Tag Archives: Barack Obama

Donald Trump: Great against! ~ Neue Besen – glaubt man – kehren gut. Aber wer ist der Dreck? – (WehrWolter – ww 225 – Hans Wolter)

Trailer: Reality und Show lassen sich nicht mehr unterscheiden – soziale Rückkopplung sichert Überleben – Spaltung kränkt und behindert auf Dauer das Leben – Wir brauchen verantwortungsbewusste & sozial intelligente Führung, aber keinen Meister Propper …

Mediale Intelligenz hat er. Der neue Präsident der USA. Ein Zeichen der Vereinigung haben alle beim Amtsbeginn erwartet. Berechenbarkeit ist weniger unterhaltsam. Trump’s Selfmade-Gehabe macht mir Sorgen. Dabei sorge ich mich weniger um sein Leben. Umso mehr um unser gemeinsames Leben. Letztlich natürlich auch um mein Leben. Trump gibt weniger auf soziale Rückversicherung. Damit kommt man kurzfristig vielleicht weit. Langfristig bestraft einen aber das Leben. Die Evolution sortiert gnadenlos diejenigen aus, die ihre Anpassungsfähigkeit verlieren. Auch die Dinos.

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Barack Obama geht. Kommt nach Demokratie und Vielfalt jetzt: „Under my Trump?“ – Highway to the Post-truth era – Allzu einfache postfaktische Polarisierungen zwischen Oben und Unten. Unter dem (Facebook-) Daumen, frei nach den Rolling Stones? – (WehrWolter – ww 206 – Hans Wolter)

Das passt. Am internationalen Tag der Toleranz kam Barack Obama ein letztes Mal als Präsident nach Berlin. Er verabschiedete sich. Seine Statements zur Demokratie, zu Europa sind wichtig. Auch wenn Reden noch nicht Handeln ist. Visionen sind dennoch wichtig. Ohne Visionen haben wir zu wenig Kraft, das was vor uns liegt, beherzt anzupacken. Weiterlesen …

11/9 – Eleven nine: Trump wird Präsident der USA (2016). Kommt es jetzt zum Uxit? 09.11: ein Tag voll Licht & Schatten: Mauerfall: (1989), Reichskristallnacht (1938), Novemberrevolution (1918) – Wachsamer werden: DER Führer war (auch) kein Polit-Profi, musste nicht lesen, regierte „aus dem Bauch“ und war ein charismatischer Rattenfänger – (WehrWolter – ww 204 – Hans Wolter)

Donald Trump und Barack Obama sind Antipoden. Sie haben wenig gemein. Aber als Medien-Profis sind der Friedennobelpreisträger und der Immobilienmakler auf Augenhöhe. Beide wurden gewählt, weil sie als Hoffnungsträger überzeugten. Auch den kleinen Mann, die kleine Frau. Obama versprach: „Yes we can!“ Trump verspricht: „Make America Great Again!“. Mit solchen Bildern lassen sich Feuer entfachen. Vorausgesetzt, sie werden authentisch vorgetragen. Bei Angela Merkels „Wir schaffen das“ sprang der Funke nicht über. Mittlerweile führt sie. Charisma hat sie allerdings wenig. Weiterlesen …

Politik: Wettrennen trojanischer Pferde (Lec) – Die USA wählt – Egal wer gewinnt: das WIR hat bereits verloren – Die Mehrheit ist unzuFrieden – Populismus lähmt oder zündet durch gefährliche Polarisierung – (WehrWolter – ww 203 – Hans Wolter)

Das Ende naht. Heute wird in den USA gewählt. Mit Obama geht ein Großer. Polarisierender Populismus schwächt letztliches Gemeinschaftsgefühl und Gemeinwesen. Wer 270 Wahlmänner auf seine Seite zieht hat gewonnen. Aber was? Die Mehrheit ist unzufrieden. Egal wer gewinnt. Voranschreitende Spaltung schwächt alle. Wenn zwei sich streiten, freut sich nicht nur der Dritte. Entwicklung braucht Triangulierung. Populismus arbeitet mit der zweidimensionalen Logik des Radikalen. Trump karikiert das Leitbild der „Political correctness“. Es ist schon erschreckend mitanzusehen, wie einfach das funktioniert. Weiterlesen …

„How many roads … “ Bob Dylan, der singende Poet, erhält den Nobelpreis für Literatur – „Das ist Bob Dylan, und ich bin nur Präsident der Vereinigten Staaten.“ (Barack Obama) – Ein moderner Dichter, „Homer der Gegenwart“ (Sara Danius, Komitee, Stockholm) … must a man walk down, before you call him a man?– (WehrWolter – ww 194 – Hans Wolter)

