Tag Archives: Champions League

Der Fall-(Rückzieher) bringt es auf den Punkt – Cristiano Ronaldo: ein Teufelskerl trifft in den Himmel – alle jubilieren, sogar seine Gegner – der schmale Grat vom Unglück zum Glück – (WehrWolter – ww 304 – Hans Wolter)

Cristiano Ronaldo erzielt in Turin das schönste Tor seiner Karriere: ein perfekter Fallrückzieher. Bei vielen ist er ja als Selbstdarsteller verrufen, doch nach seinem unglaublichen Tor in der 64. Minute des Champions-League-Spiel zollten ihm sogar die Juventusfans Beifall. In diesem himmlischen Moment kommen Timing, Körperbeherrschung und Glück zusammen. Mir gefällt das Wort „Fallrückzieher“ so gut, weil sich hier sein Schicksal symbolisch auf den Punkt bringt. Eigentlich wäre er ja zu Beginn seines Lebensspiels fast durch-gefallen. Er war nicht aufgestellt. Doch er wurde nicht direkt weggeschickt, glaubte an sich und startete durch. Weiterlesen …

Mit Selbstvertrauen gewinnst Du beim Fußball und im Leben! Beim BVB + FC Bayern, im Beruf, beim Flirten, in den Medien, bei Leicester City, beim 1.FC Köln, Atletico + Real Madrid. – Nur, wie komm ich zu Selbstbewusstsein und Vertrauen in mich selbst? „Du musst finden, was Du liebst“ sagte Steve Jobs den Studenten in Standford. (WehrWolter – ww 157 – Hans Wolter)

Gestern siegt der FC Bayern beim DFB-Pokal-Endspiel gegen den BVB im Elfmeterschießen. Wer war besser? Erinnern wir uns doch mal an das Elfmeterschießen im April letzten Jahres, als der BVB den FCB schon im Halbfinale die Lederhosen auszog, um ihnen das Fürchten zu lehren. Da schafften fünf Weltklassespieler von Mia-san-Mia nur ein Ball ins Tor des BVB zu bekommen. Woran liegt das? Am Geld sicher nicht. Sonst wäre Leicester City ja nicht aktuell englischer Meister geworden. Weiterlesen …

Champions-League-Halbfinale: FC Bayern vs. Atlético Madrid – Pep Guardiola hat noch einen letzten Schuss – Kann das Super-Ego sich selbst & dem Mia-san-Mia den TripelTraum erfüllen? – Oder scheitert er beim Showdown mit dem impulsiven Diego Simeone an seinem Systemdenken? – (WehrWolter – ww 152 – Hans Wolter)

Gleich wird es wieder spannend. Auch wenn es nicht mein Verein ist, heute halte ich zu den Bayern. Mein FußballBauch sagt mir, dass sie das heutige Spiel gewinnen, dass dieser Sieg allerdings nicht reichen wird. Aber: Der Ausgang eines Fußball-Dramas ist immer offen. Anders als im Schauspielhaus.Und das ist gut so!
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Champions League: Mozart unterliegt Wagner – Weshalb schwächelt Pep Guardiola immer wieder mit dem FC Bayern auf großer Bühne? – Zuviel Kopf, zu wenig Körper im Halbfinale gegen Atlético Madrid? – Kommt das Ich-bin-Ich nicht mit dem Mia-san-Mia zurecht? – Erneute Fehlentscheidung um Thomas Müller – (WehrWolter – ww 148 – Hans Wolter)

Der FC Bayern verliert im ersten Halbfinalspiel gegen Atlético Madrid. In der ersten Halbzeit spielten die Bayern auffällig harmlos, wenig aggressiv, wenig körperbetont. Pep Guardiola unterlag erneut einer Fehlentscheidung mit dem kurzen Einsatz von Thomas Müller. Weiterlesen …

Fußball rockt. Heute: Hardrock vs. BaRock – Atlético Madrid vs. Bayern München – Vorabeiter Diego Simeone vs. Dirigent Pep Guardiola – Konter-Kämpfer vs. Kontroll-Künstler – Underdog vs. Salonlöwe – (WehrWolter – ww 147 – Hans Wolter)

