Tag Archives: Wolfgang Niedecken

„How many roads … “ Bob Dylan, der singende Poet, erhält den Nobelpreis für Literatur – „Das ist Bob Dylan, und ich bin nur Präsident der Vereinigten Staaten.“ (Barack Obama) – Ein moderner Dichter, „Homer der Gegenwart“ (Sara Danius, Komitee, Stockholm) … must a man walk down, before you call him a man?– (WehrWolter – ww 194 – Hans Wolter)

„The answer, my friend, is blowin‘ in the wind … “ – Mit Bob Dylan erhält erstmalig ein Liedermacher den Nobelpreis für Literatur. „Er ist ein großartiger Dichter, der sich seit 45 Jahren immer wieder neu erfindet. Dylan ist eine Ikone. Sein Einfluss auf die zeitgenössische Musik ist groß …“, sagt Sara Danius, die Chefin der Schwedischen Akademie nach der Bekanntgabe in Stockholm. Dylan schreibe, um mit seinen Werken aufzutreten, sagte die Jurorin. Nichts anderes habe der Dichter Homer vor einigen Jahrtausenden auch getan. Weiterlesen …

Mit Selbstvertrauen gewinnst Du beim Fußball und im Leben! Beim BVB + FC Bayern, im Beruf, beim Flirten, in den Medien, bei Leicester City, beim 1.FC Köln, Atletico + Real Madrid. – Nur, wie komm ich zu Selbstbewusstsein und Vertrauen in mich selbst? „Du musst finden, was Du liebst“ sagte Steve Jobs den Studenten in Standford. (WehrWolter – ww 157 – Hans Wolter)

Gestern siegt der FC Bayern beim DFB-Pokal-Endspiel gegen den BVB im Elfmeterschießen. Wer war besser? Erinnern wir uns doch mal an das Elfmeterschießen im April letzten Jahres, als der BVB den FCB schon im Halbfinale die Lederhosen auszog, um ihnen das Fürchten zu lehren. Da schafften fünf Weltklassespieler von Mia-san-Mia nur ein Ball ins Tor des BVB zu bekommen. Woran liegt das? Am Geld sicher nicht. Sonst wäre Leicester City ja nicht aktuell englischer Meister geworden. Weiterlesen …

Samstag, 09.01.2016: Pegida nutzt die Kölner Schwächung durch die Silvesternacht schamlos für ihre engherzige und eindimensionale Propaganda – Hoffentlich sind die Kölner mit ihren Gegen-Demonstration so kraftvoll wie immer – Köln gibt der Engstirnigkeit & Menschenverachtung keine Chance! – Arsch huh, Zäng ussenander! (WehrWolter – ww 110 – Hans Wolter)

„Angst vorm Fremden. Köln und Dresden belegen zwei unterschiedliche Pole auf der Angst-Skala. Eine Woche nach der Hetz-Rede von Autor Akif Pirincci sind in Dresden erneut wieder ca. 10.000 fremdenfeindliche „Pegida“-Anhänger auf die Straße gegangen. 1.000 Gegendemonstranten gab es. In Köln ist das Klima diametral unterschiedlich. Hier brachte „Hogesa“ am Sonntag 1.000 Menschen auf die Straße, denen 20.000 Gegendemonstranten gegenüber standen. „Kögida“ sagte daraufhin erneut seine geplante Veranstaltung ab.“ … das habe ich am 27. Oktober 2015 noch schreiben können. Aktuell ist Köln durch die Übergriffe an Silvester und die anschließenden Kommunikations-Fehler der Polizei irgendwie angeschlagen. Da wittert die Pegida Morgenluft. – Da kennen sie aber die Kölner schlecht! Weiterlesen …

Verdamp lang her … WW starb vor 25 Jahren … erlebte gerade noch den Mauerfall. Erlebte nicht mehr die Hochzeit seines Sohnes. Lernte nicht mehr seine Enkelkinder kennen. – Totensonntag. – Versuch eines kleinen Nachrufs auf meinen BAP WW. (WehrWolter – WW86 – Hans Wolter)

Verdamp lang her …vielleicht habe ich auch deshalb ₩₩ als Logo, WehrWolter als „Künstlername“ gewählt? Wobei? Mein Vater – WW – war kein Wehrer. Er war ein Stiller. Er war aber mehr, als er der Welt zeigen wollte/konnte. Er war eigentlich ein MehrWolter. Was er zu wenig machte, mach ich heute für ihn heute mindestens doppelherzig mit: Kräftig auf die BuschTrommel klopfen.

Er ging viel zu früh. Nein nicht Früh. Leider nicht zum Frühschoppen ins Früh. Dafür ging er gerne in der Eifel wandern und hatte eine Jahreskarte. Nicht beim FC. Dafür aber in der vierten Reihe der Kölner Philharmonie. Er litt schon darunter nicht studiert zu haben. Das war beim Jahrgang 27 – aufgewachsen in Köln Bayenthal, später Kölner Südstadt, dann Widdersdorf – damals nicht üblich. Nun gut, seine Söhne holten das nach. Peter studierte Maschinenbau und Medizin. Hans studierte Betriebswirtschaft und Psychologie.