„The answer, my friend, is blowin‘ in the wind … “ – Mit Bob Dylan erhält erstmalig ein Liedermacher den Nobelpreis für Literatur. „Er ist ein großartiger Dichter, der sich seit 45 Jahren immer wieder neu erfindet. Dylan ist eine Ikone. Sein Einfluss auf die zeitgenössische Musik ist groß …“, sagt Sara Danius, die Chefin der Schwedischen Akademie nach der Bekanntgabe in Stockholm. Dylan schreibe, um mit seinen Werken aufzutreten, sagte die Jurorin. Nichts anderes habe der Dichter Homer vor einigen Jahrtausenden auch getan. Weiterlesen …

„Der Rechtspopulist Trump ist ein unehrlicher Demagoge, der das Land auf einen sehr gefährlichen Weg führt“ (Meg Witman, Republikanerin und Chefin des IT-Konzerns Hewlett Packard) – Worin liegen Macht und Gefahr des Rechtspopulismus für Demokratie und Pluralismus? – Antworten aus der wissenschaftlichen Forschung (RWTH-Aachen & Humboldt-Universität Berlin, Paula Diehl). – (WehrWolter – ww 175 – Hans Wolter)

Der Rechtspopulist Trump hat seine eigenen Emotionen nicht mehr im Griff. Ein gutes Beispiel seines Empathieverlustes ist, dass er jetzt sogar ein schreiendes Baby eigener Parteifreunde aus dem Saal werfen ließ. Ein guter Schauspieler wird nie identisch mit seiner Rolle. Durch die verachtenden Angriffe auf die muslimischen Eltern eines im Irak gefallenen US-Soldaten hat er selbst dazu beigetragen, dass er in den USA keine Mehrheit bei der Präsidentenwahl erzielen wird. Wie alle Rechtspopulisten – auch die von AfD oder Pegida in Deutschland – versucht er über Verschwörungstheorien seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Weiterlesen …

Donald Trump und die Khan Affäre: Endlich gibt es wirkungsvolle, wehrhafte Reaktionen gegen den Populisten. – Mit der Demütigung des US-Kriegsveteranen Khizr Khans hat er sich selbst ins Knie geschossen – Barack Obama bezeichnet Trump als ungeeignet. – Hillary Clinton muss noch weiter die Emotionen der US-Bürger wecken – (WehrWolter – ww 174 – Hans Wolter)

Endlich gibt es wirkungsvolle, wehrhafte Reaktionen gegen den Populisten Donald Trump. Die Kritik an ihm wird lauter und vor allen Dingen emotional wirkungsvoller, nach seinen abfälligen Äußerungen über die Familie des muslimischen US-Kriegsveteranen Khizr Khans. Der Gegenwind kommt nicht nur aus dem konkurrierenden Lager, sondern auch von seinen eigenen Republikanern. Selbst der amtierende Präsident Barack Obama sagt jetzt öffentlich, dass Trump als US-Präsident nicht geeignet sei. Das ist ungewöhnlich für den amerikanischen Wahlkampf. Weiterlesen …

Ikarus & Prince: Helden sterben meist früher – Beide kamen hoch hinaus. Beide starben an einem Zuviel von Talent und Möglichkeiten. – Kompensierte Prince eine ArbeitsSucht mit Schmerzmitteln? – Workaholics spüren nicht, wenn sie zu hoch fliegen und verbrennen – Überlegungen zu ungesunder SehnSucht – (WehrWolter – ww 162 – Hans Wolter)

Ein starker Geist wohnt nicht immer in einem starken Körper. Manchmal stirbt auch der stärkste Hengst früher.

Prince: Sechs Wochen nach dem überraschenden Tod steht die Todesursache offiziell fest: Der US-Popstar Prince starb an der Überdosis eines Schmerzmittels. Die Gerichtsmedizin im US-Bundesstaat Minnesota schloss am Donnerstag einen Suizid aus und sprach von einem „Unfall“. Prince habe sich selbst „versehentlich“ eine zu hohe Dosis von Fentanyl verabreicht. Dieses Mittel wird beispielsweise in der Anästhesie und für die Behandlung starker chronischer Schmerzen angewendet. Unklar ist nach wie vor, wieso der erfolgreiche Musiker so viel Schmerzmittel zu sich genommen hat.

Ich frage mich, ob er vielleicht auf eine ungesunde Art und Weise zu viel gearbeitet hat. Bei Persönlichkeiten, die so im Rampenlicht wie Prince stehen, dachten viele immer schon an Sucht. Vielleicht wandelte sich seine nicht enden wollende Kreativität ja in eine Arbeitssucht?

