Tag Archives: Rechte Gewalt

Der Bus ist voll. Wer bestimmt die Obergrenze? Gedanken- und Bilderreise: samstags in Puerto Plata (WehrWolter – ww 288 – Hans Wolter)

In meinem heutigen Beitrag möchte ich ein kleines Abenteuer mit einigen großen persönlichen Gedankensprüngen beschreiben. Das Stück spielt in unserem aktuellen Urlaub in der Dominikanischen Republik und wird mit realen Fotos und Filmausschnitten unterlegt. Ausgehend von einer nicht alltäglichen Busfahrt, mache ich mir Gedanken über das unterschiedliche Funktionieren von sozialen Gemeinschaften. Hierbei vergleiche ich unterschiedliche Wert-Vorstellungen aus meiner subjektiver Wahrnehmung, der Perspektive eines weitgereisten Deutschen. Was uns wichtig im Leben ist, ist nicht unbedingt gleich. Wobei es auf der tieferen Überlebensebene sicher mehr Gleichheit auf der Welt gibt, als wir vielleicht zunächst vermuten würden. Nach einem gedanklichen Streifzug durch verschiedene aktuelle Erscheinungen wie: Beziehung, Erziehung, Flüchtlingskrise, Weitergabe von Traumatisierungen, bei uns auch noch aus der Zeit des Nationalsozialismus, der Forderung von Obergrenzen, der Tendenz zum Kreisverkehr, Sinn und Unsinn von Phobien und den Folgen einer immer transparenter werdenden Welt-Gemeinschaft bei auseinanderdriftender Werte-Gemeinschaft, lade ich zu einer Bilderreise durch einen ganz normalen Samstag in Puerto Plata ein.  

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Hogesa-Veranstaltung. Köln im Ausnahmezustand: Reichlich Gegenwind für Hooligans – Tausende „Demonstranten“, noch mehr dagegen, das Polizei-Aufgebot war enorm.

Vor fast genau einem Jahr kam es zu massiven Ausschreitungen während der sogenannten Hogesa „Demonstration“ in Köln. Zu diesem Anlass hatte ich meinen ersten Artikel für meinen am 09.11.2014 begonnen Blog „WehrWolter“ geschrieben. Diesmal war Köln zwar wieder im Ausnahmezustand, aber zum einen hatte die Polizei die Aktion deutlich besser im Griff und die Zahl der Gegendemonstranten war deutlich höher als die Anzahl der rechten Hooligans. Mit dem Verweis auf die Messerattacke gegen die Oberbürgermeisterkandidatin Henriette Reker, herschte in Köln viel Unverständnis, dass diese sogenannte „Demonstration“ überhaupt erlaubt wurde. Das radikale Klima, welches mit solchen Veranstaltungen einhergeht, begünstigt solche Ausschreitungen wie die versuchte Mordattacke des deutschen Arbeitslosen, der glaubte die Gesellschaft „befreien“ zu müssen. Durch Pegida, Hogesa, Kögida etc. glauben radikal gesinnte Menschen im Recht zu sein. Daher müssen WIR deutlich dagegenhalten, wie es heute in Köln der Fall war. Weiterlesen …