Tag Archives: Bindungsforschung

Beziehung & Erziehung werden einfach, wenn wir uns gegenseitig vertraut machen – Entschleunigung und das rechte Maß zwischen Nähe und Distanz finden: hört sich einfacher an, als es ist – Vom HänschenKlein zum Kleinen Prinz – (WehrWolter – ww 255 – Hans Wolter)

Früher war vieles einfacher. Dachte man zumindest. In Deutschland achtete man in Erziehung und Beziehungen mehr auf äußere Formen. Die empathische Einstellung auf das jeweilige Individuum stand nicht im Mittelpunkt. Sie wurde teilweise sogar als „gefährlich“ angesehen. „Wehret den Anfängen.“ Man befürchtete, Kinder oder Partner zu sehr verwöhnen zu können. Da stecken Menschenbilder von Gier und Maßlosigkeit hinter. Bilder denen wir ab und zu nochmal im Protest gegen Geschwindigkeitsbegrenzungen auf deutschen Autobahnen begegnen. Um diese Triebhaftigkeit zu kontrollieren, verfiel man ins Gegenteil. Formalität, Sachlichkeit und vermeintliche Objektivität waren auch im sozialen Miteinander wichtiger, als der individuelle Mensch und das subjektive Empfinden. Kontrolle kann streckenweise vielleicht vor Willkür und Gefühlsausbrüchen schützen. Meist weisen aber diese Beziehungen weniger Tiefe und Echtheit aus. Damit geht nicht nur geringere innere Stabilität einher, es führt auch zu weniger Motivation und Leistungsvermögen. Vor allen Dingen führt es zu weniger Selbst-Vertrauen. Weiterlesen …

Ängste nehmen zu: daher auch Gewalt und die Sehnsucht nach starken radikalen Lösungen – Kleine Werbung für mehr BINDUNG – Gegen das Geschäft mit der Angst: Radikaler Islamismus, Flüchtlingsnot und Rechtspopulismus liegen in ihren Unsicherheiten nahe beieinander – Psycho-Logik und Bindungstheorie – (WehrWolter – ww 231 – Hans Wolter)

Kurz zusammengefasst: Meine These lautet: Die Abnahme von Bindungsqualität führt zu mehr Ängsten. Daraus resultieren: eine Abnahme der Einfühlungsfähigkeit, die Zunahme von Gewalt und die Sehnsucht nach einfachen radikalen Lösungen.

Meine Forderung: Wir müssen mehr in gute Bindungen, in qualitativ gute Zeit für unsere Kinder investieren

Zunahme von Ängsten – Sehnsucht nach dem starken Mann – Die Unberechenbarkeit eines Billy the Kid – Bindungsunsicherheiten nehmen zu, nicht nur bei traumatisierten Flüchtlingen, auch bei Menschen, die in ihrer frühen Kindheit weniger mitfühlende Bindung erfahren haben – Menschen, die mit sicheren Bindungen aufwachsen, sind bei Belastungen stabiler, das weiß man dank langjähriger Forschung – gibt es Zusammenhänge zwischen den Krippen der ehemaligen DDR und den größeren Fremdenängsten in Sachsen? – ausführliche Darstellung der psychologischen Bindungstheorie

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Weltmännertag – Zwischen Scham und Stolz – Aufgefächerte Männerbilder und die Sozialisation von Jungen heute – Überlegungen auf dem Düsseldorfer Männerkongress „Bindung und Sexualität“ – (WehrWolter – ww 201 – Hans Wolter)

Heute ist Weltmännertag. Das erfuhr ich zufällig in der Mittagspause. Da müsste ich eigentlich auch etwas zu schreiben. Wobei, ich hab doch gestern gerade erst einen Beitrag über den Traum begonnen? Egal, der kann ein wenig warten. – Männer sind anders. Frauen auch. Und das ist gut so. Dazu habe ich ja bereits im letzten Sommer einen Text gebloggt der auch der Start eines geplanten Buches darstellt. Diese Ideen will ich jetzt allerdings hier noch nicht aufgreifen. Stattdessen schreib ich jetzt einfach etwas von dem, was ich im September auf dem Düsseldorfer Männerkongress gehört und mitdiskutiert habe. Weiterlesen …

Internationaler Kindertag 2016. – Deutschland geizt bei seinem Nachwuchs. Wirtschaftlich & emotional. – Staat und Gesellschaft investieren zu wenig in Chancen, Selbstvertrauen und ins GlücklichSein unser Kinder. – (WehrWolter – ww 160 – Hans Wolter)

„Als ich 5 Jahre alt war, hat meine Mutter mir immer gesagt, dass Glück der Schlüssel zum Leben ist. – Als ich zur Schule ging, fragten sie mich was ich werden will wenn ich groß bin. Ich schrieb ‚glücklich‘. Sie sagten mir, dass ich die Aufgabe nicht verstanden habe, aber ich sagte ihnen, dass sie das Leben nicht verstanden haben.“ (John Lennon)

Uns geht es doch nicht wirklich so schlecht, dass jedes siebte  Kinder von Harz IV leben muss. Oder? Deutschland investiert zu wenig in die Chancen seiner Kinder. Immer mehr Kinder leben von Hartz IV. Das geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor. In Bremen und Berlin sind es besonders viele, in Bayern besonders wenige. Weiterlesen …

„Mit einer Kindheit voll Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt aushalten.“ (Jean Paul) – Für mehr Beziehung in der Erziehung – Nicht nur den jungen Terroristen fehlt der Sinn im Leben – Experimente der Selbstpsychologie & Bindungsforschung (WehrWolter – ww 85 – Hans Wolter)

In meinem Text stelle ich die Wichtigkeit von Beziehung und sicherer Bindung dar. Nach meiner Einschätzung nehmen sichere Bindungen und Sinnfindung in der Gesellschaft ab. Ausgangspunkt meines Artikels ist ein Fernsehbeitrag den ich wenige Tage nach dem Anschluss der Terroranschläge in Paris sah. Hier wurde dargestellt, dass ein Teil der äußerst jungen Attentäter (20 – 25 Jahre) aus scheinbar guten Verhältnissen kam. Sie waren nach Aussage von Nachbarn, Freunden und Bekannten nicht sonderlich auffällig und scheinbar normal sozial integriert. Es seien aber junge Menschen gewesen, die wohl auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens waren. Da sie hier offensichtlich weniger Orientierung hatten, scheint ihnen der sogenannte „Islamische Staat“ so etwas wie Identität und Lebensperspektive gegeben haben. Offensichtlich so viel, dass diese jungen Menschen bereit waren, für diese Ideologie zu sterben.

Nachfolgend stelle ich folgende Dinge kurz dar:

  1. Sind Aggression gottgegeben oder teuflische Produktionen? Sind menschliche Aggressionen angeboren oder hergestellt?
  2. Eros versus Thanatos – Sigmund Freud nahm noch einen Todes-/Destruktionstrieb an.
  3. Kurze Skizzierung der aktuellen psychoanalytischen Selbstpsychologie
  4. Versuche aus der Säuglingsforschung
  5. Wie verhält es sich mit dem von jedem zu lösenden Grundkonflikt von Autonomie und Bindung
  6. Kurze Skizzierung der Bindungstheorie
  7. Wie sicher oder unsicher sind unsere Kinder gebunden?
  8. Welche Bindungstypen sind wir selbst?

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