Tag Archives: Gerald Hüther

Willkommen Ciro! – „Das Leben meistert man lächelnd – oder gar nicht“ (China) – Messi trifft das Glück: mit 30 Jahren zum 3. Mal Papa & 600. Treffer seiner Karriere – was können wir von FLO(h)W lernen? – Gedankenspiele auch jenseits des Fußballs – (WehrWolter – ww 299 – Hans Wolter)

Freunde nennen ihn Floh. Ich hänge noch ein w dran. Es wirkt einfach und anders, was Messi mit dem Ball und seinen Gegnern macht. Spielerisch, eher mit freischwebender Aufmerksamkeit als mit Kraft und Gewalt, macht er Tor um Tor. Anders als sein kongenialer Gegenpol Ronaldo von den Königlichen. Er verzaubert auch mich. Meine Gedanken hierzu schweifen von der Magie des Unbewussten über das innere Kind zu Erkenntnissen der aktuellen Hirnforschung. Heute Abend spielt er mal nicht für Barcelona. „Willkommen Ciro! Gott sei Dank, es lief alles sehr gut, ihm und seiner Mama geht es sehr gut, wir sind sehr glücklich!“, schrieb der Argentinier bei Instagram. Das Paar hat bereits die Söhne Thiago (5) und Mateo (2). „Bienvenido Ciro !!! Gracias a Dios salió todo perfecto . La mamá y el están muy bien . Estamos súper felices !!!!!❤️❤️“

Am letzten Sonntag war der Argentinier mit dem FC Barcelona im Spitzenspiel gegen Atlético Madrid gefordert. Und abermals führte er die Katalanen zum Sieg. Mit einem wunderschönen Freistoß sorgte Messi für das entscheidende 1:0 und erzielte gleichzeitig den 600. Treffer seiner Karriere. Was macht dieser kleine Mann anders? Weiterlesen …

Messi, der Einstein Barcelonas, wird Europas Fußball-König. – Was macht den Unterschied? – FLO(h)W: Nicht nur für Fußballer.

Der kleine 28-jährige Argentinier, den seine Freunde vom FC-Barcelona liebevoll „Floh“ nennen, beißt sich bei der Wahl zum besten FußballSpieler des Kontinents wieder gegen GroßMund Suarez und Goliath Ronaldo durch. Zum dritten Mal Europas Bester, viermal WeltBester. Was macht den Unterschied? Ich denke, er ist ein KÜNSTLER. Künstler verstören zunächst, um dann neue Ver-Bindungen zu schaffen. PerspektivWechsel. Das hat etwas von einem Magier, der aus tiefen unbewussten Quellen schöpft. Ein Perlentaucher, der an der Luft den Ball und häufig auch seine Gegenspieler mit seinem ZauberFuß verwandelt. Besonders ist hier: seine GELASSENHEIT. Eine Gelassenheit, wie wir sie auch vom schnellsten Mann der Welt – Usain Bolt – und manch anderem „Gott“ kennen. Ab und zu gibt es diese Einsteins, für die andere Relativitäten gelten. Was lernen wir daraus? Der Kontakt zu unserem „inneren Kind“ und Begeisterung sind die besten LehrMeister!

Anhand der Psychoanalyse und der aktuellen Hirnforschung versuche ich Messis Geheimnis nachfolgend aus wechselnden Perspektiven zu betrachten. Hierbei orientiere ich mich an Überlegungen, die ich auszugsweise in zwei Texten hier auf (http://www.WehrWolter.com) schon einmal entwickelt und veröffentlicht habe.

Einstein7

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Ge(h) – Lassen – Heit(erkeit), Begeisterung & EntfaltungsWille: das sind nicht nur Messis Geheimnisse. Unser Gehirn entwickelt sich so, wie wir es benutzen! „Das Leben meistert man lächelnd – oder gar nicht.“ (chin. Sprichwort) – WehrWolter – ww 32 – Hans Wolter)

„Ich kann heute wahrscheinlich so schwer gelassen sein, weil man mich früher nicht gelassen hat!“ – das sagte mir neulich eine Patientin. Am meisten lerne ich heutzutage übrigens von und durch meine Patienten & Klienten. Aber nun mal kurz zum WUNDERspieler, dem 5fachen WeltFußballer Lionel Messi. Das ist übrigens KEIN FußballArtikel. Das schicke ich nur vorweg, weil sonst zu viele Scheuklappen fallen. Ich fange nur beim gestrigen Champions-League-Finale an. Hierzu hatte ich im Vorfeld angekündigt, das Geheimnis des kleinen zurückhaltenden, fast schmächtigen Argentiniers zu lüften.

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Witz: Warum kommt Messi meistens zu spät auf den Platz? Weil er seinen Spinnt noch aufräumen muss. (HaHaHa)

Er ist ein Ausnahmespieler. Das mussten vor allen Dingen die BayernSpieler neidlos, mancher neidvoll anerkennen, als er sich im Halbfinale in der 77sten Minute den Ball schnappte und so etwas von einfach und selbstverständlich alle Verteidiger stehen ließ und das erste Tor des Spieles schoss. Nur drei Minuten später lupfte dieser kleine Mann von knapp 1Meter69 den Ball über den riesigen Welttorhüter Manuell Neuer, dass allen nur noch der Mund offen stand. Nach meiner Einschätzung ist sein Geheimnis, seine Kunst: Gelassenheit & SpielFreude. Das führe ich jetzt ein wenig aus, indem ich einen kleinen Ausflug zur modernen Hirnforschung mache. Hierbei orientiere ich mich an dem Vortrag „Gelassenheit hilft: Anregungen für Gehirnbenutzer“ von Prof. Dr. Gerald Hüther. Weiterlesen …