Tag Archives: Film

Viel Licht wirft starke Schatten: Ronaldo auf dem Olymp – „Auf Bergen ist früher Licht und Eis als unten“ (Jean Paul) – Von Vatersehnsucht, kontrollierter Schale und aufgewühltem Kern – (WehrWolter – ww 278 – Hans Wolter)

Cristiano Ronaldo ist zum fünften Mal zum weltbesten Fußballer gewählt worden. Der Prototyp eines starken, erfolgreichen Mannes. Er ist DER Fußballstar des 21. Jahrhundert. Rund um den Globus bewundern ihn Millionen Menschen für seine Ballkünste auf dem Rasen und die Frauen liegen ihm zu Füßen. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Wer genauer hinsieht erkennt, dass sein Leben nicht immer unbeschwert war und ist. Und das, obwohl er alles erreicht hat, wovon die meisten Menschen träumen. Weiterlesen …

Sexismus – Der Fall Harvey Weinstein zeigt, dass bei alltäglichen Machtkämpfen zwischen Männern und Frauen auch archaisch tiefe, oft diffus verdeckte Ebenen mitschwingen – Wie im Populismus – „Ausland“ & „Untergrund“ sind mitten unter uns (WehrWolter – ww 277 – Hans Wolter)

Durch die sexuellen Übergriffe des amerikanischen Filmproduzenten Harvey Weinstein rückt die sogenannte Sexismus-Debatte wieder einmal deutlich in unsere Wahrnehmung. Für mich zeigt dieser Fall, der sich in kleinerem Ausmaß wohl überall ereignen kann, dass die über dreißigjährige Emanzipationsbewegung, wohl eher im „Oberbau“ unserer westlich modernen Kulturen stattgefunden hat. Es scheint tiefe, nahezu archaische Schichten im Seelenleben eines Jeden zu geben, in der andere, gewaltige Kräfte wirken. Nach wie vor. Sowohl in Männern, als auch in Frauen.

Sexismus, Mobbing, Populismus sind verdeckt agierende Strategien in komplexen Machtstrukturen.
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„Schon als ich noch ein kleiner Junge war, … wollte ich immer nur eine Musik machen, … die die Herzen der Menschen öffnet… Das war mein Traum.“ (Daniel Dareus, Wie im Himmel) – R.I.P. Mikael Nyqvist – (WehrWolter – ww 258 – Hans Wolter)

„Schon als ich noch ein kleiner Junge war,… wollte ich immer nur eine Musik machen,… die die Herzen der Menschen öffnet… Das war mein Traum.“ (Daniel Dareus, Mikael Nyqvist)

„Wie im Himmel“ Die Geschichte in der der ausgebrannte Stardirigent Daniel Dareus seine Lebenskrise – die in Depression und Herzinfarkt beinahe versinkt – erfolgreich überwindet, steht im Ranking meiner Lieblingsfilme ganz oben. Der schwedische Schauspieler Mikael Nyqvist ist im unfassbar frühen Alter von 56 Jahren gestorben. Er verlor den Kampf gegen den Lungenkrebs.

Mich hat er besonders in seiner Lebensrolle „Wie im Himmel“ bewegt. Daher versuche ich in der Fokussierung auf diesen Film einen kleinen Nachruf für ihn zu verfassen. Weiterlesen …

Bond, James Bond – Roger Moore R.I.P. – Was will der Mann, wenn nicht das eine? Manchmal: einfach nur spielen! – 007: Der vaterlose Held für vaterlose Söhne – (WehrWolter – ww 252 – Hans Wolter)

„Keiner macht es besser – in Liebe, Daniel“ Daniel Craig, der aktuelle James Bond zollt seinem Vorgänger Respekt. Die ganze 007-Familie trauert.