Nachfolgend stelle ich zunächst einmal das Phänomen der Arbeitssucht dar. Dabei gehe ich der Frage nach: Was unterscheidet gesunde Liebe und Sehnsucht von Arbeitssucht?

Im Anschluss gehe ich noch einmal auf den Menschen und die Persönlichkeit PRINCE ein.

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Mit Selbstvertrauen gewinnst Du beim Fußball und im Leben! Beim BVB + FC Bayern, im Beruf, beim Flirten, in den Medien, bei Leicester City, beim 1.FC Köln, Atletico + Real Madrid. – Nur, wie komm ich zu Selbstbewusstsein und Vertrauen in mich selbst? „Du musst finden, was Du liebst“ sagte Steve Jobs den Studenten in Standford. (WehrWolter – ww 157 – Hans Wolter)

Gestern siegt der FC Bayern beim DFB-Pokal-Endspiel gegen den BVB im Elfmeterschießen. Wer war besser? Erinnern wir uns doch mal an das Elfmeterschießen im April letzten Jahres, als der BVB den FCB schon im Halbfinale die Lederhosen auszog, um ihnen das Fürchten zu lehren. Da schafften fünf Weltklassespieler von Mia-san-Mia nur ein Ball ins Tor des BVB zu bekommen. Woran liegt das? Am Geld sicher nicht. Sonst wäre Leicester City ja nicht aktuell englischer Meister geworden. Weiterlesen …

Europatag der EU – Barack Obama: „Wir brauchen ein starkes Europa“ – Seine Rede in Hannover war gut und wichtig. – Seinen Umgang mit TTIP, NSA und Edward Snowden finde ich enttäuschend – Insgesamt hat die Welt – haben wir – wohl mehr von ihm erwartet. Mehr als er durchsetzen konnte. – Vermutlich machen weder Hillary Clinton noch Donald Trump es besser – Plädoyer gegen Pauschalverurteilungen – (WehrWolter – ww 153 – Hans Wolter)

Heute wird der Europatag der EU gefeiert. Dieser Tag erinnert an die „Schuman-Erklärung“ und die damit verbundene Geburtsstunde der Europäischen Union. Außerdem macht der Tag auf den Frieden und die Einheit der zur Europäischen Union gehörenden Staaten aufmerksam. Initiiert wurde der Feiertag 1985 beim Mailänder Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs.

„Wir brauchen ein starkes Europa“ so überschrieb Barack Obama seine Rede auf der Industriemesse in Hannover.

Plädoyer gegen Pauschalverurteilungen

Dies war vermutlich Obamas letzter offizieller Besuch in Deutschland. Dann ist seine Amtszeit Anfang 2017 auch schon beendet. War ich anfangs noch sehr euphorisch, als die USA ihren ersten nicht weißen Präsidenten bekam. Weiterlesen …

TTiP-Leaks: Ein Leck im Geheimnis der Titanic / Endlich guter Tipp zu TTIP / Merkel will es jetzt durch schnelles Durchboxen stopfen / Damit wird sie selbst und das „Freihandelsabkommen“ rascher sinken, als in den Hafen laufen / – Geheime Dokumente von Greenpeace enthüllt / Tabu gebrochen / Fazit: USA üben massiveren Druck auf EU aus, als bisher bekannt war. – (WehrWolter – ww 151 – Hans Wolter)

Leck in den Geheimverhandlungen. Tabu gebrochen. Endlich guter Tipp zu TTIP. Endlich ein wenig Transparenz. Europa wir von der US-Regierung massiver unter Druck gesetzt, als bisher bekannt. Nach der Veröffentlichung geheimer TTIP-Dokumente will Angela Merkel das Abkommen nun rasch unter Dach und Fach bringen. Dies sei „einhellige Meinung“ der gesamten Regierung. Damit wird sie m.E. aber in eine Glaubwürdigkeitskrise schliddern, die sie selbst und das Gesamtprojekt eher gefährden als beschleunigen. Ein solches Vorgehen wird dem öffentlichen Diskurs nicht standhalten. Es gibt keine schlafenden Bürger mehr. Weiterlesen …

TTIP ist KEIN guter Tipp für die Demokratie – Barack Obama & Angela Merkel werben in Hannover für den „freien Handel“ – Um wessen Freiheit geht es hier eigentlich? – (WehrWolter – ww 145 Hans Wolter)

Heute kommt US-Präsident Barack Obama nach Hannover. Gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel wird er für TTIP werben. Für Obama ist TTIP ein Prestige-Projekt. Für Deutschland und Europa ist es eine Gefahr für die Demokratie. Gegen einen Mann mit dem Charisma Barack Obamas kann nur der Charme einer großen, bunten Masse helfen. Die schwierige Aufgabe der Demonstranten ist:  Möglichst viele Menschen gegen TTIP auf die Straße bringen – ohne dass die falschen Leute mitlaufen. Vielfalt hat eben auch Grenzen.

