Tag Archives: Hillary Clinton

11/9 – Eleven nine: Trump wird Präsident der USA (2016). Kommt es jetzt zum Uxit? 09.11: ein Tag voll Licht & Schatten: Mauerfall: (1989), Reichskristallnacht (1938), Novemberrevolution (1918) – Wachsamer werden: DER Führer war (auch) kein Polit-Profi, musste nicht lesen, regierte „aus dem Bauch“ und war ein charismatischer Rattenfänger – (WehrWolter – ww 204 – Hans Wolter)

Donald Trump und Barack Obama sind Antipoden. Sie haben wenig gemein. Aber als Medien-Profis sind der Friedennobelpreisträger und der Immobilienmakler auf Augenhöhe. Beide wurden gewählt, weil sie als Hoffnungsträger überzeugten. Auch den kleinen Mann, die kleine Frau. Obama versprach: „Yes we can!“ Trump verspricht: „Make America Great Again!“. Mit solchen Bildern lassen sich Feuer entfachen. Vorausgesetzt, sie werden authentisch vorgetragen. Bei Angela Merkels „Wir schaffen das“ sprang der Funke nicht über. Mittlerweile führt sie. Charisma hat sie allerdings wenig. Weiterlesen …

Politik: Wettrennen trojanischer Pferde (Lec) – Die USA wählt – Egal wer gewinnt: das WIR hat bereits verloren – Die Mehrheit ist unzuFrieden – Populismus lähmt oder zündet durch gefährliche Polarisierung – (WehrWolter – ww 203 – Hans Wolter)

Das Ende naht. Heute wird in den USA gewählt. Mit Obama geht ein Großer. Polarisierender Populismus schwächt letztliches Gemeinschaftsgefühl und Gemeinwesen. Wer 270 Wahlmänner auf seine Seite zieht hat gewonnen. Aber was? Die Mehrheit ist unzufrieden. Egal wer gewinnt. Voranschreitende Spaltung schwächt alle. Wenn zwei sich streiten, freut sich nicht nur der Dritte. Entwicklung braucht Triangulierung. Populismus arbeitet mit der zweidimensionalen Logik des Radikalen. Trump karikiert das Leitbild der „Political correctness“. Es ist schon erschreckend mitanzusehen, wie einfach das funktioniert. Weiterlesen …

Trump’s Quick & Dirty-Strategie geht nach hinten los: „Du kannst ihnen zwischen die Beine greifen“ – Die Selbst-Dekonstruktion eines tragikomischen Präsidentschaftskandidaten in den USA. – Nicht alle markigen Äußerungen der Populisten lassen sich wieder ungeschehenmachen – (WehrWolter – ww 193 – Hans Wolter)

Eigentlich fahren die aktuellen Rechtspopulisten häufig gut mit der Strategie, politisch inkorrekte, teils menschenfeindliche Statements in den Raum zu schleudern, um sie dann rasch wieder diffus verwirrend aufzulösen. Diese Masche wird häufig strategisch eingesetzt, um die Freunde radikalen Gedankenguts zu befriedigen. Ihnen gewissermaßen quick & dirty  einen „runterzuholen“, um darüber weitere Stimmen aus der sogenannten Mitte zu fischen. Weiterlesen …

„Der Rechtspopulist Trump ist ein unehrlicher Demagoge, der das Land auf einen sehr gefährlichen Weg führt“ (Meg Witman, Republikanerin und Chefin des IT-Konzerns Hewlett Packard) – Worin liegen Macht und Gefahr des Rechtspopulismus für Demokratie und Pluralismus? – Antworten aus der wissenschaftlichen Forschung (RWTH-Aachen & Humboldt-Universität Berlin, Paula Diehl). – (WehrWolter – ww 175 – Hans Wolter)

Der Rechtspopulist Trump hat seine eigenen Emotionen nicht mehr im Griff. Ein gutes Beispiel seines Empathieverlustes ist, dass er jetzt sogar ein schreiendes Baby eigener Parteifreunde aus dem Saal werfen ließ. Ein guter Schauspieler wird nie identisch mit seiner Rolle. Durch die verachtenden Angriffe auf die muslimischen Eltern eines im Irak gefallenen US-Soldaten hat er selbst dazu beigetragen, dass er in den USA keine Mehrheit bei der Präsidentenwahl erzielen wird. Wie alle Rechtspopulisten – auch die von AfD oder Pegida in Deutschland – versucht er über Verschwörungstheorien seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Weiterlesen …

Donald Trump und die Khan Affäre: Endlich gibt es wirkungsvolle, wehrhafte Reaktionen gegen den Populisten. – Mit der Demütigung des US-Kriegsveteranen Khizr Khans hat er sich selbst ins Knie geschossen – Barack Obama bezeichnet Trump als ungeeignet. – Hillary Clinton muss noch weiter die Emotionen der US-Bürger wecken – (WehrWolter – ww 174 – Hans Wolter)

