ihrer frühen Kindheit von ihren Eltern zu wenig geliebt, wahrgenommen und wertgeschätzt. Häufig sorgt dieses Defizit dafür, dass diese Menschen später besonderes leisten. Dem jungen Co-Piloten wird dies noch nicht gereicht haben, oder er sah seinen Status als gefährdet an. Er hätte ja auch in aller Stille alleine aus dem Leben gehen können, wenn er diese selbsterlebte Schmach nicht mehr erleben wollte bzw. konnte. Das wäre ihm offensichtlich zu wenig gewesen. Er drehte den Spieß um, indem er „grandios böse“ wurde. Damit ging dann seine Rechnung doch noch auf, in die Geschichte der Luftfahrt einzugehen.

Nach meiner Ansicht, ist dieser bewusst und gezielt herbeigeführte Absturz eines Touristenflugzeuges, eine Katastrophe, die von ihrer Konsequenz Nine/Eleven psychologisch noch übertrifft. Weiterlesen …

Ein Jahr PEGIDA – Dresden, 19. Oktober 2015 – Psychologische Erklärungsansätze (WehrWolter – ww 76 – Hans Wolter)

Pegida begeht heute ihren Jahrestag. Das Klima in Deutschland hat sich in diesem Jahr deutlich verändert. Gestern habe ich meine Stimme zur Wahl des Kölner Oberbürgermeisters abgegeben.

Die parteilose Henriette Reker wurde im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit gewählt. Ihren Sieg bekam sie nicht mit, da sie zu dieser Zeit auf der Intensivstation der Kölner Universitätsklinik lag. Sie wurde einen Tag zuvor Opfer eines Attentats. Ein 44jähriger deutscher Mann wollte sie umbringen und glaubte im Sinne der Allgemeinheit zu handeln. Frau Reker war bisher als Dezernentin für die Unterbringung von Flüchtlingen in Köln verantwortlich. Der Täter sagte, er müsse die Gemeinschaft vor solchen Menschen retten. Was für eine Fehleinschätzung. Das Gegenteil trifft zu.

WIR müssen gemeinsam uns gegen die ansteigende Gewalt in Deutschland auflehnen. Gewalt beginnt häufig zunächst verbal und psychisch, um dann plötzlich in Taten umzuschlagen.

Mehr als 30.000 Menschen demonstrieren in Dresden

FlüchtlingePegida2 Weiterlesen …

Rausländer – Menschen. Würde. Flüchtlinge. – Wovor flüchten WIR eigentlich?

Kein Sommermärchen mehr. Deutschland im August 2015.

Nachfolgend stelle ich kurz meine Meinung zu dieser Thematik dar. Dann illustriere ich das Phänomen: „Umgang mit Fremdem“ kurz an drei Kinofilmen. Exemplarisch gebe ich einen kleinen Einblick in psychologische Abwehrmechanismen von Angst und unliebsamen Gefühlen. Zum Abschluss habe ich noch einige verschiedene Blickwinkel aus der aktuellen Berichterstattung zum Thema: – Umgang mit Flüchtlingen und der Menschenwürde – zusammengestellt.

Erschreckend, was ich in den letzten Tagen und Wochen zum Thema „Flüchtlinge“ gelesen, gesehen und gehört habe. Da frage ich mich: wovor haben die Wohlstandsbürger in Deutschland, in Europa eigentlich Angst? Okay: um ihren Wohlstand. Das kann ich ja noch akzeptieren. Auch ich möchte nicht – sauer Erarbeitetes – abgenommen bekommen. Schon das Finanzamt will zu viel von mir. Eindeutig! – Nein, was mich erschreckt, ist die zunehmende Menschenverachtung. Hier kommen wieder alte Mechanismen ans Tageslicht. Und sie versuchen wieder salonfähig zu werden. Das sind alte Ängste vor der „Überfremdung“. Solche, fast archaischen Ängste, scheinen ganz tief in uns drin zu sitzen und zu lauern. Ich musste in den letzten Wochen bestimmt 100 fremdenfeindliche Meldungen bei Facebook melden, damit diese unverzüglich entfernt werden und die entsprechenden Menschen aus dem Social-Media-Verbund ausgewiesen werden. Auch deshalb, weil es auf solch unverschämten Beiträge viele Claqueure und Heckenschützen-Reaktionen gibt.

 

Ich denke, das Thema ist komplex. – Als Psychologe sage ich, es geht in erster Linie um Ängste.

 

AngstSchrei

Welche Ängste schwingen hier mit?

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Schlüssel zum Glück? – Griechen verstehen. Auch zu leben. – Auch, wenn uns Einiges stört & mich das MedienBILD empört! – (WehrWolter – ww 43 – Hans Wolter)

Menschen & Kulturen setzen unterschiedliche Prioritäten, weil wir unterschiedlich sind. In Griechenland ist sicher wirtschaftlich Vieles nicht gut gelaufen. In Europa & Deutschland aber auch. Oder glaubt jeder von uns tatsächlich an Dinge, wie z.B. die Arbeitslosenstatistik? Da hilft mir der alte Satz aus dem Studium weiter: „Ich glaube nur an die Statistik, die ich selbst gefälscht habe.“ Natürlich zeigt uns Alexis Sorbas ein stark romantisiertes und altes Bild der Griechen. Das setze ich aber mal einfach dagegen. Gegen die lebensfeindlich und zahlengläubigen Sauberkeits-Ideologien, die derzeit Hoch-Konjunktur haben.

Hauptsache die Zahlen sehen gut und schwarz aus!

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Gefühls-Googeln – Wie funktioniert das?

Beitrag wird gerade überarbeitet und erscheint demnächst wieder.

Plädoyer gegen den PerfektionsZwang – Good 2go – macht Kinder froh und Erwachsene ebenso! Perfektionismus ist oft AngstBewältigung und häufig nicht gut, sondern NUR „gut gemeint“. (Hans Wolter – ww 29 – WehrWolter)

  • Habt ihr Acht gegeben,
  • was für Menschen am meisten Wert
  • auf strengste Gewissenhaftigkeit legen?
  • Die, welche sich vieler erbärmlicher Empfindungen bewusst sind,
  • ängstlich von sich und an sich denken
  • und Angst vor anderen haben?
  • (Friedrich Wilhelm Nietzsche)

Von Helikopter-Eltern, Curling-Partnern und HänschenKlein

Kinder brauchen hinreichend gute Eltern! – Plädoyer den gegen PerfektionsZwang.

 

Good

„There is no such thing as a baby“ – Ein Baby ist ohne Mutter nicht denkbar.

Damit wollte der englische Psychoanalytiker Donald Winnicott zum Ausdruck bringen, dass man ein Baby ohne seine Mutter nicht denken, erforschen und therapieren kann, da die beiden eine unzertrennliche Dyade bilden. Aber, liebe Mütter & Väter, setzt Euch damit nicht zu sehr unter Druck. Kinder brauchen keine perfekten Eltern. Nur hinreichend gute. Weiterlesen …