Nachfolgend zitiere ich einen Beitrag aus der ZEIT, um im Anschluss noch einmal ein paar eigene Einschätzungen zu dem geplanten „Freihandelsabkommen“ darzustellen. 2015 habe ich bereits einige Beiträge zu TTIP geschrieben. In einem Beitrag habe ich das sogenannte „Freihandelsabkommen“ dem Berliner Mauerbau gegenüber gestellt. Beides vollzog sich unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Auch heute stelle ich mir viele Fragen: Warum vollzieht sich TTIP im Geheimen? – Wichtiger noch: Um wessen Freiheit geht es hier eigentlich?

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Prince – „Ein starker Geist transponiert Regeln“ – “A strong spirit transcends rules” – „Die Welt trauert um einen virtuosen Musiker & mitreißenden Künstler“ (Barack Obama, USA) – Der kleine Prinz als großer Selbstvermarkter – TAFKAP: Einer der vielseitigsten und wandlungsfähigsten Künstler. – (WehrWolter – ww 144 – Hans Wolter)

Heute hat die Welt ein Symbol verloren

 

„Today, the world lost a creative icon.“ (Barack Obama)

„Er hat die Welt verändert. Ein wahrer Visionär. Was für ein Verlust. Ich bin am Boden zerstört.“ (Madonna)

„Sein Talent war grenzenlos. Er war einer der einzigartigsten und spannendsten Künstler der letzten 30 Jahre.“ (Mick Jagger)

 

 Prince f

Kleine Prinzen haben es meist schwer

 

Prince war zwar mit 158 cm eher unauffällig klein, aber im Musikgeschäft war er einer der Größten.

Prince, ein hoffnungsvoller Name, den sein Vater, Halbitaliener, Jazzpianist John Lewis Nelson ihm am 07. Juni 1958 in Minneapolis gegeben hatte. Kleine Prinzen haben es meist schwer. So sollte er einerseits den Traum seines Vaters erfüllen, andererseits warf der Vater ihn viel zu früh aus dem Haus, nachdem die Eltern sich getrennt hatten. Im Alter von 12 Jahren flüchtete er vom Stiefvater zurück zu seinem leiblichen Vater, der ihn zwei Jahre später auf die Straße setzte. Dazu später mehr.

Der Tod des Popstars Prince hat in Amerika und mittlerweile weltweit Trauer ausgelöst. Derweil mehren sich Stimmen, ob nicht auch Drogen eine Rolle beim Tod des Künstlers gespielt haben könnten. Die Obduktion des Leichnams wird Aufklärung bringen. Weiterlesen …

Die Kölner Silvesternacht birgt weiterhin aktiven Sprengstoff. – Nicht nur interkulturell, sondern entscheidend auch: in der eruptiven Ausweitung rechtsfreier Räume. Wenig kontrollierbare Ein-Brüche inmitten unserer bisher freiheitsliebenden westlichen Kultur. (WehrWolter – WW-108 – Hans Wolter)

Köln ist eine große Stadt. Weniger eine Großstadt. Hier ist nicht nur ein Stadtarchiv unerwartet eingestürzt, hier sind auch bisher sicher geglaubte soziale Unantastbarkeiten erdbebenartig weggebrochen.

In der Silvesternacht kam es im Schatten des altehrwürdigen Domes zu gewalttätigen, auch sexuellen Übergriffen auf zahlreiche friedliebende Bürger. Unter ihnen hauptsächlich wohl Frauen. Bis zu 100. Besonders erschreckend sind die Respektlosigkeit und die dreiste Ignoranz gegenüber unserer Ordnung und deren Hüter. Kontrollverlust, Fehleinschätzungen und hoffnungslose Überforderung der Polizei. Das bewegt Deutschland seit vielen Tagen. Dies hat den Charakter eines Weckrufes. Angela Merkel schaltet sich ein und jetzt ist dieses erschreckende Ereignis sogar auf der Titelseite der amerikanischen New York Times gelandet. Den aktuellen Stand über den Hergang dieser Ausschreitungen gebe ich weiter unten anhand einer aktuellen Berichterstattung wieder. Dies ist ja an vielen Stellen in den Medien zu finden. Ich versuche das Phänomen eher im größeren Überblick – streckenweise psychologisch – einzuordnen. 

Kulturelle Unterschiede sind unübersehbar beteiligt. Meiner Meinung ist  dies aber nicht die zentrale Erklärung für die enthemmten Impulsdurchbrüche.

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