Tag Archives: Kölner Oper

Diesel Betrug: Der eigentliche Skandal: Täter bleiben straffrei, VW boomt, der Bürger zahlt die Rechnung – Sozialer Sprengstoff & Selbstkarikatur der real existierenden Demokratie – (WehrWolter – ww 297 – Hans Wolter)

„Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.“ (Winston Churchill, 1874 – 1965)

Aktuell läuft „Die dunkelste Stunde“ in unseren Kinos. Ich habe das Gefühl, dass es bei uns auch zunehmend dunkler wird. Menschen haben unterschiedliche Motive. Es gibt nicht wenige dunkle Schafe, in deren Pelz sich eigentlich ein Wolf verbirgt. Der real existierende Sozialismus ist auch daran gescheitert, dass die vorgegebenen Ideale nicht gelebt wurden. Vor allen Dingen von denen, die die Macht innehatten. Dass der reichste Mensch Russlands Putin heißt, zeigt die weit verbreitete Doppelmoral der Machthabenden. Mit Churchills Zitat möchte ich darauf hinweisen, dass auch die real existierende Demokratie in Deutschland nicht frei von Widersprüchen, Betrug und Scheindiskussionen ist.  Aktuell ist der Aufschrei groß, weil der 7. Senat des Bundesverwaltungsgerichts (BVG) den Weg für Fahrverbote freigibt. Für mich liegt der eigentliche Diesel-Skandal allerdings noch viel tiefer.

„Die größte Macht hat das richtige Wort zur richtigen Zeit.“ (Mark Twain, 1835 – 1910) Weiterlesen …

Die Kölner Seifenblasen-Gefahr: Regulierungswahn & Bürokratie-Verselbständigung produzieren absurde Ghostbusters-Inszenierungen. Von neuen Fahrkartenautomaten über zerpflasterte Plätze zum Seifenblasen-Flashmob auf der Domplatte – Colonia, Cologne, Kölle: Einerseits charmant, andererseits dilettantisch, kleinkariert, kafkaesk verwaltet – (WehrWolter – ww 195 – Hans Wolter)

Bürokraten können gefährlich in unsere Lebensqualität eingreifen. Kafkafreunde bekommen glänzende Augen bei der bürokratischen Willkür und dem Kampf gegen Seifenblasen dem wir in Köln begegnen. Ängste und der Umgang mit ihnen können zwanghafte Formen annehmen. Der Highway to Hell bewegt sich hier einerseits leise aber beständig in Richtung Kontrollwahn. Als könnte der Bürger nicht selbst auf sich aufpassen. Wir wissen ja, dass das Gegenteil von Gut, „Gut gemeint“ ist. Die sogenannte Fürsorge oder Angst vor gerichtlichen Prozessen kann zum Absterben von Lebendigkeit bis hin zur Entmündigung führen. Andererseits können andere Dinge scheinbar unkontrolliert ausufern. Weiterlesen …

Völlig losgelöst … von Zeit und Geld … schweben die Raumschiffe Kölner Oper & Moschee, Hamburger Elbphilharmonie und Berliner Flughafen in einer Dramaturgie zwischen Zwang und Zügellosigkeit – Zugleich werden Zeit- und Finanzvorgaben für die Bürger immer enger – (WehrWolter – ww 177 – Hans Wolter)

Eigentlich sollte im Kölner Opernhaus schon seit einem dreiviertel Jahr gespielt werden. Realistisch legen sich die Verantwortlichen noch auf keinen neuen Zeitpunkt fest. Die Spielzeit 2018/19 findet definitiv noch in Ausweichquartieren statt. Juristische Absicherungen und Auseinandersetzungen bei Bauprojekten führen zu Angst und Lähmung. Deutlich mehr als 1000 und eine Nacht leidet die Eröffnung der Kölner Moschee an einem Stupor. Die Kölner warten jetzt schon seit über sechs Jahren.

Einerseits werden Vorgaben für die Bürger immer enger. Digital optimiert. Die Spielräume für Fristverzögerungen jedweder Art oder die Toleranz bei Geschwindigkeitsüberschreitung werden täglich kleiner. Nahezu zwanghaft wird der Bürger im Alltag – dank Digitalisierung – gegängelt. Andererseits leisten sich die Verantwortlichen der Behörden oder großen Konzerne immer mehr Fehler, Betrug oder Vertuschung, die wir als Steuerzahler letztlich ausbaden müssen. Sind es Dilettanten oder Kriminelle, die beim Kölner Opernhaus, VW, FIFA, ADAC, dem Berliner Flughafen, der Hamburger Elbphilharmonie oder der WM-Vergabe nach Katar verantwortlich sind? Weiterlesen …

Köln-Bashing ist seit der Silvesternacht IN – aber nicht wirklich neu. – Wie passt das jetzt zum Kölner Karneval? – Viele sind irritiert, dass man den Eindruck gewinnt: selbst Probleme versucht man in Köln – mit einem stets auf der Lauer liegenden karnevalesken Frohsinn – umspülen zu können. – (WehrWolter – ww 119 – Hans Wolter)

Die Vorfälle rund um den Dom an Silvester sind erschreckend. Keine Frage. Sie sind wochenlang in aller Munde und haben es sogar bis auf die Titelseite der New York Times gebracht. – Als UrKölner bin ich auch mit vielen Dingen in unserer alten Stadt, die auf eine lange Tradition zurückblickt, nicht einverstanden. – Ab Weiberfastnacht werde ich allerdings Köln gerade wieder für seine Unschärfe lieben und feiern. Wenn Konrad Beikircher: Köln als nördlichste Stadt Italiens einstuft, hat er, nicht nur historisch, irgendwo recht.

