Tag Archives: Selbst

Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren (Pina Bausch) – Tanzen stärkt unser Selbstbewusstsein, kann verhexen und im verbindenden Rhythmus der Musik, werden wir zusammen geTrieben – (WehrWolter – ww 310 – Hans Wolter)

Im Tanz in den Mai werden nicht nur Winter und dunkle Schwermut verTrieben. Es treibt uns auch im Rhythmus von Bewegung und Musik zugleich zusammen und näher zu uns selbst. Tanzen hat etwas Befreiendes. Schon immer tanzten die Menschen. Noch bevor sie schreiben konnten. Über Bewegung zur Musik können wir zu Kraft kommen uns selbst spüren und unser Selbstbewusstsein intensivieren. Traditionell wird in der Nacht zum ersten Mai mit Tanz und Teufel der Winter vertrieben. An manchen Orten feiern gar die Hexen Walpurgisnacht.  

Tanzen ist schon so alt, dass es vermutlich ein Nebenprodukt des aufrechten Ganges ist. Evolutionsforscher vermuten, dass sich übers Tanzen auch die kognitiven Funktionen verbessern konnten. Tanzen ist mehr als nur Sport und Bewegung. Der Tanz führt uns Menschen zusammen. Seit jeher ist es eine kulturell akzeptierte Form, in der sich Mann und Frau näherkommen. Weiterlesen …

Männer jagen gern im Rudel. Katzen pflegen gut ihr Selbst. (WehrWolter -ww 44- Hans Wolter)

Sitze in einem kleinen beschaulichen italienischen Städtchen, unterhalb der Toskana, wo Umbrien und Lazio sich treffen und beginne mein Gedanken über das Leben der Männer und Frauen niederzuschreiben. Es geht um einen unterschiedlicher Modus des In-der-Welt-Seins. Hierzu habe ich in den letzten Wochen und Monaten, eigentlich Jahren, ein Füllhorn von Ideen, Ansätzen und Beobachtungen gesammelt. Wann sollte man das alles einmal zu Papier bringen? Ich muss ja, dummerweise, auch noch Geld durch mein TageWerk verdienen. Da nehme ich mir ein Beispiel an Sigmund Freud. Der hat immer nachts geschrieben und tagsüber therapiert. Wenige von uns haben den Luxus, den einer wie Johann Wolfgang G. hatte. Der wurde von seinem Landesfürsten gut ausgehalten. Egal, ob er Verwaltungsarbeit erledigte, sich in Italien rumtrieb, Gedichte verfasste oder seine naturwissenschaftlichen Studien betrieb. Diese Rahmenbedingungen fehlen nicht nur mir, sondern den meisten von uns. Also gilt es, dem Alltag immer ein wenig Zeit abzuringen. Als Vater und Ehemann hat man ja auch noch andere Prioritäten. Aber, ich bin zuversichtlich, dass das klappt, mit meinem Buch. Ich habe ja keinen Zeitdruck. Der einzige Druck ist meine eigener Drang zum Aus-Druck, mich mitzuteilen. In diesem Urlaub lautet mein Motto: „die Zeit, in der ich normalerweise lese, kann ich auch zum Schreiben nutzen!“ Gerade klappe ich mein kleines Notebook unter einer Eiche am Lago di Bolsena aus. Aller Anfang ist besonders. Eben hab ich mal eine erste grobe Gliederung vorgenommen, um die Vielzahl meiner bereits durchdachten Ansätze zu dieser Thematik in eine für den Leser nachvollziehbare Ordnung zu bringen. Ich leg mal einfach los:

 

 

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Kapitel 1.: Männer sind anders. Frauen auch.

Das ist gut & fruchtbar.

Ausgangspunkt meiner Überlegungen ist meine Verwunderung darüber, dass an den deutschen Universitäten einerseits mittlerweile mehr Frauen als Männer studieren, andererseits die Anzahl der Frauen, die einen Lehrstuhl besetzen, erstaunlich gering ist. Nehmen wir das Beispiel Köln, die Stadt in der ich lebe, arbeite und viele Jahre studiert habe. Hier sind mittlerweile, sogar an der naturwissenschaftlichen Fakultät, über 50% Studentinnen. Medizin studieren derzeit ca. 60% Frauen. Warum? Weil sie im Schnitt einen besseren Numerus Clausus mitbringen. Was schätzt Du, wieviel Professorinnen es hier gibt? Hierzu habe ich viele, viele Menschen aus unterschiedlichen Berufen und Lebenskontexten befragt. Viele schätzen die Zahlen erstaunlich richtig ein. Hierzu hat jeder so seine Erklärungsansätze. Weiterlesen …