Tag Archives: Kunstgeschichte

52. Art Cologne – Streifzug – Kunst, als Antwort des Menschen auf die Natur, färbt, bricht, unterhält, schmückt, intensiviert und verrückt unseren AllTag – (WehrWolter – ww 309 – Hans Wolter)

Für mich ist die Art Cologne ein schöner großer Spielplatz, auf den ich immer wieder gerne gehe. Ohne Kaufinteresse lasse ich mich durch die Hallen treiben. Mache Fotos, ohne dass mich ein Museumswärter stört, lese Texte, notier mir was, umkreise Skulpturen und genieße die Atmosphäre. Viele interessierte Menschen, mal ernsthaft, viel lachend, mal witzig, mal schlicht gekleidet. Insgesamt fühl ich mich wie auf einer polyglotten Reise durch die Kulturen. Entdeckungslust. Viele Sprachen, Farben, Materialien und ein Reichtum von Ideen um mich herum. Nachfolgend zeige ich mal einige rasch erfasste Bildeindrücke von meinem Treibenlassen durch die Welt recht gegenwärtiger Kunsteindrücke. Weiterlesen …

Poetica4 – Beyond Identities – Einblick1 – Von Hans-im-Glück und der Kunst der Verwandlung – Festival für Weltliteratur – Morphomata, Universität Köln – (WehrWolter – ww 292 – Hans Wolter)

„Ein Gedicht, kann uns körperlich und psychisch verändern“ (Yoko Tawada)

The ART of Transformation

Glück und Un-Glück sind zwei Seiten derselben Sache. Je nach Standpunkt. Hat Hans-im-Glück eigentlich Glück, Un-Glück oder macht er einfach nur das Beste aus dem, was ihm auf seiner Wanderschaft gerade zufällt und begegnet? Er scheint in seiner Mitbewegungs-Kunst eine glückliche Verwandlung voranzutreiben. Ja, ich bin gestern unverhofft in einem Märchen gelandet. Zunächst lief recht viel schief. Damit meine ich nicht den Ausgang des FC-Spiels. Wobei der auch mit reinwirkte. Nein, auf dem Weg zum Finale der poetica4 fiel mir das Pech nur so zu. Irgendwann aber kam es zu einem wundersamen Wendepunkt. Hin zu glücklichen Ereignissen. Diese Geschichte ist rasch erzählt. Zugleich versuche ich einmal einen ersten kleinen Einblick in die poetica4, dem Festival der Weltliteratur zu geben.

„Tief in die Lektüre versunken, vergessen wir oft unsere Identität und befinden uns in einem fremden Leben. Wir gehen in Manhattan spazieren, obwohl wir in Köln leben. Weiterlesen …

ANDERS Sehen. Begreifen. – Vernetzung zwischen Kunst Technik Literatur Psychologie – Kleines Plädoyer für die Intuition: Einfälle zum Welt-Braille-Tag – Zwischen Abstraktion und Einfühlung – Von Louis Braille zu Worringer über Wilhelm Salber zu Steve Jobs – (WehrWolter – ww 221 – Hans Wolter)

Unter der Lupe: Punkt, Punkt, Komma, Strich … Begreifbare Blindenschrift – Intuitive Bildschirmnutzung – Da wo Einfühlung in die Natur Angst macht, setzt der Mensch die Abstraktion der Kunst entgegen – Kunst-Können als eine Funktion des Wollens – Steve Jobs ließ Computer so programmieren, dass sie sich analog zu unseren Gewohnheiten, unserer Psyche setzten und nicht umgekehrt – Design als Funktion der Anwendung – Melodie entsteht nicht durch einzelne Töne an sich. Die Anordnung zueinander ist entscheidend –  Elemente leben nicht: Erst Ver-Bindung schafft Leben!

Gibt es mehr Blinde als Blinde? Wer öfter in meinem Blog liest, hat schon mitbekommen, dass ich gerne verbinde. Nicht willkürlich, aber teils quer & ungewohnt für unsere alltägliche Seherfahrung. Heute zum Welt-Braille-Tag möchte ich kurz eine Verbindung zwischen Louis Braille, dem Pionier der Blindenschrift über Steve Jobs, dem Pionier des Smartphones, über die Brücke des Psychologen Wilhelm Salber zu Wilhelm Worringer, dem deutschen Literaturwissenschaftler und Kunsthistoriker knüpfen.

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