Fußball macht Theater. Heute: ganz großes Kino. Es rocken die Hardrocker von Atlético gegen die BaRocker von Bayern. Wie: Trieb vs. Köpfchen. Hier treffen auch menschlich heute zwei Antipoden aufeinander, die dem Spiel noch einen zusätzlichen Reiz geben. So unterschiedlich wie die Trainer Diego Simeone auf der einen Seite und Pep Guardiola auf der anderen Seite sind, so unterschiedlich sind die Spiel-Philosophien der beiden Mannschaften.

„Du wirst mit Charakter immer mehr gewinnen als mit gutem Fußball“ (Diego Simeone)

 

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Zürich: Schmierenkomödie bei der FIFA: ein alter ungepflegter Mann – Sepp Blatter – unrasiert, bepflastert, auf seine Tochter gestützt – gibt bekannt, dass er gegen das Urteil der Ethikkommission gerichtlich vorgehen will. Er und sein Komplize Michel Platini sind für acht Jahre gesperrt. (Hans Wolter / WehrWolter – WW 104)

Was für eine Schmierenkomödie: Der mächtige 79-Jährige Fifa-Boss Joseph Blatter tritt unrasiert, mit einem großen Pflaster unterm Auge, gestützt von seine Tochter, vor die Journalisten in Zürich. Die Inszenierung des armen alten Mannes hält allerdings nicht lange. Keine Stunde nach der Verkündigung seiner achtjährigen Sperre wird wieder deutlich, dass der Wolf nur Kreide geschluckt hat: Gewohnt kämpferisch verkündet er bei der Pressekonferenz, dass er gegen das Urteil der Fifa-Ethikkommission vorgehen wird.

 

APTOPIX Switzerland Soccer FIFA Blatter

Suspended FIFA President Sepp Blatter arrives for a news conference in Zurich, Switzerland, Monday, Dec. 21, 2015 after he has been banned for 8 years from all football related activities. (AP Photo/Matthias Schrader)

„Gut, dass die WM 2022 in Katar stattfinden soll.

Hier wäre es um die Weihnachtszeit einfach zu warm.“

(Ein Kicker von Endlich Dienstag)

Achtjährige Sperre

In Zürich wurde heute bekannt gegeben: „Joseph S. Blatter, FIFA-Präsident, und Michel Platini, Vizepräsident und Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees sowie UEFA-Präsident, jeweils für acht Jahre für sämtliche nationalen und internationalen Fußballtätigkeiten (administrativ, sportlich und anderweitig) gesperrt. Die Sperren treten mit sofortiger Wirkung in Kraft.“ Weiterlesen …

Kein Pep mehr beim FC-Bayern – Über die Psycho-Logik des Fußballs. Im Besonderen ein Rückblick auf das Stirb-und-Werde von Pep Guardiola. – Gelungene Inszenierung im Advent: der Zeit, in der die Christen die Ankunft des Herrn erwarten. – (Hans Wolter / WehrWolter – WW103)

Pep Guardiola ist der surrealste Trainer, den der  FC Bayern je hatte.

„Eine Bar, ein Kamerateam, Pep Guardiola, der eine Minute zu früh erscheint: Selbst bei einem Filmdreh in München versetzt der Ausnahmetrainer alle in Staunen. Er greift nach den „Irdischen Vergnügen“, die der Surrealist Luis Buñuel einst seinem Drehbuchautor Jean Claude Carriere diktiert hat. Drei Takes, dann ist die Aufnahme im Kasten und Umstehende können nur noch staunen. Pep Guardiola ist der surrealste Trainer, den der ohnehin surreale FC Bayern je hatte.“ (Süddeutsche Zeitung, 20.12.2015)

Pep Guardiola kam vor drei Jahren überraschend zum FC Bayern. Zunächst wurde er als Zauberer verehrt. Dann gelang ihm an Stelle des erwarteten Tripels nur der Bundesligapokal. Auf einmal machte er Fehler. So dass ich schon dachte, dass er vorzeitig den Club verlassen würde. Seine Mannschaft verlor gegen Dortmund, gegen Wolfsburg und international. Höhepunkt war das Spiel, in dem die Weltstars vier Elfmeter verschossen.