Der britische Schauspieler und James-Bond-Darsteller Sir Roger Moore ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Die Familie des Britten schrieb auf: „Mit schwerem Herzen müssen wir mitteilen, dass unser geliebter Vater, Sir Roger Moore, in der Schweiz nach einem kurzen, mutigen Kampf gegen den Krebs verstorben ist.“

Roger Moore war für viele DER James Bond. Mir gefielen die alten Filme besser als die aktuellen. Da gab es noch den typischen smarten britischen Humor, den Moore unverwechselbar lebte. Die globalisierte Gleichmacherei tut meines Erachtens der Marke überhaupt nicht gut. Vielleicht gibt es durch den Brexit ja eine Rückbesinnung in neuem Zwirn? Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal über das Phänomen 007 geschrieben. Der Agent ist nicht nur ein Frauenheld. Da Männer für ihr Leben gerne spielen, gab es bei den englischen Agenten auch immer viel verrücktes Technik-Spielzeug. Da rettete Mann sich schon mal mit seiner Uhr oder mit Spezialeffekten im Schuhabsatz. Hierzu gleich noch ein wenig mehr. Zunächst noch einmal kurz zurück zum Helden. Weiterlesen …

„Liebe deinen Körper wie er ist, er ist der einzige, den Du hast!“ (Taryn Brumfitt) Dokumentarfilm „Embrace“: Plädoyer gegen den Schlankheitswahn, Body Shaminig & GNTM- Gedanken zur Psychologie der Körperwahrnehmung – (WehrWolter – ww 249 – Hans Wolter)

Aktuell startet der Dokumentarfilm „Embrace“ in den deutschen Kinos. Er ist ein engagiertes Plädoyer gegen den Schlankheits- und Jugendwahn der Gesellschaft und für die Vielfalt weiblicher Schönheit. Nach einer kurzen Vorstellung des Films mache ich mir einige Gedanken zum psychologischen Hintergrund der weiblichen Körperwahrnehmung.

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„Als ich begann mich selbst zu lieben …“ Charlie Chaplin: „Wir denken zu viel und fühlen zu wenig.“ – Was wir vom kleinen, großen, weisen Tramp auch heute noch lernen können … – (WehrWolter – ww 247 – Hans Wolter)

„Als ich begann mich selbst zu lieben, da erkannte ich, dass mich mein Verstand durcheinanderbringen und krank machen kann. Aber als ich ihn mit meinem Herzen verband, wurde mein Verstand zu einem wertvollen Verbündeten. Heute nenne ich diese Verbindung Weisheit des Herzens.“ (Charlie Chaplin)

662 Tramps feierten im April wieder Charlies Geburtstag. Chaplins Gedanken zur Selbstliebe halte ich für ganz zentral und sehr gut verwortet. Er teilte sie uns in einer Rede zu seinem 70sten Geburtstag selbst mit. Als Psychologe und Psychotherapeut sehe ich in meiner täglichen Arbeit, dass die Selbstliebe der Dreh- und Angelpunkt einer guten Lebensbewältigung darstellt.

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Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag – Charlie Chaplin, der ewige Vagabund, starb am ersten Weihnachtstag im Alter von 88 Jahren fast so mysteriös wie Jesus (WehrWolter – ww 217 – Hans Wolter)

„Als ich begann mich selbst zu lieben, da erkannte ich, dass mich mein Verstand durcheinanderbringen und krank machen kann. Aber als ich ihn mit meinem Herzen verband, wurde mein Verstand zu einem wertvollen Verbündeten. Heute nenne ich diese Verbindung Weisheit des Herzens.“ (Charlie Chaplin)

Charlie Chaplin war ein ganz besonderer Selfmade-Man. Wie so viele Stars startete er seine Karriere aus einer defizitären Ausgangslage. Zwischen dramatischer Kindheit und außergewöhnlichem Tod stieg er zum ersten Weltstar auf. Armut und Leid prägten die Kindheit der späteren Filmlegende Charlie Chaplin. Kurz nach seiner Geburt vor 127 Jahren am 16. April 1889 trennten sich seine Eltern. Seine Mutter zerbrach daraufhin an psychischen Problemen, während sich sein Vater zu Tode trank. Chaplin landete in London auf der Straße – und fand doch noch seinen Weg. Weiterlesen …