Endlich gibt es wirkungsvolle, wehrhafte Reaktionen gegen den Populisten Donald Trump. Die Kritik an ihm wird lauter und vor allen Dingen emotional wirkungsvoller, nach seinen abfälligen Äußerungen über die Familie des muslimischen US-Kriegsveteranen Khizr Khans. Der Gegenwind kommt nicht nur aus dem konkurrierenden Lager, sondern auch von seinen eigenen Republikanern. Selbst der amtierende Präsident Barack Obama sagt jetzt öffentlich, dass Trump als US-Präsident nicht geeignet sei. Das ist ungewöhnlich für den amerikanischen Wahlkampf. Weiterlesen …

Europatag der EU – Barack Obama: „Wir brauchen ein starkes Europa“ – Seine Rede in Hannover war gut und wichtig. – Seinen Umgang mit TTIP, NSA und Edward Snowden finde ich enttäuschend – Insgesamt hat die Welt – haben wir – wohl mehr von ihm erwartet. Mehr als er durchsetzen konnte. – Vermutlich machen weder Hillary Clinton noch Donald Trump es besser – Plädoyer gegen Pauschalverurteilungen – (WehrWolter – ww 153 – Hans Wolter)

Heute wird der Europatag der EU gefeiert. Dieser Tag erinnert an die „Schuman-Erklärung“ und die damit verbundene Geburtsstunde der Europäischen Union. Außerdem macht der Tag auf den Frieden und die Einheit der zur Europäischen Union gehörenden Staaten aufmerksam. Initiiert wurde der Feiertag 1985 beim Mailänder Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs.

„Wir brauchen ein starkes Europa“ so überschrieb Barack Obama seine Rede auf der Industriemesse in Hannover.

Plädoyer gegen Pauschalverurteilungen

Dies war vermutlich Obamas letzter offizieller Besuch in Deutschland. Dann ist seine Amtszeit Anfang 2017 auch schon beendet. War ich anfangs noch sehr euphorisch, als die USA ihren ersten nicht weißen Präsidenten bekam. Weiterlesen …

Emotionalisierung punktet! Sachlichkeit ist out. Trump und Clinton erobern New York: „If I can make it there, I’ll make it anywhere! It’s up to you … New York, New York“ (Frank Sinatra) – Öffentlicher Diskurs im Wandel. (WehrWolter – ww 143 – Hans Wolter)

Der Trompeter auf dem Siegeszug:

„If I can make it there, I’ll make it anywhere! It’s up to you … New York, New York“ (Frank Sinatra).

Trump und Clinton erobern New York. – Öffentlicher Diskurs im Wandel: Emotionalisierung punktet mehr als rationale Argumente. 

Die Demokratin Hillary Clinton und der Republikaner Donald Trump haben mit klaren Siegen im US-Bundesstaat New York die Anwartschaft auf die Präsidentschaftskandidatur für ihre Parteien untermauert. Trump siegte bei den Republikanern mit einer klaren absoluten Mehrheit der Stimmen vor John Kasich und dem abgeschlagenen Ted Cruz. Clinton setzte sich klar gegen ihren Widersacher Bernie Sanders durch. Die frühere Außenministerin lag nach Auszählung von rund 60 Prozent der Stimmbezirke bei rund 59 Prozent der Stimmen, Sanders bei 41 Prozent.

Vor allen Dingen der Wahlkampf des „Trompeters“ Trump zeigt, dass der Stimmenfang weniger über rationale Argumentation stattfindet. Er erreicht die Menschen durch gezielt emotionalisierte Aussagen und Auftritte. Damit trifft er den Nerv des veränderten öffentlichen Diskurses. Weiterlesen …

Klare Worte, Führung & Emotionen sind wieder gefragt. -SuperTuesday in den USA: Donald Trump & Hillary Clinton machen es vor. – Angela Merkel gewinnt mit ihrer entschiedenen Führung wieder Respekt. Auch wenn Botschaften & Haltungen sich diametral entgegenstehen– Der öffentliche Diskurs im Wandel: Emotionalisierung wichtiger als logische Argumente. (WehrWolter – ww 130 – Hans Wolter)

„Es ist unmöglich, die Menschen zu kennen, ohne die Macht der Worte zu kennen.“ – (Sigmund Freud)

SuperTuesday in den USA: Klare Worte & Führung sind wieder gefragt. Angela Merkel, Donald Trump & Hillary Clinton machen es vor. Auch wenn wir vielleicht ganz anderer Meinung sind und die Genannten sich inhaltlich sehr unterscheiden. Mir geht es hierbei weniger um die Parteienfrage, Inhalte oder Haltungen, mir geht es mehr um die Wirkung von deutlichem SichZeigen & StellungBeziehen. (!) Außerdem ist seit einiger Zeit der öffentliche Diskurs im Wandel: Emotionalisierung lässt rationalen Argumenten wenig Raum. Die öffentlich rechtlichen Medien müssen sich umstellen. Im Reich der Emotionen können Widersprüche nebeneinander existieren, die Regeln der Logik gelten hier nicht. Leidenschaft wirkt authentischer als Logik.
Weiterlesen …