Aber Pep Guardiola hielt durch. Er wurde wieder sicherer. Seine Mannschaft ebenso. Wirkungen sind hier wechselseitig. Sie folgen nicht der formalen Logik. Sie folgen der Psycho-Logik. Das macht Fußball spannend. Daher verwende ich gerne Fußball als Beispiel für viele Erscheinungen in der Psycho-Logik. Sei es in der psychotherapeutischen Behandlung, meinem beruflichen Alltag oder in Politik und Gesellschaft. Die unterschiedlichen Reaktionen der Menschen auf die Fremdenangst, die Flüchtlingskrise oder auf den Terror lassen sich mit formaler Logik ja nicht überzeugend verstehen. Hier wirkt Psycho-Logik. Ob wir glauben: „Wir schaffen das“ oder „Unser Boot ist voll und droht unterzugehen“ hängt weniger mit formaler Logik zusammen.

Dass wir den 5fachen Weltmeister Brasilien bei der letzten WM mit 7:1 besiegt haben oder das Lewandowski in 9 Minuten 5 Tore gegen den VFL-Wolfsburg geschossen hat, das hat doch nichts mit linearen Berechnungen oder formallogischen Erklärungen zu tun. Daher ist es wichtig, was wir glauben: von uns, den anderen und vom Leben.

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Sommer-Märchen = gekaufte SCHEIN-Demokratie – Die moralischen Werte unserer Solidar-Gemeinschaft verkommen immer mehr zur Karikatur. – Blatter und Platini: Lebenslänglich – Regt sich Deutschland weniger über Steuer Flüchtlinge und Wirtschaftskriminelle auf als über Menschen in Not? – Adidas, VW – Was können wir uns auf „Made in Germany“ noch einbilden? – (WehrWolter – ww 74 – Hans Wolter)

Sommer-Märchen gekauft. SCHEIN-Demokratie. Die Vergabe der Fußballweltmeisterschaft 2006 nach Deutschland war nach SPIEGEL-Informationen (16.10.15) mutmaßlich gekauft. Das Bewerbungskomitee hatte eine schwarze Kasse eingerichtet, die der damalige Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus heimlich mit 10,3 Millionen Schweizer Franken gefüllt hatte – damals 13 Millionen D-Mark. Franz Beckenbauer und Wolfgang Niersbach werden dies wahrscheinlich gewusst haben.

Adidas, VW – Was können wir uns auf „Made in Germany“ noch einbilden?

Tanz um das goldene Kalb Fußball. Warum regen sich viele in unserem Land weniger über Steuer Flüchtlinge, wie Uli Hoeneß auf, als über Menschen in Not, die unsere Unterstützung suchen? Nach bisherigen Ermittlungen weiß man, dass Hoeneß UNS mehr als 30 Millionen € Steuern entzogen hat. Man geht davon aus, dass es über die Jahre verteilt noch deutlich mehr waren. Wieviel Flüchtlingsheime könnten wir davon bauen? Nebenbei bin ich der Meinung, dass unsere Bundeskanzlerin einen guten Job macht, mit ihrem Appell ans Selbstbewusstsein. WIR schaffen das. Natürlich müssen wir differenzieren. Auf Dauer müssen wir für mehr Gerechtigkeit sorgen. In unserem Land. In der Welt. Es geht doch nicht an, dass einige Wenige, wie die Winterkorns, Blatters oder Hoenesse uns den ganzen Kuchen wegfressen.