Cast Away 2 – (dt.): Mach Dich raab! – Stefan Raab – Der unschlagbare Kölner wird 50 und spielt mit der NichtPräsenz – Untergetaucht: wahrscheinlich arbeitet er mit Bob Dylan am gemeinsamen Song: „Weniger ist Meer“ – (WehrWolter – ww 198 – Hans Wolter)

Raab muss man nicht mögen. Unterhaltsam muss man ihn auch nicht finden. Vielen war er sicher streckenweise zu rabiat. Vor 20 Jahren hat er angekündigt, dass er mit 50 nicht mehr vor der TV-Kamera steht. Das zieht er offensichtlich durch. Wie vieles in seinem Leben. Stefan Raab ist ein Multitalent. In Puncto Umsetzung und Vermarktung ist es ihm scheinbar gelungen alles zu vergolden. Natürlich bringt Licht auch Schatten mit sich. Nicht wenige neiden ihm auch seine un-verschämten Erfolge. Vorsicht: wenn wir zu schnell mit der Schadenfreude-Keule um die Ecke kommen, übersehen wir vieles. Wie so häufig, wenn moralische Scheuklappen fallen, wenn Vorurteile beschränken. Weiterlesen …

Klaus Kinski: „Alles Gute, du dumme Sau!“ zum 90sten – Genie und Wahnsinn lagen bei ihm erschreckend nah beieinander – Spielte oder lebte er seine Rollen? – (WehrWolter – ww 197 – Hans Wolter)

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Klaus Kinski wäre am 18. Oktober 90 Jahre alt geworden. Wäre er nicht bereits 1991 verstorben. Er wurde oft erwähnt, wenn man das Phänomen von Genie und Wahnsinn in einer Person aufzeigen wollte. Ein großartiger Schauspieler auf der einen Seite, ein Scheusal auf der anderen Seite. Hatte man sich über seine irren Ausbrüche früher vielleicht noch amüsiert, liegt seit der Autobiografie seiner Tochter Pola ein dunkler Schatten über seiner Vita. Spielte oder lebte er seine Rollen? Weiterlesen …

Fukushima: Fünf Jahre nach der Jahrhundertkatastrophe treibt Japan den nuklearen Neustart voran. – Merkels Wandel vom Saulus zum Paulus. – Während die Atomlobby auf Vergesslichkeit setzt, machen Kunst & Naturwissenschaft das Unsichtbare sichtbar: Radioaktivität. – „Das Gift der kleinen Dinge“ & „Kunst und Fakten“ – (WehrWolter – ww 133 – Hans Wolter)

Kurz gefasst, für den eiligen Leser: Fukushima & nuklearer Neustart Japans heute. Die Mächtigen bauen auf Vergesslichkeit/ Deutschland schafft erstaunlicherweise den Ausstieg aus der Atomenergie. Angela Merkel wandelte sich nach dem japanischen GAU, vom Atomkraftfan zur Aussteigerin. / Wie geht die Kunst mit der Jahrhundertkatastrophe um? „Das Gift der kleinen Dinge“: Ein Projekt von Künstlern und Naturwissenschaftlern macht das Unsichtbare sichtbar: Radioaktivität. Geduldig haben sie verstrahlte Objekte gesammelt und mit der Technik aus der Mikroskopie wie der Medizin experimentiert, bis es funktionierte. Das Ergebnis: stille Fotografien, vermeintlich unscheinbare Doppelbilder, denen die Magie des Schreckens innewohnt. – Ausstellung: „Kunst und Fakten“/ In ihrem Schwarz-Weiß-Film: „Grüße aus Fukushima“, gestehen japanische Jugendliche der Autorin und Regisseurin Doris Dörrie im Interview: “Wir wollen, wenn wir ehrlich sind, nur das unser Computer läuft”. Über die Atomkraft hinaus, stellt uns der Film allen, die tiefergehende Frage: Was können wir bewahren, was müssen wir loslassen?