Mir bleibt hoffentlich deutlich mehr. Zeit. Leidenschaft. Freude. Carpe diem.

Ich gehe weiter … und weiß, dass Du es gut findest …

Profil Trauer

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Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? Warum ist Köln mutiger gegenüber Fremdem, trotzt Hogesa, Kögida & Fremdenhass, als die Pegida Angstbeisser aus Dresden? – Angela Merkel hat Recht mit ihrer Deeskalation gegen die German Angst. – Wir schaffen das!

Angst vorm Fremden. Köln und Dresden belegen zwei unterschiedliche Pole auf der Angst-Skala. In Eine Woche nach der Hetz-Rede von Autor Akif Pirincci sind in Dresden erneut wieder ca. 10.000 fremdenfeindliche „Pegida“-Anhänger auf die Straße gegangen. 1.000 Gegendemonstranten gab es. In Köln ist das Klima diametral unterschiedlich. Hier brachte „Hogesa“ am Sonntag 1.000 Menschen auf die Straße, denen 20.000 Gegendemonstranten gegenüber standen. „Kögida“ sagte daraufhin erneut seine geplante Veranstaltung ab.

West- und Ost-Deutschland haben eine deutlich unterschiedliche Sozialisierung im letzten Jahrhundert gelebt.

Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen dem äußersten Westen unserer Bundesrepublik, dem selbstbewussten und beweglichen Rheinland und dem äußersten Osten, dem unbeweglich ängstlichen Dresden. Ich möchte nicht polarisieren, aber allein die Zahlen sprechen schon eine deutliche Sprache. Für mich erklärt sich das durch den Unterschied an Freiheitserfahrung der beiden Regionen. Im Osten lebten die Menschen in einer fast 60jährigen Diktatur. Im Nationalsozialismus, sowie dem real existierenden Sozialismus im DDR-System, sind die Angst vorm Fremden fester Bestandteil der Ideologie gewesen. Seit Machtergreifung der Nazis bis zum Mauerfall sind die Menschen in den östlichen Bundesländern Deutschlands einem totalitären und sehr eng denkendem Regime ausgesetzt gewesen. Das hinterlässt natürlich Spuren. Sicher nicht bei allen.

Bundeskanzlerin Merkel beweist zunehmend Führungsqualitäten und den Blick für das Wesentliche Weiterlesen …

„Ich bin ein Clown und sammle Augenblicke“ – Zum 30sten Todestag des Kölner Schriftstellers Heinrich Böll – Passend zu Frank Witzel. Preis Frankfurter Buchmesse – Verdamp lang her – im Gespräch mit dem Kölner Sänger & Künstler Wolfgang Niedecken – (WehrWolter – ww 72 – Hans Wolter)

Vor 30 Jahren starb Heinrich Böll. Nicht auf den Tag. Da aber heute aus diesem Anlass sein verfilmtes Buch „Ansichten eines Clowns“ gezeigt wurde, habe ich mich gedanklich noch einmal etwas mit ihm beschäftigt.

Es gibt auch noch einen ganz aktuellen Bezug. Die Frankfurter Buchmesse ist eröffnet. Hier gibt es ja schon einen ersten Preis. Die wichtigste Literaturauszeichnung des deutschsprachigen Raums geht an Frank Witzel. Der Offenbacher Schriftsteller erhielt gestern in Frankfurt für seinen Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ den Deutschen Buchpreis 2015. Witzel schaut zurück auf die alte Bundesrepublik, die 68er, die RAF und den Deutschen Herbst. Er tut dies mit den Augen eines 13-Jährigen Wiesbadener Teenager. Dazu passt Heinrich Bölls Werk. Er hatte in dem „heißen Herbst“ der späten 60er auch viel Trouble mit seinen RAF-Statements. Als er für die Freilassung von Ulrike Meinhof plädierte bekam er damals großen Ärger.

Heinrich Böll 3

Anfang der achtziger Jahre konnte ich Heinrich Böll einmal für einen eigenen kleinen Super-8-Film interviewen. Er hat mir bereitwillig auf meine damaligen Fragen geantwortet. Weiterlesen …

LichtGestalten im Schattenreich – Stirb und werde! – Fußball? Ganz großes Kino unserer AlltagsKultur! (WehrWolter – ww 48 – Hans Wolter)

Ich liebe Fußball. Auch deshalb, weil es sich hier nicht nur intensiv fühlen lässt, sondern weil wir hier ganz großes Kino geboten bekommen. Ein Bühnenspektakel, von der Qualität – alter oder neuer – griechischer Tragödien.

Beim Fußball können wir mit Brüdern, Söhnen und Vätern raufen, lieben, lachen & weinen.

Klopp5

Mein alter Freund Johann Wolfgang G. aus W. würde dazu sagen:

Und so lang du das nicht hast,
Dieses: Stirb und Werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.

Heute lese ich in der Zeitung, dass der FC-Bayern seinen ersten Titel gewonnen hat. Das bringt mich schon zum Schmunzeln. Wäre ich Stefan Raab, würde ich jetzt einen

BlogFußball7

Song mit dem Titel: „Who the fuck is Audi Cup?“ rausbringen und natürlich gewinnbringend vermarkten. Weiterlesen …