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Perspektive für Blatter und Platini: Lebenslänglich – Warum regt sich Deutschland weniger über Steuer Flüchtlinge, wie Uli Hoeneß etc. auf, als über Menschen in Not? Merkel macht mit ihrem Appell ans Selbstbewusstsein einen guten Job! (WehrWolter – ww 73 – Hans Wolter)

Tanz um das goldene Kalb Fußball. Warum regen sich viele in unserem Land weniger über Steuer Flüchtlinge, wie Uli Hoeneß auf, als über Menschen in Not, die unsere Unterstützung suchen? Nach bisherigen Ermittlungen weiß man, dass Hoeneß UNS mehr als 30 Millionen € Steuern entzogen hat. Man geht davon aus, dass es über die Jahre verteilt noch deutlich mehr waren. Wieviel Flüchtlingsheime könnten wir davon bauen? Nebenbei bin ich der Meinung, dass unsere Bundeskanzlerin einen guten Job macht, mit ihrem Appell ans Selbstbewusstsein. WIR schaffen das. Natürlich müssen wir differenzieren. Auf Dauer müssen wir für mehr Gerechtigkeit sorgen. In unserem Land. In der Welt. Es geht doch nicht an, dass einige Wenige, wie die Winterkorns, Blatters oder Hoenesse uns den ganzen Kuchen wegfressen. Der Schweizer Soziologe, populäre Wirtschaftsexperte und weltweit anerkannte Globalisierungsgegner Jean Ziegler kämpft ja auch schon seit Jahren gegen das  globale Hungersterben. Dabei wird er nicht müde, auf zwei Eckdaten hinzuweisen:

„1.) Laut OXFAM-Bericht besitzen ein Prozent der Weltbevölkerung so viele Vermögenswerte wie die restlichen 99 Prozent zusammen.

2.) In den 122 sogenannten Entwicklungsländern stirbt alle fünf Sekunden ein Kind an Hunger, das ist ein tägliches Massaker. Obwohl der World Food Report der UN bestätigt, dass die Landwirtschaft heute zwölf Milliarden Menschen ernähren könnte, also deutlich mehr als die aktuelle Weltbevölkerung. Das sind die Folgen der globalisierten Diktatur des Finanzkapitals, unter der wir leben. Das ist die kannibalische Weltordnung, die ich angreife.“

Perspektive für Blatter und Platini:

Lebenslänglich

Mittlerweile kämpft auch im Fußball-Weltverband Fifa jeder gegen jeden. Weiterlesen …

Sorg dafür, dass Du Rückenwind hast. Dann gewinnst Du jedes Spiel. Auch beim Fußball. Dann bist Du bald in der Champions League oder beim Oktoberfest des FC Bayern München.

Ein Hoch über dem Oktoberfest in München. Gestern rollte der Ball wieder in der besten Liga der Welt. Lewandowski traf wieder 3 mal ins Schwarze. Sein Lauf scheint zum Dauerlauf zu werden. 10 Tore in einer Woche. Was können wir an diesem Beispiel lernen?

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Sich selbst zu (er)finden, verleiht Flügel. – Mal hast Du einen Lauf … mal hast Du Scheiße am Schuh. Entscheidend ist die Psyche. – Das gilt nicht nur im Fußball, der Bundesliga oder der Champions-League. – Das gilt auch in Deinem Alltag.

Wir sollten dafür sorgen, im guten Kontakt mit uns selbst zu sein und fliegen grundsätzlich für möglich zu halten.

Im Bild des Fußballs lässt sich viel veranschaulichen. Hier können auch NichtBallInteressierte etwas lernen. – Der Ball rollt manchmal komisch. Nehmen wir mal Borussia Mönchengladbach: Ligadritter in der letzten Saison und Champions-League-Debütant gewinnt auf einmal kein Spiel mehr und ist heute auf dem letzten Platz der Liga. In der letzten Saison ist es der anderen Borussia ähnlich ergangen. – „Meine Mannschaft“, der 1. FC-Köln ist dagegen gut in die neue Saison gestartet. Aber auf einmal verlieren sie gegen Eintracht Frankfurt 6:2. Köln hat eigentlich in letzter Zeit eine recht solide Abwehr. Wieso kassieren wir auf einmal 4 Tore in 30 Minuten? Der FC-Coach Peter Stöger meint: „Frankfurt hat Fehlerquellen bei uns gefunden“. Dann lese ich in den Medien, dass Marcel Daum, der Sohn von Christoph Daum, als Video-Analyst die Schwächen des FC erkannt und die Eintracht in der Halbzeit entsprechend informiert habe. Ehrlich gesagt, halte ich das für Quatsch!