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The Revenant. Zwei Rückkehrer: Nr. 1. Leonardo DiCaprio gewinnt seinen ersten Oscar – Nr. 2. Uli Hoeneß kehrt nach nur 21 Monaten zurück. – Diversity: Hollywood sieht schwarz und Uli verschenkt FC Bayern Trikots an seine Mithäftlinge – (WehrWolter – ww 129 – Hans Wolter)

Trailer zum Text: The winner is: Uli Hoeneß/ „Reichenbonus“ nennt der Volksmund die Ausnahmeregelung/ The Revenant/ Geht es in der Natur gerechter zu? „Das Recht des Stärkeren“/ RaubtierKapitalismus/ Die Rückkehr des Verdrängten/ Nahezu Alttestamentarisch: nicht die Liebe, sondern die Rache hält Leonardo DiCaprio alias Hugh Glass am Leben und im Feldzug. – Auge um Auge! – Streckenweise mehr Flüchtling als Rückkehrer/ Innere Bilder lassen uns überleben/ Der Haftaufenthalt wird den Menschen Hoeneß verändert haben. Vielleicht vergleichbar mit der Entlassung aus einer psychischen Krise./ Auch den Revenant könnte man als das Durchschreiten einer Depression verstehen./ Die Wut des Hugh Glass hat ihn nicht in Aufgeben oder Suizid getrieben, sondern in die Wiederauferstehung/ Rückkehr und Mitmischen als bessere Lösung./ Fazit: Rückkehr statt Selbstaufgabe. Das Verbindende zwischen Hoeneß und dem Revenant.

 

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„Grüße aus Fukushima“ – Was können wir bewahren, was müssen wir loslassen? Von Doris Dörrie über Charles Dickens zu Heinrich Böll und der literarischen Einordnung von Adolf Hitler: „Mein Kampf“ – Atomkraft & Flüchtlingskrise – Berlinale 2016 – (WehrWolter – ww 125 – Hans Wolter)

Trailer zum Text: Fukushima mon amour, eine poetische Geschichte vom Loslassen und Weiterleben – Gegen die Verdrängung. – Wir können als Menschen Radioaktivität nicht begreifen. – „Wir wollen, wenn wir ehrlich sind, nur das unser Computer läuft.“ – Eine Meister-Schülerin-Geschichte. – Was sollte ich weiterführen, was ablegen, was geht verloren: in meinem Leben? -„Mein Kampf“ – Von Charles Dickens über Adolf Hitler zu Heinrich Böll. – Ergänzt durch Überlegungen zur aktuellen Lage der Nation: Atomkraft & Flüchtlingskrise –Der Plot: Zwei sehr unterschiedliche Frauen nähern sich langsam einander an und werden mit den Geistern ihrer Vergangenheit konfrontiert.

„Ich möchte Euch ein paar Dinge fragen, die mich beschäftigen: Oft gerate ich in Panik, wenn ich sehe, welche Richtung mein Leben nimmt. Sehe ich richtig aus? Verdiene ich genug Geld? Bin ich glücklich? … was wäre, wenn ich alles verlöre, was mir lieb ist … und wie kann ich mich daran erinnern, dass dies mein Leben ist … mein einziges?“ (Marie)

 

„Grüße aus Fukushima“ – Was können wir bewahren, was müssen wir loslassen?

„Diese Katastrophe ist nicht die Katastrophe Japans, das ist unsere. Und dieses Gefühl der Verbundenheit, das wollte ich erzählen“, sagte die Autorin &Regisseurin Doris Dörrie, fünf Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima, bei der Berlinale 2016. Ja, so funktioniert Kino, Text und Kunst: es ist immer UNSER eigener FILM, der in Gang kommt.