Köln ist irgendwie anders. Der Rheinländer bewältigte sein Leben immer schon anders als der Baden Württemberger, der Sachse oder der Norddeutsche. In Köln treffen Größe und Banalität gekonnt aufeinander. Hier ist alles etwas unschärfer. Das Bier etwas schnellsüffiger. Das ist nicht immer gut, häufig aber auch angenehm. In der Toscana sind auch nicht nur die Hügel sanfter. Anders als die klaren Kanten der Alpen.

KÖLN bLOG

Schon die Kölner Heinzelmännchen verweisen darauf, dass der Kölner gerne die Dinge weniger genau nimmt und gerne auch verschiebt. Auf die lange Bank oder in die anderen Schuhe. Auf einmal sind sie dann auf wundersame Weise erledigt. Weiterlesen …

Möge die Macht mit UNS sein! – Nicht mit den Konzernen, den Maschinen oder dem Staat. – Star Wars als Fiktion zunehmender Entmündigung freier und selbstwirksamer Bürger? – (WehrWolter – ww 102 – Hans Wolter)

Fortschritt & Technik sollten wir weder pauschal vergöttern, noch verteufeln. Es kommt immer drauf an, wie wir sie einsetzen. – Wir sollten die Entscheidungen noch in der Hand haben. Das ist heutzutage gar nicht immer einfach.

Firmen & Behörden gängeln uns streckenweise unerträglich. Mittels Digitalisierung wird es computergesteuert immer einfacher und preiswerter – uns die Bürger – in Terminfallen, Tempokontrollen etc. fallen zu lassen. – Aber wie ist es umgekehrt?

Technik1

Da kostet das neue Opernhaus in Köln mal locker fast 500 Millionen Euro. Egal, ob vorher nur die Hälfte genehmigt war und die Bauzeit mal locker 5 Jahre länger dauert. Das Stadtarchiv stürzte vor Jahren schon in eine Baugrube und angeblich sind die technischen Details und damit die finanziellen  Verantwortlichkeiten immer noch nicht geklärt.

Da geht es. Hier fühlt sich keiner wirklich an Absprachen gebunden. Es wird ruckzuck zur Normalität erklärt. Mit Verweis auf den Berliner Flughafen oder die Elbphilhamonie gibt man sich weltstädtisch. Hier verhalten sich die Verantwortlichen ruckzuck so, als würden Naturkatastrophen wirken, die der Mensch nicht beeinflussen kann. Weiterlesen …

Warum sollen wir noch Termine einhalten & Steuern zahlen? – Kölner Oper: Doppelt so teuer als der damalige Siegerentwurf von JSWD-Architekten (Jürgen Steffens). Bauzeit: bisher 5 Jahre länger als vereinbart. – Paradox?: “Die weltweite Einfluss-Zunahme von Juristen führt zu Kostenexplosionen, Kriminalitätszuwachs & Stagnation” (WehrWolter – ww 93 – Hans Wolter)

Wurden die Kölner Heinzelmännchen von Schildbürgern oder Panzerknackern abgelöst?

Auf der einen Seite wird die Schraube gegenüber dem Bürger immer enger gedreht. Die Spielräume für Fristverzögerungen jedweder Art oder die Toleranz bei Geschwindigkeitsüberschreitung werden täglich enger. Nahezu zwanghaft wird der Bürger im Alltag – dank Digitalisierung – gegängelt. Auf der anderen Seite leisten sich die Verantwortlichen der Behörden oder großen Konzerne immer mehr Fehler, Betrug oder Vertuschung, die wir als Steuerzahler letztlich ausbaden müssen. Sind es Dilettanten oder Kriminelle, die beim Kölner Opernhaus, VW, FIFA, ADAC, dem Berliner Flughafen , der Hamburger Elbphilharmonie oder der WM-Vergabe nach Katar verantwortlich sind? –

Wie auch immer. Wir tragen letztlich die Kosten. Die Winterkorns, Blatters, Wulffs, Hoenesse, selbstgefälligen Kaiser … und wie sie alle heißen, bekommen letztlich noch hohe Abfindungen. Mal ehrlich: warum sollen wir noch Termine einhalten und Steuern zahlen? – Das was wir den Herkunftsländern der Flüchtlinge unterstellen, ist doch in der westlich hochzivilisierten Welt an der Tagesordnung. Wir sind doch längst eine Bananenrepublik.

Warum sollen wir Politikern, Vorgesetzten, Automobilbauern, Lufthansapiloten, Fußballfunktionären dem „Kaiser“ und seinen neuen Kleidern  eigentlich noch glauben?

Banane Republik1

In der Psychologie nennt man das Double Bind.

Wir erhalten zwei Botschaften, die sich ausschließen. Auf der einen Seite sollen wir gewissenhaft und genau sein. Auf der anderen Seite sollen wir beide Augen zudrücken, wenn die „Elternfiguren“ es mit der Wahrheit nicht so genau halten. Weiterlesen …