Aufbau des Egos – Abbau des Egos

Nach meiner Einschätzung ist nicht die Analyse des Gegners entscheidend für den Sieg einer Mannschaft. Ich denke, wenn es einer Mannschaft gelingt ein unverhofftes, möglichst frühes Tor zu schießen, dann kann das verschiedene Konsequenzen haben. Der Torschütze und seine Mannschaft werden selbstbewusster. Die beschossene Mannschaft kann darauf zunächst irritiert reagieren und dann schnell zunehmend unsicherer werden. Auf der einen Seite baut sich ein Ego auf, auf der anderen Seite kann sich das Gefühl der Selbstwirksamkeit abbauen. Weiterlesen …

Messi, der Einstein Barcelonas, wird Europas Fußball-König. – Was macht den Unterschied? – FLO(h)W: Nicht nur für Fußballer.

Der kleine 28-jährige Argentinier, den seine Freunde vom FC-Barcelona liebevoll „Floh“ nennen, beißt sich bei der Wahl zum besten FußballSpieler des Kontinents wieder gegen GroßMund Suarez und Goliath Ronaldo durch. Zum dritten Mal Europas Bester, viermal WeltBester. Was macht den Unterschied? Ich denke, er ist ein KÜNSTLER. Künstler verstören zunächst, um dann neue Ver-Bindungen zu schaffen. PerspektivWechsel. Das hat etwas von einem Magier, der aus tiefen unbewussten Quellen schöpft. Ein Perlentaucher, der an der Luft den Ball und häufig auch seine Gegenspieler mit seinem ZauberFuß verwandelt. Besonders ist hier: seine GELASSENHEIT. Eine Gelassenheit, wie wir sie auch vom schnellsten Mann der Welt – Usain Bolt – und manch anderem „Gott“ kennen. Ab und zu gibt es diese Einsteins, für die andere Relativitäten gelten. Was lernen wir daraus? Der Kontakt zu unserem „inneren Kind“ und Begeisterung sind die besten LehrMeister!

Anhand der Psychoanalyse und der aktuellen Hirnforschung versuche ich Messis Geheimnis nachfolgend aus wechselnden Perspektiven zu betrachten. Hierbei orientiere ich mich an Überlegungen, die ich auszugsweise in zwei Texten hier auf (http://www.WehrWolter.com) schon einmal entwickelt und veröffentlicht habe.

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Psyche spielt Fußball und schießt fast alle Tore! – Der Ball rollt in uns & in der Bundesliga, UEFA Championsleague, Fußballeuropameisterschaft 2016 … bei Borussia Dortmund – Liverpool …weltweit. (WehrWolter – ww 53 – Hans Wolter)

Der Ball rollt wieder.Fußball ist für mich ein LehrMeister. Hier finde ich immer wieder gute Bilder für die Psychologie des Alltags. Gleich freue ich mich auf das Spiel unseres Effzeh gegen die Wölfe.

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Eigentlich befürchte ich, dass wir diesmal keinen Punkt holen. Was aber keine Schande wäre. Allerdings wäre mit Glück & kölschem Witz auch 1 oder gar 3 Punkte auch möglich. Eigentlich schreib ich diesen Beitrag allerdings, weil ich am Donnerstag mal wieder ein unglaubliches Spiel gesehen habe. Die Dortmunder BVB-Jungs lagen im  Playoff-Hinspiel zur Europa League gegen den norwegischen Klub Odds BK nach 14 Sekunden 0:1 zurück. 0:3 nach 22 Minuten – nach den bisher gezeigten Leistungen in den ersten vier Pflichtspielen der Saison eine Sensation. Dennoch konnten sie das Spiel drehen, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen.

Odds BK Skien – Borussia Dortmund 3:4 (3:1)
1:0 Samuelsen (1.)
2:0 Nordkvelle (19.)
3:0 Ruud (22.)
3:1 Aubameyang (34.)     3:2 Kagawa (47.)  3:3 Aubameyang (76.)  3:4 Mchitarjan (84.)

