Tag Archives: Wahrnehmung

Medienrealität ist immer auch ein Stück Fake-News. Nicht nur bei Facebook, auch in der öffentlich-rechtlichen Fernsehberichterstattung – Der Fall (!) Angela Merkel in den russischen Medien – eine kurze persönliche Fall-Beschreibung hinter den Kulissen – Wirklichkeit ist immer subjektiv und konstruiert (Watzlawick) – (WehrWolter – ww 285 – Hans Wolter)

Umdeuten ist eine Therapietechnik, die die Tatsache verwendet, dass alle „Regeln“, alle Wirklichkeiten zweiter Ordnung relativ sind, dass das Leben so ist, wie du sagst, dass es ist. (Paul Watzlawick)

Wo hört Verschwörungstheorie auf, wo fängt Paranoia an? Ist an den Behauptungen etwas dran, dass Trump durch Social-Media-Aktivitäten aus Russland die Wahlen in den USA gewonnen hat? Je nachdem zu welchem Lager man gehört, wird man das eine oder das andere als Fake ansehen. Ansehen wollen. Wir sehen übrigens nicht nur das, was wir wissen. Wir sehen auch das, was wir wollen. Nicht selten auch das, was wir sollen. Weiterlesen …

Art Cologne – Kunst als Sex der reifen Jahre? – (WehrWolter – ww 245 – Hans Wolter)

Artig präsentiert sich die Kunst auf der Kölner Messe. Hier geht es mehr um Verkauf, als um Verrückung. Frei nach Beuys, sehen sich auch die Besucher als Künstler. Kunstvoll rausgeputzt bewegt man sich durch die Hallen heiliger und niederer Künste. Das hat etwas mit Lust und Hoffnung zu tun. Mehrheitlich sieht man hier die reiferen Jahrgänge. Mal elegant, mal pfiffig, weniger nachlässig und ab und zu originell. Schön anzusehen. Sehen und Gesehen werden, lachen und ein wenig fachsimpeln. Dazwischen einen Schampus. Ein DaGehtNochWas flirt durch die Räume. Ich frage mich spontan: Ist Kunst der Sex der reifen Jahre? Weiterlesen …

ANDERS Sehen. Begreifen. – Vernetzung zwischen Kunst Technik Literatur Psychologie – Kleines Plädoyer für die Intuition: Einfälle zum Welt-Braille-Tag – Zwischen Abstraktion und Einfühlung – Von Louis Braille zu Worringer über Wilhelm Salber zu Steve Jobs – (WehrWolter – ww 221 – Hans Wolter)

Unter der Lupe: Punkt, Punkt, Komma, Strich … Begreifbare Blindenschrift – Intuitive Bildschirmnutzung – Da wo Einfühlung in die Natur Angst macht, setzt der Mensch die Abstraktion der Kunst entgegen – Kunst-Können als eine Funktion des Wollens – Steve Jobs ließ Computer so programmieren, dass sie sich analog zu unseren Gewohnheiten, unserer Psyche setzten und nicht umgekehrt – Design als Funktion der Anwendung – Melodie entsteht nicht durch einzelne Töne an sich. Die Anordnung zueinander ist entscheidend –  Elemente leben nicht: Erst Ver-Bindung schafft Leben!

Gibt es mehr Blinde als Blinde? Wer öfter in meinem Blog liest, hat schon mitbekommen, dass ich gerne verbinde. Nicht willkürlich, aber teils quer & ungewohnt für unsere alltägliche Seherfahrung. Heute zum Welt-Braille-Tag möchte ich kurz eine Verbindung zwischen Louis Braille, dem Pionier der Blindenschrift über Steve Jobs, dem Pionier des Smartphones, über die Brücke des Psychologen Wilhelm Salber zu Wilhelm Worringer, dem deutschen Literaturwissenschaftler und Kunsthistoriker knüpfen.

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