Tag Archives: Stirb und werde

Ostergedanken: das Kreuz als Symbol für das ewige Stirb-und-Werde verbindet vertikal und horizontal – (WehrWolter – ww 302 – Hans Wolter)

Die Kreuzigung am Karfreitag markiert den Tiefpunkt in unserer christlichen Kultur. Vom Kreuz geht eine gewisse Schwere aus. Jeder hat sein Kreuz zu tragen. Schmerzt es, haben wir Probleme mit unserem aufrechten Gang. An Kreuzungen entscheiden sich immer wieder unsere Wege. Nach rechts, links, unten und oben. Vom Entweder-Oder, über das Sowohl-Als-Auch zum Indem.  Warum hat sich die weltweit größte aktuelle Glaubensgemeinschaft das Kreuz als verbindendes Symbol gewählt? Kurzes Innehalten und Gedanken zur Osterzeit. Weiterlesen …

Loving Vincent, er hat es verdient! Bist Du nicht der Richtige, kämpfst Du Dein Leben ums GesehenWerden – Seelenverwandtes zwischen Van Gogh, Dali, Rilke und Ronaldo – Ein Film in Öl – Ins Feuer der Intensität (WehrWolter – ww 290 – Hans Wolter)

„Es ist besser, feurig von Geist zu sein, selbst wenn man dann mehr Fehler begeht, als beschränkt und übervorsichtig.“ (Vincent van Gogh)

Nicht jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Oder doch, falls wir Zauber nicht nur als gut ansehen. Die 13te Fee sprach beispielsweise einen Fluch mit fataler Wirkung zur Geburt von Dornröschen aus. Im Anfang war …? Vincent war schon im Bauch der Mutter nicht der Richtige. Der richtige Vincent war bereits tot. Wenn du in so eine Verwirrung hineingeboren wirst, kämpfen in dir, manchmal lebenslang, der richtige und der falsche Vincent. Der Kampf um das GesehenWerden der Ungewünschten und Andersgewünschten. Im Alter von 37 Jahren beendete eine Kugel in Van Goghs Bauch diesen Kampf. Wer hat sie abgefeuert und welchem Vincent galt sie? Schade, dass beide so früh gestorben sind. Schade, dass Vincents Eltern den Verlust des ersten Vincents nicht verkraften konnten und sie damit den zweiten Vincent nicht als das Kind annehmen konnten, was er war. Schade, dass Vincent den Kampf ums GesehenWerden erst nach seinem Tod gewinnen konnte. Aber, da ist er ja nicht der einzige. Nicht wenige haben ihr Kreuz zu tragen.

„Mancher Mensch hat ein großes Feuer in der Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen.“ (Vincent van Gogh) Weiterlesen …

Alles neu macht der Mai – Vom AnfangsZauber und AnfangsÄngsten – Gedanken zum Einfluß des Stirb-und-Werde-Rhythmus der Jahreszeiten auf unsere Seele– (WehrWolter – ww 246 – Hans Wolter)

Anfänge sind nicht immer leicht. Dem Anfang geht ein Ende voraus und der weitere Lauf ist ungewiss. Oft haben wir keine Wahl. Unser Leben fließt, ruckelt und scheint auch schon mal zu stagnieren. „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ ermutigt uns der Schriftsteller Hermann Hesse. „Ich habe ganz große Angst anzufangen“ gesteht uns die Tänzerin Pina Bausch. Die Natur zeigt uns, dass wir in einen ständigen Wechsel von Anfang und Ende unausweichlich eingebunden sind.

Der moderne Mensch hat Möglichkeiten dem alltäglichen Auf und Ab von Tag und Nacht oder dem Stirb-und-Werde der Jahreszeiten zu entgehen. Über Rundumbeleuchtung, Fernsehen, Internet und Flüge rund um den Globus können wir uns sinnlich ausklinken. Das kann als befreiend erlebt werden. Es kann aber mit Gefühlen von Entfremdung und Haltverlust einhergehen. Weiterlesen …

Ich bin dann mal weg – vom Paradox des Stirb und Werde – Gedanken zum Übergang der Karwoche ins Osterfest – am Beispiel: Hape Kerkelings wundersamem Weg von der Tragödie zur Komödie – (WehrWolter – ww 240 – Hans Wolter)

Im Übergang der Karwoche ins Osterfest feiern wir das Stirb und Werde des jüdischer Wanderpredigers Jesus von Nazareth. Etwa ab dem Jahr 28 trat er öffentlich in Galiläa und Judäa auf. Zwei bis drei Jahre später wurde er auf Befehl des römischen Präfekten Pontius Pilatus von römischen Soldaten gekreuzigt. Zu Lebzeiten sind viele Wunder übermittelt. Nach meiner Vermutung haben sich einige, wie die plötzlichen Heilungen Kranker, tatsächlich ereignet, andere werden biblische Bilder im Sinne von Gleichnissen sein. Weiterlesen …

LichtGestalten im Schattenreich – Stirb und werde! – Fußball? Ganz großes Kino unserer AlltagsKultur! (WehrWolter – ww 48 – Hans Wolter)

Ich liebe Fußball. Auch deshalb, weil es sich hier nicht nur intensiv fühlen lässt, sondern weil wir hier ganz großes Kino geboten bekommen. Ein Bühnenspektakel, von der Qualität – alter oder neuer – griechischer Tragödien.

Beim Fußball können wir mit Brüdern, Söhnen und Vätern raufen, lieben, lachen & weinen.

Klopp5

Mein alter Freund Johann Wolfgang G. aus W. würde dazu sagen:

Und so lang du das nicht hast,
Dieses: Stirb und Werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.

Heute lese ich in der Zeitung, dass der FC-Bayern seinen ersten Titel gewonnen hat. Das bringt mich schon zum Schmunzeln. Wäre ich Stefan Raab, würde ich jetzt einen

BlogFußball7

Song mit dem Titel: „Who the fuck is Audi Cup?“ rausbringen und natürlich gewinnbringend vermarkten. Weiterlesen …