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Das Leben ist was Du draus machst – Yoko Ono – Happy 85! – Unplanbar – John Lennon – (WehrWolter – ww 294 – Hans Wolter)

Achtet auf die Schritte, die wir machen, wenn wir gehen. Wir schweben, dann betreten wir wieder die Erde, mit jedem Schritt, mit jedem Tag (Yoko Ono)

85 wird sie. Herzlichen Glückwunsch Yoko Ono! Natürlich hatte sie noch viele Pläne mit ihrem John. Am 8. Dezember 1980, fotografiert Annie Leibovitz das Paar für die Titelseite des „Rolling Stone“, John kauert sich nackt an seine schwarzgekleidete Yoko, küsst sie und umrahmt ihr Gesicht mit seinem Arm. Acht Stunden später ist er tot. „Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“ John Lennon schrieb diese Zeile für seinen Song „Beautiful Boy“, die auf dem Album „Double Fantasy“ von 1980 zu hören ist. Noch im selben Jahr sollte dieser Satz für ihn und seine Frau Yoko unfassbare Gewissheit werden. Der frühere Beatles-Sänger und -Gitarrist starb durch die Kugel eines geistig verwirrten Attentäters.

Man möchte denken, ich sei klein, aber ich habe ein Universum in meinem Geiste (Yoko Ono) Weiterlesen …

Das Böse ist immer und überall. – nicht nur in Orlando, Paris, bei den Hooligans, in Dresden, beim Jo Cox Attentat im Brexit Wahlkampf oder in unmittelbarer Nachbarschaft – Vom Ver/rückten im Normalen – Das Ich und die Abwehrmechanismen – Anna Freud – (WehrWolter – ww 166 – Hans Wolter)

Das Böse gehört mehr zum Leben dazu, als es uns lieb ist. Konnten die Götter in den alten Religionen noch gütig und grausam in Personalunion sein, versucht das Christentum im neuen Testament durch die Erfindung des Teufels eine Ordnung ins Leben der Menschen zu bringen. Spaltungen in Gut und Böse werden einerseits zur Beruhigung eingeführt. Wenn das Böse als ver-/-rückt dargestellt wird, dann ist es von mir weg/ge-/-rückt. Daher versucht man sich bei Amokläufen oder Attentaten auch gerne schnell zu beruhigen, indem man die Täter als verrückt, irre, also nicht normal einstuft. Hierzu stelle ich einige Quer/Gedanken vor. Im Anschluss zitiere ich den hervorragenden Beitrag „BÖSES“ von Carolin Emcke, den sie vor kurzem in der Süddeutsche Allgemeine Zeitung veröffentlicht hat. Abschließend gebe ich noch einen kurzen Überblick über die von der Psychoanalytikerin Anna Freud extrapolierten Abwehrmechanismen des Ich.

 

Ich? – Bin doch nicht ver//rückt!

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