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Fußball kann auch Qualtitäten von Rausch haben. Wie bei der WM 2014 im Spiel Deutschland : Brasilien.

Der 41jährige Thomas Tuchel könnte der jüngere Bruder von Jürgen Klopp sein. Er ist nur viel schmaler und optisch noch jungenhafter. So wie Kloppo hat er aber eine gute Verbindung zu seinem „inneren Kind“. Weiterlesen …

LichtGestalten im Schattenreich – Stirb und werde! – Fußball? Ganz großes Kino unserer AlltagsKultur! (WehrWolter – ww 48 – Hans Wolter)

Ich liebe Fußball. Auch deshalb, weil es sich hier nicht nur intensiv fühlen lässt, sondern weil wir hier ganz großes Kino geboten bekommen. Ein Bühnenspektakel, von der Qualität – alter oder neuer – griechischer Tragödien.

Beim Fußball können wir mit Brüdern, Söhnen und Vätern raufen, lieben, lachen & weinen.

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Mein alter Freund Johann Wolfgang G. aus W. würde dazu sagen:

Und so lang du das nicht hast,
Dieses: Stirb und Werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.

Heute lese ich in der Zeitung, dass der FC-Bayern seinen ersten Titel gewonnen hat. Das bringt mich schon zum Schmunzeln. Wäre ich Stefan Raab, würde ich jetzt einen

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Song mit dem Titel: „Who the fuck is Audi Cup?“ rausbringen und natürlich gewinnbringend vermarkten. Weiterlesen …

Ge(h) – Lassen – Heit(erkeit), Begeisterung & EntfaltungsWille: das sind nicht nur Messis Geheimnisse. Unser Gehirn entwickelt sich so, wie wir es benutzen! „Das Leben meistert man lächelnd – oder gar nicht.“ (chin. Sprichwort) – WehrWolter – ww 32 – Hans Wolter)

„Ich kann heute wahrscheinlich so schwer gelassen sein, weil man mich früher nicht gelassen hat!“ – das sagte mir neulich eine Patientin. Am meisten lerne ich heutzutage übrigens von und durch meine Patienten & Klienten. Aber nun mal kurz zum WUNDERspieler, dem 5fachen WeltFußballer Lionel Messi. Das ist übrigens KEIN FußballArtikel. Das schicke ich nur vorweg, weil sonst zu viele Scheuklappen fallen. Ich fange nur beim gestrigen Champions-League-Finale an. Hierzu hatte ich im Vorfeld angekündigt, das Geheimnis des kleinen zurückhaltenden, fast schmächtigen Argentiniers zu lüften.

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Witz: Warum kommt Messi meistens zu spät auf den Platz? Weil er seinen Spinnt noch aufräumen muss. (HaHaHa)

Er ist ein Ausnahmespieler. Das mussten vor allen Dingen die BayernSpieler neidlos, mancher neidvoll anerkennen, als er sich im Halbfinale in der 77sten Minute den Ball schnappte und so etwas von einfach und selbstverständlich alle Verteidiger stehen ließ und das erste Tor des Spieles schoss. Nur drei Minuten später lupfte dieser kleine Mann von knapp 1Meter69 den Ball über den riesigen Welttorhüter Manuell Neuer, dass allen nur noch der Mund offen stand. Nach meiner Einschätzung ist sein Geheimnis, seine Kunst: Gelassenheit & SpielFreude. Das führe ich jetzt ein wenig aus, indem ich einen kleinen Ausflug zur modernen Hirnforschung mache. Hierbei orientiere ich mich an dem Vortrag „Gelassenheit hilft: Anregungen für Gehirnbenutzer“ von Prof. Dr. Gerald Hüther. Weiterlesen …

VaterNacht vor Himmelfahrt – Guardiolas Pep schwindet. Rapide. Vom Umgang mit EntZauberung & EntTäuschung

Pep Guardiola kurz vor der Flucht? Niederlagen und narzisstische Kränkungen steckt keiner leicht weg. Im Fußball bekommen wir Aufstieg & Absturz eindrucksvoller als woanders vorgeführt. Der weltbeste Trainer und die MirSanMir-Mannschaft haben sich innerhalb von nur zwei -Wochen von zwei großen Pokalen jäh verabschieden müssen. Nur wer sich getäuscht hat, erleidet eine EntTäuschung.