Viele denken das liefe getrennt, das Innen und Außen. Psychologisch gesehen ist diese Trennung Quatsch. Wir spiegeln uns in der Welt. Daher sieht auch jeder, zunächst einmal seinen eigenen Film. Natürlich gibt es auch die, dem Werk innewohnende Gestalt. Ist diese nicht überzeugend, wie z.B. bei RTL-TV etc., dann schlafen wir ein. Das ist ja häufig auch gewollt. Siehe Radio Gaga, Orwells 1984, Cäsars Brot und Spiel. Hitlers Filmpaläste etc..

Filme müssen eine KomplexEntwicklung haben, um uns zu packen. (Morphologische FilmPsychologie, Prof. W. Salber)

In Fukushima mon amour – so der Untertitel – geht es um den Komplex von Festhalten versus Loslassen. Da dies ein Grundkonflikt in der Entwicklung eines jedem von uns ist, kann uns der Film packen und sogar ein wenig verwandelt wieder aus dem Kino entlassen. Weiterlesen …

James Bond und die Träume moderner Männer. – Der vaterlose Held für vaterlose Söhne. – Männerspielzeug für das Kind im Manne. Daniel Craig und Christoph Waltz in Spectre. – (WehrWolter – ww 81 – Hans Wolter)

Der neue James Bond ist gestartet. Ich freu mich schon drauf. Wobei er leider in den letzten Jahren viel von seinem Witz eingebüßt hat. James Bond gehört bis heute zu den populärsten und langlebigsten Attraktionen des kommerziellen Unterhaltungskinos. Die Filmreihe zieht verschiedene Generationen gleichermaßen in ihren Bann. Hab heute Morgen mal kurz darüber nachgedacht: was macht die Attraktion dieses Geheimdienstagenten eigentlich aus? Natürlich gehören Action, schöne Menschen und schöne Orte unbedingt dazu. Das habe ich aber auch bei anderen Filmen. Das Spezifische ist für mich, am Frühstückstisch zwischen zwei Stullen rasch diagnostiziert und aus dem Knie geschossen:

Das Kind im Manne

Das Kind im Manne mag die Spielereien, die Gadgets des 007. Das Kind in der Frau mag den smarten Beschützer, der in jeder Lage Gentleman bleibt. Warum Geheimdienste? In der Pubertät sind wir alle Agenten. Es gilt viel herauszubekommen, zu entdecken, zu bespitzeln: besonders beim anderen Geschlecht, besonders beim SEX. Die Bondfilme lassen uns in diese Zeiten und Verfassungen eintauchen.

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„Die verlorene Ehre“: Was Mario Adorf, Til Schweiger, Kevin Kurányi, Edward Snowden, Böll, Edathy und die RAF verbindet. (WehrWolter – ww 58 – Hans Wolter)

Mario Adorf: ein ganz großer des deutschen Films & Bühne, wird heute, am 08. September 2015, 85 Jahre alt. Er ist so etwas wie die graue Eminenz des deutschen Films. – und noch so viel mehr.

Wenige sind so vielseitig wie er:

  • Bösewicht («Nachts wenn der Teufel kam»),
  • Patriarch («Der große Bellheim», «Der Patriarch»),
  • Komisch («Kir Royal»).
  • Alter («Altersglühen») aktuell: Speed-Dating für Senioren.

Mehr als 140 Filmrollen hat Adorf bisher gespielt. In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der «Bild am Sonntag» (Frühjahr 2015) wird er zum beliebtesten deutschen Schauspieler überhaupt.

„Es ist sehr viel Glück dabei“, sagte er im Interview der Deutschen Presse-Agentur kurz vor seinem heutigen 85. „Bei mir war es sicher eine sehr frühe kindliche und eine bleibende Spielfreude, mein italienisches Erbteil. Die Freude am Spiel soll man sich bewahren. Fleiß ist da nötig, wo etwas gelernt werden will.“ Weiterlesen …