Tag Archives: Karibik

Jeden Morgen geht ein neuer Himmel auf – Von der Endlichkeit des Glücks und dem Lehrmeister Wetter – Ideen zu: Jahreszeiten & Psyche (WehrWolter – ww 296 – Hans Wolter)

Saukalt ist es heute. Zumindest in Köln. Zugleich strahlender Sonnenschein. Ich fahre mit meinem Rad zur Arbeit und spüre den Winter unangenehm kalt auf der Stirn. Im Dezember waren Meike und ich noch in der Karibik. Unter Palmen bei 30 Grad. Da hatte ich das Gefühl von paradiesischer Unendlichkeit. Was machen die Jahreszeiten mit uns? Derzeit bin ich im Vorspiel meines neuen Buches „Innenwetter“. Sicher fällt mir noch ein poetischerer Titel ein. Wetter ist für mich ein Abbild unserer Psyche. Also werde ich anhand von Wetterphänomenen einen Wetterbericht zum unbewussten Funktionieren vom Seelenklima darstellen. In meinem erzählenden Sachbuch geht es um Psychodynamik, Natur und Poesie. Weiterlesen …

Happy Hour: Oder: Kleine Gedankenspiele zwischen der Unendlichkeit des karibischen Lebensgefühls und der Endlichkeit des Kölner Karnevals (WehrWolter ww 287 – Hans Wolter)

Wir sitzen gerade auf unserer Strandliege am Cabarete-Beach und ich mache mir krumme Gedanken darüber, wieso die Menschen hier in der Dominikanischen Republik irgendwie leichter leben, als wir in cOld Germany. Sie lachen mehr als bei uns zu Hause und scheinen auch weniger streng mit sich selbst und dem Leben an sich umzugehen. Nun bin ich als Urkölner auch weniger streng mit mir und dem Leben, aber hier lebt es sich noch spürbar lockerer. Natürlich ist man schnell bei Sonne, Meer und Wetter. Aber ich versuche die Dinge gerne immer noch ein wenig tiefer zu verstehen. Weiterlesen …

Angst vor Fremdem mit Mut und Vertrauen ins Leben begegnen & wachsen – Unsere Tour durch die 27 Wasserfälle von Damajagua – Dominikanische Republik – (WehrWolter – ww 286 – Hans Wolter)

Männer haben keine Angst. Zumindest nicht öffentlich. Das erlebe ich täglich in meinem Job. Okay, ohne mein Bond-Girl hätte ich diese Wasser-Exkursion durch den dominikanischen Damajagua sicher nicht gemacht. Geködert wurde ich mit der Aussage, dass ich schöne Wasserfälle zu sehen bekäme. Dass ich allerdings dadurch springen, rutschen, tauchen und schwimmen musste, erfuhr ich erst in dem kleinen Bus, mit dem wir in die Berge hinter Puerto Plata, der größten Stadt im Norden der karibischen Insel, gebracht wurden. Mit uns an Bord ein Pärchen aus Kanada, eins aus Frankreich und der alleinreisende Informatiker Philipp aus Frankfurt. Hier ahnten wir noch nicht, dass nur Philipp und wir, von dieser kleinen Schicksalsgemeinschaft später von der höchsten Klippe, gefühlte 15 Meter ins Ungewisse springen sollten. Die anderen nahmen an der Stelle den Klettersteig. Wer jetzt einen Reisebericht mit schönen Fotos erwartet, liegt richtig. Wer mich kennt darf aber auch vermuten, dass ich als Zugabe auch einige psychologischen Zusammenhänge darstellen werde. Der Titel lässt nicht zu Unrecht vermuten, dass ich auch ein wenig zur Fremdenangst und zum Angst-Geschäft der Populisten im Zusammenhang mit der Flüchtlingskatastrophe sagen werde. Ein wenig. Der Schwerpunkt liegt auf der Dokumentation unseres größten Abenteuers in der Dominikanischen Republik. Weiterlesen …