Morgen ist Vatertag. Da wage ich einfach noch mal einen Ausflug in die Welt des WahrSagens.

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Könnte das höchst merkwürdige Auswechseln & Abziehen von Thomas Müller ein unterschwelliger Hinweis für einen vorzeitigen Weggang des „Vaters“ bedeuten. Weiterlesen …

Lionel Messi traumwandelt in Einsteins Schuhen – Was können WIR von ihm lernen? – (WehrWolter – ww 22 – Hans Wolter)

Gute FußWerker sind alle Spieler, die sich auf hohem Liganiveau über den Rasen bewegen. FußKünstler sind wenige. Der kleine Lionel Messi ist derzeit der Größte. Was macht ihn zum Magier, zum Künstler?

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„In der zweiten Halbzeit waren die beiden Teams gleich stark. Aber dann beschloss Lionel Messi, das Spiel zu gewinnen“ kommentiert sein früher Mitspieler Thierry Henry den Verlauf des Champions-League-Halbfinalspiels des FC Barcelona gegen den FC Bayern München am 6. Mai 2015 im Camp Nou. Messi schoss in der 77. Minute ein absolut unerwartetes Tor aus dem Hinterhalt. Nur drei Minuten später schlenzt er den Ball so brillant an Boateng vorbei, um ihn elegant, fast lässig über Neuer ins deutsche Tor zu zaubern. Man muss sich diese David-Goliath-Szene noch einmal vergegenwärtigen: Der kleinste Mann des Platzes schafft das Kunstwerk, den Ball über den größten Mann des Platzes so zu lupfen, dass dieser sich hinter dem weltbesten Torwart wieder senkt und fast fröhlich ins Tor tropft. Da stehst du als Zuschauer mit offenem Mund, nur noch staunend daneben. Dass hier ein absolutes Ausnahmetalent spielt, erkennen alle Beteiligten neidlos an. „Die Klasse von Messi ist einzigartig“ sagt unser Welttorwart Manuel Neuer im Anschluss bewundernd. Weiterlesen …

Die Psyche entscheidet – Äpfel vom goldenen Baum

„Jetzt ist es einfach, meine Spieler zu lieben.Wir haben anders gespielt als im Hinspiel. Ohne Kampf schaffen wir das nicht, was wir erreicht haben. Vielen Dank an meine Spieler, sie haben mich sehr glücklich gemacht.“ (Pep Guardiola nach dem gestrigen KanterSieg der Bayern)

Im Fußball erleben wir immer wieder Überraschungen. So siegte der FC Bayern gestern in der Champions League gegen den FC Porto mit 6:1. Das ist deshalb so erstaunlich, weil die gleiche Mannschaft nur 7 Tage zuvor gegen die Portugiesen 1:3 unterlagen. Wie ist das möglich?pep

„Pep Guardiola überraschte im Rückspiel gegen Porto mit einer 4-2-3-1-Formation. Philipp Lahm kam als offensiver Rechtsaußen über den Flügel und zog genauso wie Mario Götze auf der anderen Seite das Spiel in die Breite. Lahm als Außenstürmer – eine neue und in diesem Spiel geniale Idee Guardiolas. Weil der Katalane genau um die Schwachstellen Portos wusste.“ so analysiert der Fußballexperte von FOCUS-Online. Da ist natürlich was dran. Nur sage ich: Guardiola wusste auch schon ein Woche vorher, wie Porto spielt. Vermutlich weiß der Trainer selbst und sein Umfeld weniger, dass er entscheidend mit seinem Charisma die BayernJungs gepackt hat.Sie haben wie ausgewechselt gespielt, da sie ihr volles Potential abrufen konnten. Auch wenn die besten beiden Spieler fehlten. Weiterlesen …